Backing Tracks Beasty Boys

Beasty Boys Play Along: Fight For Your Right

Am 4. Mai diesen Jahres erlag Adam „MCA“ Yauch, Gründungsmitglied der Beastie Boys seiner Krebserkrankung. Zwei Wochen vorher war die Band in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen worden, aber Adam war schon zu geschwächt, um noch an der Zeremonie teilnehmen zu können.

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RIP! Die Band war 1981 gegründet worden und verschrieb sich zunächst dem Hardcore-Punk. Nach dem Abgang zweier Gründungsmitglieder schwenkte das Trio, bestehend aus Yauch, Mike „Mike D“ Diamond und Adam „Ad-Rock“ Horovitz 1984 um auf HipHop. Für ihre Gigs brauchten sie einen DJ und engagierten den Studenten Rick Rubin. Der stand gleichermaßen auf Heavy Metal und HipHop und hatte gerade erst sein Label Def Jam gegründet. Def Jam nahm die Beastie Boys 1985 unter Vertrag. Der erste Track „She’s On It“ basierte auf einer Verbindung von Rap und einem harten Rock-Gitarren-Riff. Das Beastie-Boys-Debüt „Licensed to Ill“ war das erste HipHop-Album, das Platz 1 der US-Billboard-Charts eroberte. Die Montage von Drum-Machine-Beats, Samples aus Rock-Songs wie Led Zeppelins „The Ocean“, Scratches und Rap gefiel dem Publikum. „(You Gotta) Fight for Your Right (To Party)“ wurde als vierter Track ausgekoppelt und avancierte zur Überraschung der Band zum größten Hit des Albums. Der Track ist für das Album eher untypisch und war eigentlich als Parodie auf prollige Mitgröhl-Songs gedacht, die Ironie blieb aber den meisten Hörern verborgen.

Notation

Während des kompletten Songs kommt stets der gleiche zweitaktige Basis-Groove zum Einsatz, so wie in den ersten beiden Takten im Intro notiert. Die Zweitaktigkeit entsteht allein durch das Setzen eines zusätzlichen Bassdrum-Akzentes auf der Zählzeit „3und“ im jeweils ersten Takt. Markant sind zudem die auf der Ride-Cymbal-Kuppe gespielten Viertel-Akzente. Im A-Teil entsteht eine klangliche Variation, da in den jeweils ersten beiden Takten des insgesamt viertaktigen Durchgangs statt der Ride-Kuppe die Hi-Hat gespielt wird. Als Fill kommt stets das gleiche, ab der Zählzeit „3“ platzierte, durchlaufende Achtel – noten-Pattern zur Anwendung, so z. B. in Takt 8 im Intro oder in Takt 6 des vierten Durchgangs des A-Teils. Die beiden zusätz – lichen Takte 5 und 6 des vierten A-Teil-Durchgangs sorgen zudem mit ihren Akzentuierungen für eine Variation des Spannungsbogens während des Songablaufs.

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