Produkt: Sticks 09-10/2019
Sticks 09-10/2019
FREDERIC MICHEL – Modern Pop Drummer +++ YOUTUBE-STARS: Sina Drums; COOP3RDRUMM3R +++ Rockin‘ 1000 +++ Studium an der POPAKADEMIE +++ ZULTAN Heritage Cymbals +++ PEARL Masters Maple/Gum Drums +++ ROGERS Dyna-Sonic Wood Snaredrums
Musikmesse Highlights

E-Drums Neuheiten 2015

Was tut sich in diesem Jahr im Bereich der E-Drums? Welche neuen Systeme und Innovationen gibt es von Yamaha, Roland und Co? Wir haben auf der Msuikmessen Frankfurt mal genauer hingeschaut! 

E-Drum in Frankfurt

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2BOX

Brandneu und noch ohne konkretes Verfügbarkeitsdatum konnte am 2Box-Stand ein drumIt-3-Kit ausprobiert werden. Das Modul ist technisch nahezu identisch mit dem bewährten drumIt 5. Insbesondere die Anzahl der Eingänge, Sounds und Speicherkapazität entsprechen der Ausstattung des großen Bruders. Lediglich die Anzahl der Audioausgänge wurde von 6 auf 4 reduziert, einige MIDI-Funktionen fehlen, und auf die Effektsektion wurde verzichtet. Der Straßenpreis für das Modul wird laut Standpersonal mit ca. € 700,– beziffert. Dazu wurden auch ein passendes Rack, ein neuer Hi-Hat-Controller und neue, einfachere Cymbal-Pads gezeigt. Im ersten Eindruck spielt sich das neue kleine drumIt 3 nahezu identisch gut wie das 5erModell, hoffen wir also, dass bis zur Marktreife nicht mehr allzu Zeit verstreichen wird.

BRO CREATION

Die neue Firma zweier Brüder aus Lettland präsentierte u. a. die MIDIbro-Spannreifen. Dabei handelt es sich um Wood Hoops, die eine kleine, 8 cm breite integrierte MIDI-Trigger-Zone aus Gummi besitzen. Damit lässt sich z. B. über Bluetooth 4.0 eine Verbindung zu iPad/iPhone herstellen, und mittels MIDIBro iOS App hat man somit ein einfaches MIDI-Set zur Verfügung und kann Samples von seinem Akustik-Drumset aus triggern

DRUM-TEC

Für anspruchsvolle E-Drummer mit schmalem Geldbeutel hatte Drum-Tec ein neues Pad-Set namens „JAM“ auf dem Stand. Das fünfteilige Pad-Set, welches ab August für unter € 800,– in Black Sparkle verfügbar sein wird, verwendet ein neu entwickeltes 2-ZonenRand-Triggersystem und kommt bereits ab Werk mit den hochwertigen doppellagigen Drum-Tec Design Mesh Heads. Neu ist auch der Montage-Mechanismus der beliebten Trigger Tubes, die nun ohne zusätzlichen Adapter auf Roland-kompatiblen L-Rods Platz finden.

DUALO

Wie ein Knopf-Akkordeon aus der Zukunft mutet der Dualo an. Eigentlich ist der Dualo ein Looper mit jeder Menge integrierter Sounds. Auf die dynamischen Fingerpads können weitgehend frei Drumsounds oder auch harmonische Tonleitern gemappt werden. Die Bedienung benötigt etwas Eingewöhnung, was aber dem einzigartigen Konzept geschuldet ist. Ein Mikrofoneingang, USB- und MIDI-Schnittstellen machen dieses außergewöhnliche Instrument zur „Band-in-a-box“, das sicher auch im (E-)Drum-Sektor Freunde finden wird.

GIBRALTAR

Der Hardware-Hersteller Gibraltar glänzte sprichwörtlich mit dem sehr kompakten, doch äußerst stabilen Racksystem GCS-ERK. Das vollverchromte System zeichnet sich durch zwei horizontale Querstangen sowie zwei mittig positionierte Standfüße aus. Das Rack kann durch Gibraltar-Komponenten beliebig erweitert werden

KAT

Der amerikanische Hersteller präsentierte das neue KAT KT-4 E-Drum-Set. Die speziell dafür gesampelten Sounds (u. a. Gretsch Drums, Sabian Cymbals, LP Percussion-Instrumente) klangen über das ebenso neue KAT HD-400 Hi-Definition 2.1 Stereo Speaker System überzeugend realistisch. Die neuen Kunststoff-Pads des KT-4 (darunter auch 3- Zonen-Cymbal-Pads) bieten ein angenehmes Spielgefühl. Das KT-4-Modul bietet 700 erstklassige On-Board-Sounds, einen DSP-Effekt-Prozessor mit editierbaren Room- und Reverb-Effekten, USB3.0- und MIDI-Anschlüssen. Nicht zuletzt gibt es auch ein neues Rack-System für das KT-4-Set. Preise und Auslieferungstermine standen bis zum Redaktionsschluss leider noch nicht fest.

ROLAND

Die Gerüchteküche brodelte schon gewaltig: Auf der Messe ließ Roland die Katze endlich aus dem Sack und präsentierte das neue TD-25 Modul, welches die Lücke zwischen dem TD-15 und dem mehr als doppelt so teuren Flaggschiff TD-30 schließen soll. In der Ausstattung wurde das TD-25 gegen- über seinem großen Bruder auf 18 Kits/200 Sounds sowie die Ausgabe einer Stereo-Summe eingedampft. In puncto Klangqualität, Bedien- und Spielkomfort soll es dem TD-30 jedoch in nichts nachstehen. Je nach Anspruch und Geldbeutel stehen ab voraussichtlich Ende Mai die Kit-Konfiguration TD-25K (ca. € 2000,–) oder TD-25KV (ca. € 2700,–) bei den Händlern.

YAMAHA

Viel Neues auch in der Yamaha-Halle: Im Zentrum der DTX-502er-Serie steht das neue DTX-502-Modul. Dank fast verdoppeltem Sample-ROM und einer Zusammenarbeit mit dem VST-Hersteller FX-Pansion (BFD3) verfügt das DTX-502 über verbesserte Sounds. Editiert werden kann das Gerät sehr komfortabel über eine grafische App, so dass sich der Anwender nicht mehr durch das kleine Modul-Display quälen muss.

Wer innerhalb dieser Serie zur Top-Konfiguration DTX-582K greift, kann sich über das neue KickPad KP100 freuen, welches erfreulich wenig Trittschall produziert und auch für Doppel-Bassdrum-Pedale geeignet ist. Mit einer weiteren kostenlosen App namens „DTX Multi-12 Touch“ wird sich Yamaha bei den Besitzern des Multi-12-Pads Freunde machen. Auch hier macht eine grafische Oberfläche die Belegung der Spielflächen und das Sounddesign zum Kinderspiel.

Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums

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