Gavin Harrison: “Drum-Solos sind Angeberei für Leute mit großem Ego”

Gavin-Harrison

Gavin Harrison gehört zu den herausragenden Schlagzeugern unserer Zeit ist bereits in Drummer-Kreisen zu einer lebenden Legende geworden. Aktuell spielt er bei der legendären Progresssive Rock Band King Crimson, er ist langjähriges Band-Mitglied der kultigen britischen Progressive/Psychedelic Rock Band Porcupine Tree und arbeitete in seiner langen Karriere bereits mit so unterschiedlichen Bands und Künstlern wie Incognito, Lisa Stansfield, Iggy Pop, Level 42, Paul Young.

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Bereits als Kind gab es für Harrison nur einen Berufswunsch: Drummer. Die Musikschule konnte sich der Autodidakt quasi sparen – im Alter von 16 war Harrison bereits professioneller Schlagzeuger und das hat er sich alles selber zu verdanken.

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Seine Karriere verdankt das Ausnahmetalent so einigen Zufällen. Nachdem er sich in den 80ern in der Studioszene etablieren konnte, wurde er in den 90ern ein gefragter Session-Drummer. Besonders sein rhythmischer unverkennbarer Drumstil machte ihn zu einen der Besten seiner Klasse – was Harrison vehement abstreitet.

Drum-Solos auf der Bühne kann der Ausnahmedrummer überhaupt nicht leiden. So verweigert Harrison bei Konzerten strikt Schlagzeug-Solos, auch wenn sein Publikum danach schreit. Für ihn ist das Angeberei für Leute mit sehr großem Ego. Dennoch war Harrison einer der Drummer, die zur Drum-Solo-Week in David Letterman’s Show eingeladen wurden. Und: Harrison war da.

Was dabei herausgekommen ist seht ihr hier:

 

Ein Kommentar zu “Gavin Harrison: “Drum-Solos sind Angeberei für Leute mit großem Ego””
  1. Ernst Grieshofer

    Zuerst mal widerspricht sich der gute Harrison, denn es gibt viele Solis von ihm, außer er meint eben nur sich selbst. Auf allen Instrumenten wird solistisch gespielt und viele Menschen wollen das auch hören, warum sollte das beim Schlagzeug anders sein?

    Antworten
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