Produkt: Sticks 11-12/2019
Sticks 11-12/2019
MARK SCHULMAN – Stadion-Rock mit Pink! +++ Nicholas Collins +++ Richie Gajate-Garcia +++ REPORT: Dresdner Drum & Bass Festival 2019 +++ LUDWIG Heirloom Anniversary Snaredrum +++ UFIP Experience Balst Cymbals +++ MAPEX Design Lab Cherry Bomb Drums 2470
High Tech aus dem Klanglabor

Test: Mapex Black Panther Design Lab Versatus Drumset

(Bild: Dieter Stork)

Bei den neuen Black Panther Cherry Bomb und Versatus Drumsets aus dem Design Lab von Mapex Drums haben wir es nicht nur einfach mit neu konzipierten Drums zu tun, sondern es geht hier um ein komplettes neues Drum-System mit innovativen technischen Entwicklungen, die völlig neue Möglichkeiten der Klangentwicklung und Beeinflussung zur Verfügung stellen.

Seit nunmehr 30 Jahren fertigt Mapex erfolgreich Drums in allen Kategorien, vom Drumset für Einsteiger bis hin zu absoluten High-Class-Instrumenten. Und wie jeder Hersteller braucht auch Mapex eine Schmiede für Innovationen. Bei Mapex ist es das Design Lab., welches aus einer Gruppe von Musikern, Ingenieuren, Entwicklern und Designern besteht, die exklusiv für Mapex Instrumente und Hardware-Komponenten entwerfen, mit dem Ziel, jeweils eine bestimmte Klangvorstellung für die Instrumente in der Serie von „Black Panther Design Lab“-Instrumenten zu erreichen.

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Im Prozess „The Concept Hybrid“ werden individuelle Klang-Ideen für jede einzelne Trommel eines „Black Panther Design Lab“-Sets generiert, um dem jeweiligen Instrument den bestmöglichen und auch einzigartigen Klangcharakter zu verleihen. Im „Concept Hybrid“-Prozess sind viele kreative Lösungen entstanden. Maßgeblich beteiligt daran war der amerikanische Top-Drummer Russ Miller, der sich schon immer mit kreativem Sound-Design beschäftigte und auch jetzt wieder maßgebliche Ideen zum Kreativ-Prozess beigetragen hat.

Entwickelt wurden spezielle Kesselkompositionen für jede Instrumenten-Stimme, individuelle Gratungen, Kesselkonstruktionen mit oder ohne Verstärkungsringe wurden erprobt. Deren Platzierung wurde ebenso ein Thema wie auch die Auswirkungen von Lackierungen auf die Klangaspekte. Neue Hardware-Komponenten wurden entwickelt, unter anderem ein völlig neues Tom-Halter Konzept von Randall May. Spezielle Beine für die Floor-Toms, die aktiv Einfluss auf das Resonanz- und Sustain-Verhalten ausüben, wurden hergestellt. Das alles klingt schon mal sehr spannend, widmen wir uns also dem „Versatus“-Drumset mal im Detail.

Konzeptionelles, Technisches & Praktisches

Die Kessel der „Versatus“-Drums entstehen als Hybrid aus Ahorn- und Mahagoni-Furnieren. Diese sind im Wechsel kreuzverleimt. Die Anzahl der Lagen und damit auch die Wandstärken variieren, jeder Kessel besitzt also eine eigene spezifische Konstruktion (siehe Übersicht). Als Besonderheit sind alle Kessel des „Versatus“-Drumsets im Finish „Peach Burl Burst“ mit einer zusätzlichen „Burl Maple“ Ahorn-Lage auf der Außenseite ausgestattet. Das Weitere klangliche Feintuning erfolgt durch das „SAS Ring“-System. Verwendet werden Verstärkungsringe, die aus vier Lagen Ahorn bestehen und eine Stärke von ca. 3 mm aufweisen. Die Breiten variieren von ca. 1″ für Toms und Floor-Toms sowie ca. 2″ für die Bassdrum. Die Anzahl und Platzierung wurde für jedes Instrument individuell gestaltet, so besitzt z. B. das 12″ Tom nur einen Verstärkungsring auf der Schlagfellseite. Für die Bassdrum hingegen werden sogar drei Verstärkungsringe verwendet! Die beiden äußeren Ringe sind in einem Abstand von ca. 4,6 cm zur Kesselgratung entfernt platziert. Zusätzlich gibt es einen Ring in der Mitte des Kessels. Diese Gestaltung dient der Vermeidung des berüchtigten „Basketball“- Effekts im Attack.

