Donnergott Drums

Neuauflage der Yamaha Rydeen Drums

Yamaha-Rydeen
Dieter Stork

Zum 50. Firmenjubiläum bietet Yamaha neben den High-End Jubiläums-Drumsets mit der Neuauflage der Rydeen-Drums auch in der Einsteiger-Klasse neue Drumsets in zwei unterschiedlichen Konfigurationen an – natürlich inklusive eines Hardware-Sets in bewährter Yamaha-Qualität.

Die recht treffend nach dem japanischen Gott des Donners benannte „Rydeen“ Drum-Serie von Yamaha gab es bereits als Vorläufer der „Gigmaker“- Drums, die jetzt wieder von den neu designten „Rydeen“-Drums der nächsten Generation abgelöst werden. Gemeinsam haben alle Varianten den Pappelkessel und natürlich das günstige Preisniveau.

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Die neuen „Rydeen“-Drumsets verfügen im Vergleich zu den Vorgängerserien allerdings über eine etwas andere Hardware-Ausstattung und sind in sechs schicken, modernen Folien-Finishes erhältlich. Zum Test haben wir ein „Rydeen Standard“- Drumset mit einer 22″ Bassdrum und 16″ Floor-Tom in der Farbe „Silver Glitter“ erhalten. Alternativ gibt es eine „Rydeen Studio“-Konfiguration mit 20″ Bassdrum und 14″ Floor-Tom. Beide Set-Varianten bestehen außerdem aus 10″ und 12″ Toms, einer 14″ ¥ 5,5″ Snaredrum sowie einem Hardware-Set.

TECHNISCHES

Gefertigt werden die „Rydeen“-Drums in Yamahas chinesischer Factory. Die Pappelkessel machen einen sehr ordentlichen Eindruck, sind exakt rund, verfügen über sauber geschnittene Gratungen, und auch der Innenschliff der Kessel ist gut ausgeführt. Das Snarebed ist schmal gehalten, und die ansonsten leicht rundlich geformte Gratung wird hier im Nutzbereich flach und nimmt etwa die halbe Kesselbreite ein. Die Folie ist ca. 0,5 mm dünn und liegt sauber am Kessel an. Zu den Kesselrändern lässt Yamaha ca. 8 mm frei. Das „Silver Glitter“- Finish schimmert mit einem dezenten Sparkle-Effekt. Die Kessel machen optisch wie technisch also schon mal einen guten Eindruck.

Die Beschlagteile zeigen eine ordentliche Verchromung, wenn auch auf der Tom-Halterosette unseres Testsets kleinere Unregelmäßigkeiten zu erkennen waren. Das ist bei Yamaha natürlich nicht die Regel, und gegenüber seinen Kunden würde man sich hier entsprechend kulant verhalten und im Fall der Fälle solche Teile austauschen. So sind wird dann auch bei der ersten wichtigen Neuerung angekommen, denn die „Rydeen“-Bassdrum verfügt über eine Tom-Halterung mit einer Rosette mit zwei Aufnahmen für 22,2-mm-Rohre. Auf den charakteristischen Yamaha Dreifach-Halter hat man also zugunsten der Einzelhalter verzichtet.

Ein Argument ist die für Einsteiger leichtere Handhabung der separaten Tom-Halter. Das ist zwar gut gedacht, doch bei flachen Positionen der Toms kommt man an die Einstellschrauben nur umständlich heran. Lösung: Tom-Halterosette um 180 Grad gedreht auf der Bassdrum montieren, denn dann kommt man besser an die Schrauben für die Fixierung der Halter. Das kann man bei Bedarf schnell selbst machen: vier Kreuzschlitz-Schrauben lösen, die Rosette drehen, festschrauben, fertig! So muss man nicht unter das Tom greifen und herumfummeln, um die Höhe einzustellen, sondern kann das ganz bequem vor der Bassdrum stehend erledigen. Was man auch immer bevorzugt, die Tom-Halterung lässt dank Omni-Ball stufenlose und sichere Positionierungen zu. Die Kunststoffkugel und der Sechskantstab bieten zudem eine gewisse Flexibilität und Schwingungsisolation, so dass sich die Sounds von Toms und Bassdrum proper entwickeln können. [1512]

Den vollständigen Testbericht findest du hier zum Download!

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