Neue Cymbal Programme von Meinl

Meinl Byzance Crash-Cymbal-Neuheiten

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Meinl bietet eines der vielfältigsten CymbalProgramme, und immer wieder macht es viel Spaß, hier nach interessanten Sounds zu stöbern. Mit drei neuen Crash-Cymbals bereichert Meinl 2016 das Programm der Byzance-Linien. Wieder einmal erweitern und verfeinern diese Ergänzungen das bereits vorhandene Klangspektrum.

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Die „Tradition“-Cymbals sind Teil der „Byzance Jazz“- Serie (und nicht etwa der „Byzance Traditional“-Serie. Das mag etwas verwirrend sein, hat aber nun einmal mit der Bearbeitung und Geometrie der Cymbals zu tun. Spezielle Ride-Cymbals und eine 14″ Hi-Hat trugen bislang den Namenzusatz „Tradition“ – und mit dem 18″ Light Crash gib es nun auch ein „echtes“ Crash-Cymbal.

Die „Byzance Dark“-Serie hat viele verschiedene Ride Cymbals und Hi-Hats zu bieten, aber nur drei CrashCymbals. Das neue 20″-Modell soll hier den großen, breiten Akzent liefern. In der „Byzance Extra Dry“-Serie haben sich die „Dual Cymbals“ als eine besondere Klangkomponente erwiesen, speziell durch die großen Crash/Ride-Cymbals. Zusätzlich zum 18″ Crash-Cymbal rundet nun das kleine 16″ Crash das Programm in eine andere klangliche Richtung ab.

KONSTRUKTION
Die „Byzance“-Cymbals werden zunächst in der Türkei in der Meinl Cymbal Factory aus B20-Bronze in manuellen Verfahren hergestellt und erhalten dann in der deutschen Meinl Cymbal Factory in Gutensteten ihre endgültige Oberflächen-Bearbeitung. Dass die Qualität der Cymbals der „Byzance“-Serie sowohl klanglich als auch in Sachen Verarbeitung exzellent ist, dürfte ebenfalls bekannt sein. Und unsere drei Testkandidaten bestätigen diesen guten Ruf aufs Neue. Das 18″ Tradition Light Crash der „Byzance Jazz“- Serie ist auf der Rückseite in einem feinen, seidenmatt glänzendem „Traditional“-Finish abgedreht. Sehr feine bis hauchdünne und nicht sehr tief gesetzte Tonal Grooves bestimmen das Bild.

Die Spielseite weist dieses Finish in einem ca. 5 cm breiten Bereich am Rand des Cymbals auf. Der übrige Teil zeigt breitere Tonal Grooves, die etwas tiefer gesetzt sind und bestimmte Abstände einhalten. Hier ergibt sich ein Muster zwischen dem seidenmatten Finish und Zonen mit durchbrochenem, naturbraun belassenem Finish als das typische Abdrehmuster der „Tradition“-Cymbals. Das sehr leichte Cymbal besitzt im Profil eine gute mechanische Flexibilität, trotz der sehr intensiven und individuell gestalteten Hämmerung. Das Profil ist relativ hoch und beschreibt einen ordentlichen Bogen. Auch die Kuppe ist recht groß angelegt. Das 20″ Dark Crash ist bezüglich seiner Geometrie das krasse Gegenteil: Das Profil ist extrem flach und verläuft linear fast ohne Bogen.

Darüber thront die sehr große, hohe Kuppe. Typisch sind das dunkelbraune Finish und die starke Hämmerung. Ein Abdrehmuster ist nur extrem hintergründig zu erkennen und quasi nicht wirklich vorhanden. Die Kuppe ist weniger stark gehämmert. Das 16″ Dual Crash präsentiert sich mit den bekannten zwei Spielzonen. Am Rand besitzt es das feine Abdrehmuster und die übergroßen Hammereinschläge sowie ein schickes Brillant-Finish. Diesem ca. 6,8 cm breiten Bereich des Profils folgt das von den „Byzance Dark“-Cymbals bekannte Bearbeitungsmuster und eine Kuppe, die weder zusätzlich gehämmert noch abgedreht ist. Auf der Rückseite findet sich das feine Abdrehmuster im Traditional-Finish. Die Geometrie wird durch eine sehr flache Kuppe und einem sanften Bogen im ziemlich flach gehaltenen Profil bestimmt. Das Cymbal ist ebenfalls mechanisch recht flexibel.

Das vollständige Interview findest in der aktuellen STICKS zum Download!

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