Backing Tracks Santana

Santana Play Along: Well All Right

Das Album „Inner Secrets“ konnte kommerziell wie künstlerisch nicht an den Erfolg des grandiosen Vorgängers „Moonflower“ anknüpfen. Keyboarder Tom Coster hatte die Band verlassen, um sich seiner Solo-Karriere zu widmen, für ihn kamen Chris Rhyme und Chris Solberg, der auch Gitarre spielte, in die Band.

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Immerhin wurden aus „Inner Secrets“ drei Singles ausgekoppelt. Eine davon war „Well All Right“, ein Song aus der Feder von Buddy Holly; die Urversion kam bereits am 5. November 1958 auf den Markt. Santana lehnte sich aber nicht an das akustisch gehaltene Original an. Seine Einspielung ist deutlich hörbar inspiriert von der CoverVersion, die Blind Faith – eine Supergroup mit Stevie Winwood, Eric Clapton und Ginger Baker – auf ihrem einzigen Album 1969 veröffentlicht hatte. Die Santana-Version bedient sich mehr als deutlich an den Vocal-Arrangements von Blind Faith.

Notation

Wie bei Latin-angehauchten Songs üblich, sorgen auch bei diesem Titel die Drums im Zusammenspiel mit diversen Percussion-Instrumenten wie Congas und Cowbells für das spezielle rhythmische Flair. Damit das Ganze dennoch für westliche Popmusik – ohren leicht konsumierbar ist, spielt Drummer Graham Lear einen relativ einfachen Groove im 1/16-Noten-Feeling mit basismäßigen Bassdrum-Akzenten auf den Zählzeiten „1“ und „3“ sowie Snaredrum-Backbeats auf den Zählzeiten „2“ und „4“. Für die rhythmische Bewegung sorgt das auf der Hi-Hat gespielte 1/16-Pattern. Zu beachten ist dabei unbedingt, dass die einzelnen Beats dabei nicht wie notiert von der Dynamik her völlig gleich laut angeschlagen werden. Die rhythmische Spannung entsteht vielmehr durch leicht unterschiedliche Lautstärkeverhältnisse der einzelnen Anschläge zueinander, ohne dass dabei diverse Figuren besonders akzentuiert würden. So entsteht eine Art „Dynamikwelle“, die sich leider nicht wirklich notieren lässt, jedoch dem Rhythmus letztendlich „den Groove“ einhaucht. Zum Ende des Songs ab dem Gitarrensolo (CDZeit 03:11) wird der von den Drums gespielte Beat wie auch der Part der Percussion-Section rhythmisch aufwendiger, diverse zusätzliche Bassdrum-Beats sorgen für die rhythmische und dynamische Steigerung.

—> Hier geht’s zum PLAY ALONG Download <—

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