Rohema 5A-Sticks im Vergleich

Rohema 5a Drumsticks im Test

Ein 5A-Drumstick-Modell gehört wie selbstverständlich zum Sortiment eines jeden Herstellers. Rohema hat uns vier ihrer aktuellen Varianten zum Vergleich zur Verfügung gestellt.

Das Erfolgsmodell ist natürlich das HickoryModell der „Classic“-Serie. Die deutlich leichtere Variante „Light Hickory“ aus speziell selektiertem Holz hat bei gleichen Proportionen Interessantes in Sachen Spielgefühl und Sound zu bieten. Die „Classic“-Version in weißer Lackierung scheint zunächst mal nur optisch reizvoll zu sein, belehrte uns im Test aber eines Besseren. Ein Plus an Reichweite ist das Merkmal für die als „Extreme“-Versionen gehandelten Modelle. Einen solchen Stick bietet natürlich auch Rohema mit dem „5AX“.

Mit dem Blick auf die Rocker und Heavy Hitter verwendet Rohema hier allerdings zudem speziell für diese Aufgabe selektierte Hickory-Hölzer, die länger haltbar sind. Die Oberflächen der Rohema 5A-Sticks Classic, 5A Light Hickory und 5AX sind sauber und glatt, der Übergang vom Schaft zur Spitze makellos. Eine leichte Lackschicht sorgt bei den Modellen 5A Classic, 5A Light Hickory und 5AX für einen guten Grip und ein natürliches Griffgefühl. Der 5A White Hickory hat eine spezielle Lackierung, die für ein anderes Griffgefühl sorgt. Das grundlegende 5A-Modell der „Classic“- Serie ist ca. 40,5 cm lang und hat einen Griffdurchmesser von ca. 14,3 mm; das Gewicht liegt im Durchschnitt bei ca. 53 Gramm.

Typisch ist die kleine, eichelförmige Spitze, die für fein artikulierten Cymbalsound sorgt. Eine ganz leichte Kopflastigkeit sorgt für eine gute Balance zwischen etwas Zug nach vorn und federndem Rebound. Mit den exakt gleichen Maßen und Fertigungsqualität wartet der 5A Light Hickory auf. Unser Testmodell wiegt dabei allerdings gerade mal 45 Gramm, und damit kommt dieser Stick so leicht daher wie z. B. ein aus Ahorn oder Weißbuche gefertigter Stick. Hier finden sich also die Vorteile der höheren Haltbarkeit und federnden Rebound-Eigenschaften von Hickory und die z. B. im Vergleich zum Ahorn-Stock klarere Artikulation auf dem Cymbal, gepaart mit einem Gewichtsvorteil. Insofern ist der 5A Light Hickory eine gute Alternative für jeden, der das Spielgefühl eines sehr leichten 5A sucht. Der dritte Stick mit gleichen Maßen ist der 5A Classic White, der auch dem höheren Gewicht des Classic 5A entspricht.

Mit ca. 52 Gramm wartet unser Testmodell auf. Neben der optischen Komponente ist die Lackschicht etwas dicker, und es braucht so ein wenig mehr Zeit, bis der Stick die Körperwärme annimmt. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Griffigkeit hier sogar noch etwas besser ist, da sich die Oberfläche nicht ganz so seidig anfühlt. Einen Zentimeter mehr Reichweite bietet der 5AX Stick, und durch die Verwendung extrem dichter Hickory-Hölzer legt er auch deutlich an Gewicht zu. Durchschnittlich bringt er es auf ca. 64 Gramm. Die dicht gewachsenen Hölzer erhöhen auch die Haltbarkeit, und das konnte der 5AX im Test gut beweisen. Durch die stärkere Kopflastigkeit verführt er auch zu einer kräftigeren Spielweise und ist für Rocker, die auf kleinere Griffdurchmesser stehen, aber die Power von kräftigeren Sticks bevorzugen, eine ausgezeichnete Wahl.

FAZIT
Die Varianten auf Basis des Rohema 5A-Drumsticks sind sehr gut überlegt umgesetzt. Sie unterschieden sich merklich, ohne den 5A-Charakter vermissen zu lassen. Das hat viel mit Fertigungstechnik und solidem Handwerk zu tun, und ein Beleg dafür ist die ausgezeichnete Verarbeitungsqualität unserer Testkandidaten. Wer zum 5A Classic eine leichtere Alternative sucht, setzt auf den 5A Light Hickory, und wer lieber mit einem dünnen Stick richtig losrocken will, ist mit dem 5AX ausgezeichnet beraten. Und der 5A Classic White bietet neben seiner speziellen Optik auch noch ein spezielles Griffgefühl, das man mal checken sollte.

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