Backing Tracks Beatsteaks

Beatsteaks Playalong: DNA


Neben den Ärzten und den Toten Hosen gehören die Beatsteaks zu den erfolgreichsten Punkrock-Bands dieser Republik. Das beweisen zahlreiche, schnellstens ausverkaufte Konzerte und ein Einstieg des neuen Albums „Beatsteaks“ (2014) in den Charts direkt auf Platz 1.

Grund zum Feiern hatten die Beatsteaks allerdings auch, da Drummer Thomas Götz nach einem schweren Sturz und langer Pause glücklicherweise wieder voll genesen ist und wie gewohnt seine treibenden Beats abfeuern kann. Der Song „DNA“ erschien als kleine Kostprobe zum Album bereits am 15. Mai dieses Jahres als Gratis-Download und ist mit seinen 184 bpm ziemlich schnell unterwegs.

Anzeige

Notation

Um den hier gespielten Drum-Groove in diesem schnellen Tempo der Viertelnoten durchzuhalten und dabei mit solcher Power rüberzubringen, bedarf es schon einiges an Kondition – Respekt! Nach dem ausgedehnten Sechzehntel-Fill im Intro kommt in den diversen Song-Parts ein relativ einfacher Achtelnoten-Groove zum Einsatz. Das Markante ist dabei, dass der Snaredrum-Backbeat neben konventionellen Anschlägen auf den Zählzeiten „2“ und „4“ zusätzlich auch auf die Zählzeit „2und“ platziert wird. Dadurch bekommt der Rhythmus ein recht swingendes Feel – der „Roll“ zum „Rock“ sozusagen. Kleine Unterschiede beim Setzen der Bassdrum-Akzente sorgen im weiteren Song-Ablauf für feine, hintergründige rhythmische Variation, die allerdings die Ausrichtung des Feelings der einzelnen Beats lenkt. So wird die Bassdrum im A-Part basismäßig auf die Zählzeiten „1“ und „3“ platziert mit dem Effekt, dass der Rhythmus mit etwas mehr Fundament daherkommt als beispielsweise der Beat im B-Teil. Während hier die Hi-Hat- und Snaredrum-Anschläge gleich bleiben, sorgen die synkopisch auf den Zählzeiten „2und“ sowie „3und“ gesetzten Bassdrum-Akzente im jeweils ersten Takt des zweitaktigen Grooves für eine Drive- Änderung. Eine etwas andere Ausrichtung wird dagegen durch das Weglassen des Bassdrum-Akzentes auf der Zählzeit „3“ im C-Teil bzw. in den letzten vier Takten zuvor erzeugt. Clever gemacht und bravourös gespielt!

 —> Hier geht’s zum PLAY ALONG Download <—

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Das könnte Dich auch interessieren: