Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums
Kaufberatung

Der Schlagzeughocker – was du beim Kauf beachten musst

ds

Der Schlagzeughocker ist das wohl am meisten unterschätzte und unterbewertete Zubehörteil beim Schlagzeug. Warum eigentlich? Schließlich bringt man ja nicht nur beim Konzert, bei Recording-Sessions oder Proben viel Zeit auf dem Sitz zu.

Anzeige

Der Spaß beim Üben kann einem sehr leicht vergehen, wenn man auf seinem Schlagzeughocker unbequem sitzt, er unkomfortabel ist und wackelt. Sitzt man dagegen ergonomisch und bequem, so spielt man auch besser und hat natürlich mehr Spaß – ergo sollte gerade auch schon der Anfänger mit einem ordentlichen Schlagzeughocker ausgestattet sein. Na klar, der kostet etwas, aberhat man denn wirklich Lust auf etwaige Haltungsschäden und resultierende Besuche beim Orthopäden? Wohl eher nicht. Uns geht es hier übrigens um Verständnis für dieses wichtige Thema und nicht um Panikmache.

Der richtige Schlagzeughocker – darauf musst du achten

Egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener – wer sich einen Drummer-Sitz kaufen will, sollte auf Folgendes achten:

  • eine solide Konstruktion des Untergestells mit stufenloser Einstellmöglichkeit!
  • die minimale und die maximale stabile Aufbauhöhe testen,
  • sitzt die Sitzfläche stabil auf dem Untergestell auf und wackelt nicht?

Bei den Sitzflächen stehen hauptsächlich runde und solche mit Sattelform zur Auswahl. Diese können ergonomisch vorgeformt sein, der Härtegrad der Polsterung ist unterschiedlich und reicht von relativ weich bis ziemlich hart, und natürlich hat man auch viel Auswahl von unterschiedlichen Kunststoff-, Leder- oder Stoff-Bezügen. Der Schlagzeughocker dir ganz persönlich passen!

So testest du deinen Schlagzeughocker richtig:

Den Sitz montieren, sich rückwärts vor die Sitzfläche stellen und diese dann so einstellen, dass sie mit der Oberkante der Sitzfläche in etwa in die Kniekehle zeigt. Man nimmt Platz, setzt sich mit geradem Kreuz auf dem Sitz, stellt die Füße auf etwa Schulterbreite auseinander und hebt diese dann leicht vom Boden. So kann man recht schnell feststellen, ob die Balance okay ist und es sich bequem anfühlt.

Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Das ist ja alles schön und gut, aber welchen Unterschied macht nun Leder oder Stoff ? Oder dann doch lieber Kunstleder und Kunststoff ?

    Auf diesen Kommentar antworten
    1. War auch etwas irritiert 🙁 ich selber habe einen Tama First Chair in rund und Stoffbespannung bin damit aber nicht ganz zufrieden mein “Zweithocker”
      ein Thomann Sattel in Kunstleder is da viel bequemer 😉

      Auf diesen Kommentar antworten
  2. Ich finde, dass gewöhnliche Drumhocker Verwindungen, zur Last der Stabilität, unterliegen (ganz wichtig zur Formung der “Säule”, welche Konstanz beim Spielen garantiert). Durch Zufall stieß ich auf die “Tonne” eines Hip Gig Drumsets und das ist seitdem definitiv mein 1. Chair. Da wackelt einfach nichts. Nachteil: Größe nicht verstellbar (passt halt bei mir), transportunfreundlich.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Empfehle einen Bräustüblhocker!
    Zur Höhe, mit einem oder zwei Telefonbücher kann man nachjustieren.

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. Tja, der stabilste Hocker ist der 9608 von Gibraltar. Sogar der Tama First Chair wackelt kontruktionsbedingt .. und alte PEARL Hocker hab ich, die wackeln auch nicht.

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. Hilfe!
    Als Neuling hätte ich eine Frage zur Höhenverstellung des Tama Hockers.
    Also er läßt sich nicht hochschrauben, sondern hat einen Ring um die Hocker Befestigung. Kann ich diesen mit dem Verstellschlüssel für die Drums aufmachen und dann in der Höhe verstellen?
    Danke!

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren