Backing Tracks Slash

Slash Play Along: Anastasia

Der lässigste aller Einzylinder” (Metal Hammer) hat mit AApocalyptic Love“ sein zweites SoloAlbum vorgelegt. Saul Hudson, den alle nur Slash nennen, kann auf eine bewegte und äußerst erfolgreiche Karriere zurückblicken.

Mit Guns N’ Roses verkaufte er Abermillionen von Platten, Michael Jackson adelte ihn als kongenialen Gitarristen neben sich in dem Song „Give In To Me“, und mit seinen Band-Projekten Slash’s Snakepit und Velvet Revolver lieferte er solide Alben mit schnörkellosem und riffbetonten Hardrock ab. Mit dem Alter-Bridge-Sänger Myles Kennedy hat er die 13 Songs von „Apocalyptic Love“ zum gro- ßen Teil auf Tour geschrieben. Wieder daheim schloss sich an die Vorproduktion eine intensive Probephase an. Unter der Ägide des Produzenten und Toningenieurs Eric Valentine wurde das Album weitgehend live eingespielt. Schließlich legte Slash größten Wert darauf, dass das Endprodukt nicht „zu Tode ge-pro-toolt” wurde. Was durchaus gelungen ist. „Anastasia“ beginnt im Original mit einem auf der klassischen Gitarre gespielten Intro, auf das wir hier für das Drum-Playalong verzichtet haben. Wir gehen gleich mit dem Band- und Drum-Einstieg zur Sache.

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NOTATION

Für interessierte Drummer ist der Schlagzeug-Part dieses Songs sicherlich eine interessante Inspira – tionsquelle, die Drums kommen im Mix sehr prägnant daher und unterstützen mit ihren auf die einzelnen Songparts ausgerichteten Patterns die sehr gitarrenlastige Musik. Basismäßig kommen neben in Achtel- oder Viertel-Noten gespielten Hi-Hat/ Cymbal-Figuren herkömmliche Snaredrum-Backbeats auf den Zählzeiten „2“ und „4“ zum Einsatz, für die Charakteristik in den einzelnen Songparts sorgen vor allem die diversen Bassdrum-Figuren. Achtet auf die unterschiedlichen Bassdrum-Akzente im Intro sowie im A-Teil. Spannend ist auch der im B-Part verwendete Groove, der zusätzlich zu den Backbeats weitere Snaredrum-Akzente featuret, die im Zusammenspiel mit der Bassdrum eine komplexe Rhythmik erzeugen. So habe ich auch das wohl komplexeste Fill des Songs im Takt vor der CD-Zeit 03:34 transkribiert. Die Haupt-Akzente werden dabei als Dreiergruppen von 1/16-Noten auf den Zählzeiten „1“, „1a“, „2und“ sowie „3e“ platziert, die Zwischenräume werden mit 1/32- Noten ausgefüllt.

—> Hier geht’s zum PLAY ALONG Download <—

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