Individuelle Ausstattung bei den Verstärkungsringen und unterschiedliche Kesselkonstruktionen der Toms. Ebenfalls gut zu erkennen: Der Brücken und Zapfen für die Aufnahme am MAATS-S Tom-Halter.
Starker Einfluss auf das Klangverhalten: das individuell abwinkelbare Floor-Tom-Bein
Klare Unterschiede in Lagenzahl und Wandstärke bei den Floor-Toms

Natürlich kommt die „SonicClear“-Gratung zu Einsatz, deren deutlich runder Gegenschnitt für einen satten Fellkontakt sorgt. Als Mittel der klanglichen Feinabstimmung wird die Abschrägung zur Innenseite in einem 45-Grad- Winkel bei den Toms gewählt, für Floor-Toms und Bassdrums wird die Abschrägung im 60-Grad-Winkel vorgenommen. Somit steht im Randbereich mehr Material zur Verfügung. Es stecken also viele Ideen allein schon in der jeweiligen Kesselkonstruktion. Und so wundert es dann auch nicht, dass die Verarbeitungsqualität der Kessel in allen Belangen exzellent ist. Alle „Burl“-Außenfurniere zeigen wunderschöne Muster, die durch die ausgezeichnet aufgeführten Lackierungen strahlend und dreidimensional wirken. Erwähnenswert ist auch das Konzept der Cross Over Finishes: Alle Farben stehen sowohl für das „Versatus“- wie auch das „Cherry Bomb“-Drumset zur Verfügung. Damit sind also auch systemübergreifende Set-Zusammenstellungen machbar. Eine lobenswerte Sache für weiterführende Klangoptionen.

Mapex Black Panther Design Lab Versatus Drumset
45-Grad-Abschrägung der Soni-Clear-Gratung für die Toms (Bild: Dieter Stork)
Mapex Black Panther Design Lab Versatus Drumset
60-Grad-Abschrägung der Soni-Clear-Gratung für die Floor-Toms (Bild: Dieter Stork)

Hardware

Der klangliche Einfluss von Hardware auf Trommelkessel ist unbestritten. Im „Black Panther Design Lab“ wurden für das „Concept Hybrid“-System spezielle Dinge entwickelt. Das auffälligste Bauteil ist die „Magnetic Air Adjustment Tom Suspension“ (MAATS-A). Das System wird von Randall May Industries aus hochwertigen Aluminium- Teilen gefertigt und hat die komplexe Anmutung einer High-Tech-Radaufhängung aus dem Rennsport. Dabei ist die Idee dahinter faszinierend einfach: Der Halter schwebt nahezu frei in einem starken Magnetfeld. Mechanische Schwingungsübertragung wird so maximal vermieden. Ein komplexes Werk aus Umlenkhebeln und ultra-starken Magneten ist hier erforderlich. An vielen Stellschrauben kann die Action eingestellt werden und so aktiv auf das Resonanzverhalten eingewirkt werden.

MAATS-A: ein komplexes Hebelwerk schwingt frei im Magnetfeld.
Der Ankerpunkt bildet ein U-Profil in dem der umgelenkte Hebel schwingen kann. Dreht man den Magneten in Richtung des anderen Magnetes, wird das System straffer.
Der durch den Stift gesicherte Halter kann jetzt an den geschlitzten Schenkeln des Hebelwerks auf das Gewicht der Trommel eingestellt werden. Die Tom-Aufnahme ist auf dem MAATS-A verschiebbar und beeinflusst die Klangdauer.

Doch zunächst muss das System wie eine Waage sauber für das jeweilige Tom austariert werden. Logisch, denn ein jedes Tom hat nun mal sein eigenes Gewicht. Für diese Justierung ist es UNERLÄSSLICH, das System mittels des beiliegenden Stifts zu fixieren! Andernfalls drücken die extrem starken Magneten das System so auseinander, das man es selbst nicht mehr zusammengebaut bekommt.

Dies beschreibt dann auch die Stärke des Magnetfelds recht präzise. In den beiden seitlichen Schlitten werden also bei fixiertem System die Ankerpunkte für das jeweilige Tom justiert. Das 8″ Tom nutzt den obersten Punkt, z. B. die schwerere 18″ Aux-Drum logischerweise den unteren. Hat man diese Justierung vorgenommen, pendelt das aufgehängte Tom mit maximaler Flexibilität in der Null-Lage des Magnetfeldes. Nun kann man das System straffer gestalten und die Schwingung stärker dämpfen. Dafür wird einfach einer der Magneten aus seiner Position heraus in Richtung des anderen verschoben. Die Einstellung erfolgt über eine Schraube, die mittels des Fixierungsstifts betätigt wird.

Eine weitere Möglichkeit der Einstellung erlaubt die Beeinflussung des Sustain über das „Acoustic Resonance Gate“ (ARG). Die Aufnahme für das Tom lässt sich auf eine Stange des Systems frei verschieben. Damit verändert sich die Art der Action des Hebelwerks, was eben ausschließlich Auswirkungen auf die Klangdauer des Toms hat. Das Tom ist mit einer Aluminium-Brücke ausgestatte, die an zwei „Master Tune“-Spannböckchen fixiert ist. Die Brücke besitzt einen runden Zapfen, der in einen Block geschoben und mittels Vierkantkopfschraube fixiert wird. Der Block lässt sich um ca. 20 Grad anwinkeln, und auf dem Zapfen kann das Tom um 360 Grad gedreht werden. Damit sind alle erdenklichen Positionen realisierbar. Als nettes Feature kann man das Tom zum Stimmen des Resonanzfells ganz leicht am Halter umdrehen.

Für ein solch komplexes System braucht es hochwertige und präzise gefertigte Teile, und die Verarbeitungsqualität ist hier entsprechend ausgezeichnet. Das MAATS-A gibt es in der Ausführung als Zwischenrohr für Stative mit einem 1″ Rohrdurchmesser sowie in einer in der Länge verkürzten Version mit 7/8″ Rohrdurchmesser, so dass es auch an Rack-Systeme oder Standard-Tom-Halterungen passt.

Über die Floor-Tom-Beine lässt sich bekanntermaßen auch konkret Einfluss auf das Resonanz- und Sustain-Verhalten nehmen. Die „SAS Static“-Beine sorgen in Kombination mit dem flexiblen „Sonic Pedestal Foot“ und den gummiisolierten Halterosetten für eine sehr schön schwingende Lagerung der Floor-Toms. Zusätzlich gibt es aber die „SAS Attenuating Floor-Tom Legs“, die über zwei Gelenke verfügen. Damit lassen sich von zwei mal 90-Grad-Winkel bis hin zum absolut geraden Bein alle Formen generieren. So spielt man mit dem Anteil im Abfluss der Schwingungsenergie und passt das Resonanz- und Sustain-Verhalten nach Wunsch an.

Mapex Black Panther Design Lab Versatus Drumset
Die Aux-Drum: Ein 3in1 Instrument (Bild: Dieter Stork)

Neu gestaltet wurden ebenfalls die Spanböckchen. Diese sind als kurze „Tube Lug“-Version ausgeführt, so dass die Kontaktpunkte zum Kessel minimiert sind. Für die Luftausgleichslöcher für jedes Instrument wurden die Anzahl und Position individuell bestimmt. So besitzt die Bassdrum zwei pro Fellseite, die sich gegenüberliegen und die jeweils im Bereich der Spannböckchen platziert sind. Bei den Floor-Toms sind diese ebenfalls im Bereich der Spannböckchen platziert, jedoch nur auf der Resonanzfellseite. Die Toms hingegen verfügen über mittig platzierte Air-Vents.

Beim Hardware-Finish hat man die Auswahl zwischen „Black Brushed“ und „Chrome“. Bei den Spannreifen für Toms und Floor-Toms hat man die Option zwischen konventionellen dreifach geflanschten Reifen und den nach innen verrundeten „SonicSaver Hoops“ zu wählen. Ebenso sind die Ahorn-Bassdrum-Spannreifen im „Natural“- oder „Matched“-Finish zu haben.

Aux Drum

Ein spezielles Instrument ist die 18″ Black Panther Design Lab Versatus Aux-Drum. Sie kann natürlich als kleine Bassdrum verwendet werden. Dafür besitzt sie eine Aussparung im Holzspannreifen und einen Riser für den Anschluss des Bassdrum-Pedals. Dank der dritten Halte-Rosette kann sie auch mit drei Floor-Tom-Beinen bestückt werden, und aufgrund des Metallspannreifens auf der Resonanzfellseite ist dies problemlos möglich, und sie kann als (Gong-) Floor-Tom eingesetzt werden. Sie kann allerdings auch an zwei Punkten mit konventionellen Mapex Tom-Haltern und Stativen befestigt in die klassische, hohe Gong-Bassdrum-Position gebracht werden.

Klangliches

Das Black Panther Design Lab Versatus Drumset präsentiert sich mit einem sehr harmonischen, ausgewogenen und modernen Klang. Dieser bietet die typisch klare Transparenz eines Ahorn-Kessels, ist allerdings in den oberen Mitten noch etwas gefälliger und ein wenig voller, bedingt durch die Kombination mit den Mahagoni-Holzlagen.

Die Artikulation im Attack ist bei den Toms eher mit perkussivem Charakter angelegt. Die Tiefe der Kessel, die Konstruktion und die steiler abgeschrägte Gratung fördern diesen Charakter zusätzlich. Das Sustain ist transparent und sehr aufgeräumt in den Tiefmitten, bietet zudem eine angenehme Wärme im Ton. Hier passen die Remo Ambassador clear Schlagfelle perfekt. Die Floor-Toms wirken im Attack durch die flachere Gratung etwas fetter.

Mapex Black Panther Design Lab Versatus Drumset
Speziell platzierte SAS Verstärkungsringe in der Bassdrum vermeiden den Basketball-Effekt (Bild: Dieter Stork)

Das Sustain ist satt, transparent und doch wuchtig. Zu diesem Charakter passen dann die Remo Emperor clear als Schlagfelle sehr gut. Hier hat Mr. Miller in Sachen werkseitiger Fellausstattung ein klares Statement gemacht. Ein echtes Monster ist die Bassdrum, die in geschlossenem Zustand mit der werksseitigen Fellkombination in tiefer Stimmung die Wand wackeln lässt. Der gefürchtete „Basketball“-Effekt im Attack wird durch die Anordnung der drei SAS Rings sehr effektiv eliminiert. Der Anschlag mit einer Filzspielfläche sorgt für einen warmen, gefälligen Attack. Das Sustain ist wuchtig und geht extrem tief in den Frequenzkeller, mit einer sehr klaren Resonanz. Dieser schöne wuchtige Klangcharakter bleibt auch erhalten, wenn die Bassdrum ganz ohne Resonanzfell und ohne Zusatzdämpfung benutzt wird. Natürlich ist das Sustain dann deutlich kürzer. Zwischen diesen beiden Extremen lassen sich dann viele interessante Zwischentöne durch Variationen in der Ventilation des Resonanzfells finden.

