Electronic Drum Kit von Alesis

Alesis Strike Pro Electronic Drum Kit im Test

Nachdem uns Alesis mit dem Crimson Mesh Kit die Farbe Rot so richtig schmackhaft gemacht hat, präsentierte sich das Alesis Strike Pro Kit ebenfalls in dieser Farbe, diesmal allerdings in einer glänzenden Sparkling-Variante.

Zur Ausstattung des Strike Pro Kit gehören je ein Snareund Kick-Pad, vier Cymbal-Pads, zwei Pads für eine realistische Hi-Hat-Optik sowie ein Rack, ein Snare-Ständer und natürlich das Soundmodul inklusive praktischem Kabelbaum. Es gibt auch noch ein „Strike“-Modell ohne „Pro“ im Namen, welches ein Tom- und zwei Cymbal-Pads weniger beinhaltet, außerdem sind bei diesem die Ausleger-Querstangen des Racks kürzer. Um dieses Kit zum Pro-Kit zu machen, legt Alesis schlicht einen weiteren Karton dazu, in dem alle benötigte Hardware enthalten ist. Das bedeutet dann auch, dass man jetzt zu viele Hardware-Teile hat, beispielsweise die beiden kürzeren Querstangen für die Ausleger – aber dafür findet sich ja vielleicht anderweitig Verwendung.

Rack


Das Rack des „Strike Pro“-Kit ist ein vierbeiniges Modell mit langen Querstangen, dessen Beine gleichzeitig der Aufnahme der vier Galgen-Ausleger für die Cymbal-Pads dienen. Das erspart einem die Tragelast zusätzlicher Klemmen. Die vordere und die beiden seitlichen Querstangen sind allesamt ca. 92,5 cm lang, was einen komfortablen Aufbau möglich macht und ziemlich professionell aussieht. Ein kleiner Nachteil kann sich allerdings bei der Positionierung der Cymbal-Pads ergeben, weil etwa das linke, äußere Pad relativ weit außen hängt, selbst wenn man die maximale Auslegekapazität der Galgen ausnutzt.
Bevor man sich nun aber doch eine zusätzliche Klemme zulegt, um dieses Cymbal-Pad weiter rein zu rücken, könnte man auch eine der übriggebliebenen, kürzeren Querstangen gegen die lange tauschen, und schon rückt das Pad ein gutes Stück näher. Für das Soundmodul ist bei diesem Aufbau auf der linken Seite immer noch genug Platz.
Die vordere Querstange hat eine maximale Aufbauhöhe von ca. 78 cm, somit lassen sich auch hohe Platzierungen der vorderen Toms realisieren. Alle Stangen sind hochglanzverchromt, und die Klemmen für die Tom-Halterungen lassen sich komplett aufklappen, um sie bei Bedarf schnell an einer anderen Querstange zu befestigen. Alle Schrauben, die man öfter verstellen muss, sind mit Flügeln ausgestattet, die restlichen mit den üblichen Vierkantköpfen. Die Flügelschrauben dürften für meinen Geschmack gerne etwas größere Flügel haben, denn der Kraftaufwand, um sie gut anzuziehen, damit die Tom-Pads auch bei kräftigem Spiel sicher in Position zu bleiben, ist doch recht hoch. Einmal festgezogen bleiben dann aber alle Halterungen – auch die Cymbal-Ausleger in den Beinen – sicher in der gewünschten Position.
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