Drum Tech-Special: Tipps und Tricks von 10 Profis

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Ohne die Ton- und Lichtechniker, die Rigger und die Backliner, darunter die Drum-Techs, würde keine Band auftreten können. Drum-Techs bauen nicht nur das Drumset und das Percussion-Arsenal auf- und ab oder packen dieses wieder ein und aus.

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Zu ihren Aufgaben gehört auch die Pflege und Reperatur des gesamten Equipments und meistens auch eine „Rundum-Betreuung“ ihrer „Chefs“, den Drummern und Percussionisten der Band. Nicht selten unterstützen sie diese auch durch technische Assistenz während einer Show, was sich nicht nur auf den Einsatz bei Equipment-Breakdowns beschränkt, sondern manchmal sogar, z. B. beim Starten/Stoppen von Loops und Sequenzen von Drum-Machines und Samplern, bis in das musikalische Geschehen während einer Show reicht.

STICKS hat mit 10 namhaften Drum-Techs, die in der deutschen wie auch internationalen Szene tätig sind gesprochen: 18 Seiten Drum Tech Talk – so arbeiten die Profis auf den Bühnen der Welt.

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Wie müsste das ideale Drum/Percussion-Set für eine Tour beschaffen sein?

Ralf Mikolajczak als Drum-Tech tätig seit 1989:
Das ideale Setup ist immer das, was den Ansprüchen der Musiker gerecht wird und optisch „etwas hermacht“. Schlagzeuge und Percussion-Sets sind auch ein attraktiver Bestandteil des Bühnenbildes, und da sie ja auch mit großer physischer Präsenz des Musikers bedient werden, sollten sie schön gestaltet werden. Drum-Racks sind bei großen Sets zwar praktisch, aber optisch doch meist eher abtörnend, es sei denn, man nutzt aufwändige und daher teure Sonderkonstruktionen.

Technisch und klanglich bieten die Hersteller heute im professionellen Bereich Equipment an, was absolut roadtauglich ist, und daher sind Modifikationen nur noch selten notwendig. Wichtig sind korrekt bearbeitete Kesselgratungen und Snarebeds ebenso wie plane Spannreifen. Diese technischen Dinge sollte man gerade bei Leih-Equipment für eine Tour checken und ggf. die Teile oder die Instrumente austauschen, um sich nicht „einen Wolf zu stimmen“. Für lange Shows und Gigs mit Heavy-Hittern empfehlen sich Kontermuttern für die Snaredrum auf Schlag- und Resonanzfellseite, um möglichst lang eine konstante Stimmung herzustellen. Eine Zusammenstellungvon Fellsätzen aus dem Tour-Bestand ist ebenfalls sinnvoll, um möglichst immer gleichmäßige Klangcharaktere bei den Toms zu realisieren.

Wie man ein Drum-Tech wird und welche Tipps sie geben alles auf rund 18 Seiten – so arbeiten die Profis in der Branche!

 

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