Bemerkenswert ist die schnelle und direkte Ansprache, die in einem weiten Dynamikbereich bei allen Trommeln abrufbar ist. Selbst bei einer extrem dezenten Spielweise – quasi in Flüster-Lautstärke – entwickeln alle Trommeln lebendige, volle Klänge. Nach oben ist kaum eine Grenze gesetzt, kernige Attacks und ein kräftiges, druckvolles Sustain für Pop- und Rock-Sounds sind problemlos machbar.

Richtig spannend wird es dann, wenn man zur Feinabstimmung auf die Möglichkeiten des MAATS-A Tom-Halters und der SAS Floor-Tom-Beine zurückgreift. Soll das 10″ Tom doch etwas offener klingen oder das 12″ etwas tighter? Kein Problem: Einfach und schnell die Kraft des Magnetfeldes minimieren oder verstärken – und schon tritt der gewünschte Effekt ein.

Und das Ganze kann man auch in sehr feinen Nuancen justieren. Dadurch kann das MAATS-A Tom-Halte-System im Studio wie auch live sehr gute Dienste leisten. Will man nur das Sustain verkürzen, verschiebt man die Aufnahme des Toms auf dem MAATS-A einfach nach unten. Ansprache und Resonanz verändern sich hier fast gar nicht und lediglich die Sustaindauer ist verkürzt. Insofern funktioniert also auch das ARG (Acoustic Resonance Gate) sehr effektiv. Allerdings sollte man für einen optimalen Effekt natürlich die Höhe der Position des Toms nachjustieren, doch auch das geht recht leicht, da sich das MAATS-A ja auf dem Zwischenrohr des Stativs insgesamt verschieben lässt.

Über die beiden Winkel im SAS Floor-Tom-Bein lässt sich Einfluss auf das Sustain nehmen. Beim 90 Grad-Winkel für beide Schenkel kann das Floor-Tom maximal schwingen, stellt man das Bein komplett gerade wird das Sustain extrem kurz, dann fließt viel Schwingungsenergie gegen den Boden ab. Insofern kann man auch hier in feinen Schritten den Klangcharakter formen, ohne dabei die Floor-Toms für den gewünschten Sound-Effekt nachstimmen oder stark dämpfen zu müssen.

Die Aux-Drum lässt vielfältige Klangoptionen zu. Als zusätzliche FX-Bassdrum profitiert sie von ihrer geringen Kesseltiefe und bietet eine schnelle Ansprache und eine sofortige Entfaltung des Sustain. Das ist bedingt durch die 18″ Membranfläche etwas tiefer angelegt, als man das in den üblichen tighten klingenden Hip-Hop und Urban-Styles antrifft. Dafür hat man einen kernigen, fokussierten Attack zur Verfügung. Somit ist die Aux-Drum auch in diesem Bereich eine interessante Klangvariante. Auch als Gong-Tom/Bassdrum in sehr tieferer Stimmung kann sie gut bestehen. Wer einen etwas kürzeren Klang mit Ausrichtung auf einen patschig, kurzen Attack bevorzugt, verzichtet ganz einfach auf das Resonanzfell.

Fazit

Mit den Black Panther Design Lab Versatus Drums hat Mapex viele Klangoptionen in allen Details kultiviert. Für jede Trommel wurde eine spezifische Kesselkonstruktion gestaltet. Das führt zu einem sehr homogenen Klangcharakter der Instrumente innerhalb des Sets. Auch eine gewisse klangliche „Voreinstellung“ durch die Konstruktion wurden berücksichtigt. Bemerkenswert ist die Umsetzung für die Konstruktion der Bassdrum, um den ungeliebten „Basketball“-Effekt zu vermeiden. Darüber hinaus ist der MAATS-A Tom-Halter eine elaborierte Konstruktion mittels der gezielt auf einzelne Klangaspekte wie das Sustain- und Resonanz-Verhalten eingewirkt werden kann. Das alles und mehr ist High-Tech in positiver Reinkultur! Und dabei ist das Ganze auch noch schnell und effektiv zu Handhaben. In der Folge hat man mit diesem Set eine Menge Spaß. Die Freude an extrem leisen Spiel entdeckt man z. B. ebenso neu wie Rockmäßiges Abballern. Das Set macht beide Extreme und alle Zwischentöne ausgezeichnet mit. Die Verarbeitung und die Klangoptionen der Instrumente sowie der Hardware sind einfach exzellent. Das sollte man unbedingt mal gehört haben.

