Cajon lernen

Du möchtest Cajon lernen? Kein Problem: Wir zeigen dir, wie du das kleine Wunderschlagzeug in Form einer Holzkiste in der Musik einsetzen kannst.

HipHop, Pop, Rock … alles ist drin!

Die Cajón wurde zum Trendsetter, weil ihre schlagzeugartigen und flexiblen Sounds für Riesenüberraschung sorgten. Der Vorteil der Cajón liegt auch darin, dass es sich allen musikalischen Situationen anzupassen weiß. Von Pop über HipHop bis Hardrock, Jazz und Worldmusic … dieses Instrument findet überall sein Zuhause.

Cajon in der Band

Fette Sounds übers Mikro

Rein akustisch gespielt ist es auch gar nicht laut. Aber in der Band zusammen mit E-Gitarren, Bass, Keyboards etc. lohnt es sich, ein Mikrofon aufzubauen. Am besten stellt ihr es hinter die Cajón und richtet das Mikro auf das rückseitige Schalloch aus.Übrigens: Cajóns sind nicht immer teuer. Es gibt preisgünstige und auch vernünftige Modelle schon ab etwa 70 Euro. Nach oben ist die Preisskala weit offen. Aber für den Rock’n’Roll-Einsatz muss man sich ja nicht gleich ein teures Designer-Edelstück hinstellen.

Die ersten Beats

Der Bassdrum-Sound

Snaredrum-Attacks

Der Bassdrum-Sound Snaredrum-Attacks

Bassdrum: Macht die Hand flach (z.B. rechte Hand) und schlagt mit der gestreckten Handfläche mittig auf die hölzerne Membran. Ein dumpfer, drückender und bassiger Sound wird erzeugt. Eure Hand soll locker bleiben und darf nicht krampfhaft angespannt sein.

Snaredrum: Spielt mit den Fingern die oberen Ecken an (Clap Corners). Hand und Finger bleiben dabei cool und locker. Ein knackiger Akzent wird erzeugt.

Sounds, Tricks & Grooves

Die Cajón lebt von relativ einfacher Spieltechnik und bietet eine tolle Ausbeute an Sounds, mit denen ihr z.B. auch ein Schlagzeug ersetzen könnt. Man hat einen Bassdrum-Sound, eine Snare und andere Beats wie Fingertips oder Slaps, die klangvoll und dekorativ in die Rhythmen eingebaut werden. Außerdem muss man eine Cajón nicht stimmen – die Kiste ist stets spielbereit: einfach draufsetzen und loslegen!

Sound-Tipps zum Cajon lernen

Das einzige was man in Sachen Tuning machen kann (und auch nur, wenn man möchte), ist eine Manipulation der sogenannten „Clap Corners“. Denn die oberen Ecken der Schlagfläche sind nur am Body angelegt und werden von Schrauben gehalten. Dreht ihr die äußeren Schrauben (nicht die in der Mitte!) etwas heraus, lösen sich die Ecken vom Body. Fazit: Der Clap-Attack-Sound entwickelt sich deutlicher – er ist leichter zu spielen. Achtet aber darauf, dass die Schrauben bei der Cajon nicht hervorstehen, sonst könnt ihr euch daran verletzen!

Wem die Cajon zu dröhnig klingt, der kann ganz einfach ein kleines Kissen, ein Handtuch o.Ä. in den Innenraum stopfen. Das Dämpfmaterial sollte aber so wenig wie möglich die Rückwand der Schlagfläche berühren, um den Sound nicht abzuwürgen. Probiert’s einfach aus!

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