Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
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E-Drum-Set mit Sample-Lade-Funktion

Alesis Crimson Mesh Kit im Test

alesis
(Bild: YouTube)

Jeder, der dieses neue Alesis Crimson Mesh Kit bisher gesehen hat, sagte spontan: „Das sieht aber schick aus! Kann das auch was?“ Die Aussage zur Optik kann ich vorab nur bestätigen, und was es kann, werden wir in diesem Test herausfinden.

AUFBAU
Das neue Crimson Mesh Kit von Alesis erfüllt zunächst mal alle Ansprüche, die man an ein Drum-Set stellt. Es besitzt fünf Drum-Pads für Snaredrum, Bassdrum und drei Toms sowie drei Cymbal-Pads für Hi-Hat, Crash und Ride. Standard also. Erste Besonderheit: Alle Drum-Pads sind mit schwarzen Gewebefellen (Mesh Heads) bestückt, auch das Kick-Pad. Zweite Besonderheit: die namensgebende Farbe der Drum-Pads, nämlich Purpur, auf Englisch: Crimson. Die schwarzen Felle zusammen mit den purpurnen Kesseln machen also den besonderen optischen Kick aus. Die Hardware ist Alesis-typisch umfangreich.

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Es gibt ein verchromtes Rack, das stabil auf vier Beinen steht und bei dem alle oft benötigten Schrauben als Flügelschrauben ausgeführt sind. Was man nur selten einstellen muss, ist wie gewohnt als Vierkantschraube vorhanden – ein passender Stimmschlüssel ist natürlich auch dabei. Die maximale Aufbauhöhe der TomQuerstange beträgt ca. 78 cm, und sie ist ca. 61 cm lang. Die beiden Ausleger lassen sich maximal ca. 73 cm hoch anbringen und sie sind ebenfalls ca. 61 cm lang. Hier lässt sich somit locker noch ein weiteres Tom-Pad und ein zusätzliches Cymbal-Pad unterbringen, für die auch freie Eingänge im Soundmodul vorhanden sind.

Im Zubehörkarton liegt nicht nur das Übliche wie Kabelbaum, Klettbinder, Anleitungen oder Netzteil, sondern auch ein Paar Sticks sowie vier Gummiringe, die man über die Spannreifen ziehen kann, falls einem das Geklacker bei Schlägen auf dieselben nervt. Das Snare-Pad wird nicht am Rack befestigt, sondern Alesis hat ihm ein eigenes Stativ spendiert. Ein weiterer Pluspunkt sind die Halteklemmen für Toms und Hi-Hat-Arm, die sich aufklappen und somit leicht umpositionieren lassen, ohne dass man dafür das Rack auseinandernehmen müsste.

Das Hi-Hat-Kontrollpedal ist als einfaches Fußpedal ausgeführt, mit dem das Hi-HatPad „fernbedient“ wird. Was Alesis beim Crimson Mesh Kit weggelassen hat, ist ein Bassdrum-Pedal, das man sich gesondert zulegen muss. Damit fehlt dem Kit zwar etwas, aber sich hier ein Produkt mit den gewünschten Eigenschaften selbst auszusuchen, halte ich nicht für die schlechteste Idee. Die Cymbal-Pad-Arme sind als versenkbare Galgen ausgeführt, und der Hi-Hat-Pad-Arm lässt sich in Rastern anschrägen.

PADS
Die Pads für die Kick und die beiden RackToms messen 8″ im Durchmesser, beim Floor-Tom-Pad sind es 10″, und das SnarePad bringt es auf stattliche 12″. In Verbindung mit den Mesh-Heads fühlt man sich hier auch gleich zu Hause, und der Spielkomfort ist ausgezeichnet. Die Trigger (siehe Bild links) sind optimal angebracht und garantieren ein gleichmäßiges Auslösen der Sounds über die gesamte Spielfläche. Snareund Tom-Pads sind sogenannte DualTrigger, d.h., sie besitzen separate Spielzonen für Fell und Rim. Eine Besonderheit der Drum-Pads für Snare und Toms soll nicht unerwähnt bleiben: Sie besitzen alle ein Potiam Kessel, das jedoch weder dokumentiert ist, noch irgendeine Funktion zu haben scheint. Egal ob es nach links oder rechts gedreht wird, am Sound ändert sich nichts – vielleicht kommt da noch was per Update. Die Cymbal-Pads für Hi-Hat und Crash messen 12″ im Durchmesser, das Ride-Pad sogar 14″. Die Spielfläche ist bei allen dreien auf ca. 3/5 der Gesamtfläche begrenzt, was aber nicht weiter stört, da sie sich ohnehin nicht verdrehen. Hi-Hat- und Crash-Pad besitzen zwei Spielzonen für Rand und Profil, und beim Ride-Pad kommt noch eine dritte Zone für die Kuppe hinzu.

Den vollständigen Test findest du hier zum Download!

Produkt: Sticks 07-08/2019
Sticks 07-08/2019
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