Mapex Black Panther Design Lab Versatus Drumset
3D-Effekt durch tolle Muster der Burl Maserungen und die exzellenten Lackierungen (Bild: Dieter Stork)

Facts

Hersteller

Mapex

Herkunftsland

China

Serie/Modell

Black Panther Design Lab Versatus Drumset

Kessel

Ahorn/Mahagoni

  • 22″ x 16″ Bassdrum: 11 Lagen, ca. 10,95 mm, rundliche Gratung, 60 Grad Abschrägung, drei Verstärkungsringe
  • 16″ x 15″ Floor-Tom: 11 Lagen, ca. 10,95 mm, rundliche Gratung, 60 Grad Abschrägung, Verstärkungsringe top & bottom
  • 14″ x 13″ Floor-Tom: neun Lagen, ca. 9,95 mm, rundliche Gratung; 60 Grad Abschrägung, Verstärkungsringe top & bottom
  • 12″ x 7,5″ Tom: neun Lagen, ca. 9,95 mm, rundliche Gratung, 45 Grad Abschrägung, Verstärkungsring nur top
  • 10″ x 7″ Tom: sieben Lagen, ca. 7,55 mm, rundliche Gratung; 45 Grad Abschrägung, keine Verstärkungsringe
  • Aux-Drum 18″ x 12″: 11 Lagen, ca. 10,95 mm, rundliche Gratung, 60 Grad Abschrägung, keine Verstärkungsringe

Oberfläche

lackiert, sieben Farboptionen

Testset: Peach Burl Burst

Hardware

MAATS-A Magnetic Air Adjustment Tom Suspension; SAS Floor-Tom-Leg; Master Tune Lugs, Triple Flanged Spannreifen (SonicSaver Spannreifen als Option)

Vertrieb

M&T

Internet

mapexdrums.com

musikundtechnik.de

Preis (UvP)

Black Panther Design Lab Versatus Set mit 22″ Bassdrum, 18″ Aux-Drum, 10″ und 12″ Tom, 14″ und 16″ Floor-Tom, 2x MAATS-A Tom-Halter mit 1″ Zwischenstange: ca. € 5.595,–


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Produkt: Sticks 07-08/2019
Sticks 07-08/2019
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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Finger weg von der Blackchrome Hardware, ich habe diese an meinem Saturn V. Nach 2,5 Jahren ist diese schon so stark korridiert, dass sich die Schäden nicht mehr wegpolieren lassen.
    Der Kundenservice von Mapex kommt einem bei dem Problem keinen Millimeter entgegen. Sie behaupten, dass dies leider die Werkstoffeigenschaft des Materials ist. Ersatzteile gibt Mapex keine raus, da sie Angst haben, dass diese an fremden Drums verbaut werden, bei dieser Qualität aber unwahrscheinlich.
    Nun ist mein Drumset schon nach so kurzer Zeit nicht mal mehr die Hälfte Wert und ich habe keine Möglichkeit die Schäden zu reparieren.
    Mein Drumset hatte mir eigentlich gut gefallen, aber durch diese herbe Enttäuschung war dies mein erstes und letztes Mapex.
    Liebe Grüße Johannes

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  1. Test: Mapex’ Black Panther Cherry Bomb Drumset | STICKS

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