Backing Tracks Chic

Chic Play Along: Le Freak

Die Disco-Manie strebte bereits ihrem Höhepunkt zu, als Chic, gegründet von dem Gitarristen Nile Rodgers und dem Bassisten Bernard Edwards, mit „C’est Chic“ 1978 ihr zweites Album veröffentlichten.

Die beiden Musiker kamen eigentlich vom Jazz und liefen sich 1970 zum ersten Mal über den Weg. Sie standen zunächst auf Fusion, flirteten später mit New Wave, bevor sie Ende 1976 eine Band zusammenstellten mit der klaren Absicht, Dance-Music zu machen. Sie nahmen die Demo-Single „Dance, Dance, Dance (Yowsah, Yowsah, Yowsah)“ auf und boten den Track bei einigen Major-Labels an, aber keines roch den Braten. Erst als der Song in diversen Clubs einschlug wie eine Bombe, nahm Atlantic die Band unter Vertrag, und „Dance, Dance, Dance“ landete in den Top 10. „Le Freak“ schaffte sogar den Sprung an die Spitze der US-Charts und ist auch heute noch, mehr als drei Jahrzehnte nach Veröffentlichung, enorm populär. Wenn es darum geht, eine Party anzuheizen, ist der Song für DJs wie Cover-Bands nach wie vor erste Wahl. Die transparent arrangierte Rhythm-Section, bestehend aus Schlagzeug, ergänzt durch den obligatorischen Hand-Clap auf den Zählzeiten „2“ und „4“, Rhythmusgitarre und Bass, setzt weitgehend auf die hypnotische Wirkung ostinater Wiederholung.

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NOTATION Als Basis kommt ein quasi als durchlaufender Loop gespielter Groove zum Einsatz. Im B-Teil, mit dem der Titel auch als Intro startet, wird neben einem konventionellen Snaredrum-Backbeat auf den Zähl zeiten „2“ und „4“ ein markantes 1/16-HiHat-Pattern verwendet, dessen statische Charakteristik durch das regelmäßige Öffnen der Hi-Hat auf den Zählzeiten „1und“ sowie „3und“ entsteht. Im A-Teil wird zu diesem Pattern lediglich auf den Zählzeiten „1“ und „3“ ein Bassdrum-Akzent hinzugefügt, so dass vom Feeling her der Groove jetzt „richtig“ startet und nicht wie im Intro-Part (B-Teil) unvollständig klingt. Als typisches Fill-in wird häufig beim Übergang zu einem neuen Song-Part auf der Zählzeit „4“ das aus einer 1/8-Note sowie zwei 1/16-Noten bestehende Pattern verwendet, so wie im letzten Takt der ersten Notenzeile notiert. Zuweilen wird diese Figur um weitere vorangestellte, aus 1/8- oder 1/16-Noten bestehenden Figuren erweitert, so wie beispielsweise im letzten Takt vor dem C-Teil.

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