JAM! Track des Tages

Ozzy Osbourne Play Along: Mr. Crowley

Als Shouter der Heavy-Metal-Pioniere Black Sabbath hatte sich Ozzy Osbourne seinen bedeutenden Platz im Rock-Olymp bereits gesichert, als er 1981 mit seinem spektakulären Solo-Debüt „Blizzard Of Ozz“ erneut die Szene der Freunde beinharter Musik aufmischte. Ein genialer Schachzug war die Verpflichtung des jungen Gitarristen und Quiet-Riot-Mitbegründers Randy Rhoads. Der kam aus einer musikalischen Familie, fing neunjährig mit dem Gitarrenspiel an, und stand am Anfang auf Led Zeppelin und Mountain. Bald kam Deep Purples Ritchie Blackmore auf seinen Radar, der sich schon sehr früh für die Verbindung von harter Rock-Gitarre und klassisch angehauchter Melodik und Harmonik interessiert hatte. Kurios: Auf dem 1980er-Original-Album war noch Drummer Lee Kerslake zu hören, dessen Drumtracks Mr. Osbourne später – aus welchen Gründen auch immer – von Tommy Aldridge überspielen und ersetzen ließ.

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Notation

Bei diesem Song des Altmeisters der harten Düstermusikabteilung kommt von den Drums basismäßig ein einfacher, aber nicht ganz konventioneller 1/8-Noten-Groove zum Einsatz, der seine Charakteristik von den synkopisch platzierten Bassdrum-Akzenten auf den Zählzeiten „2und“ sowie „3und“ erhält. Neben konventionellen Snaredrum-Backbeats auf den Zählzeiten „2“ und „4“ werden auf der Hi-Hat hörbar nur auf den 1/4 Noten-Zählzeiten gespielte Anschläge eingesetzt. Dieser Mix verleiht dem Rhythmus als Gegenpol zu den bewegenden Bassdrum-Akzenten etwas Statisches. Erst im Outro des Songs wird der Rhythmus sehr 1/16-lastig. Achtet hier einmal auf den zusätzlichen leiseren Snaredrum-Anschlag auf der Zählzeit „2e“ nach dem eigentlichen Backbeat auf der „2“. Markant sind die im ersten Takt des A-Teils in die Form eingebauten, mit der Bassdrum und dem Crash-Cymbal gespielten Akzente auf den Zählzeiten „3und“ sowie „4e“, die im Zusammenspiel mit dem Gitarren-Riff eingesetzt werden. Die Fill-ins werden meist in 1/16 gespielt; einige besonders markante Patterns finden sich beispielsweise im letzten Takt vor dem ersten Gitarrensolo (CD-Zeit 02:08) sowie in der synkopisch mit einer 3er-Überlagerung pro Takthälfte gespielten Figur im letzten Takt vor dem C-Teil ab CD-Zeit 03:19.

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