Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums
E-Drum-Set der Oberklasse

Test: Pearl e/merge e/hybrid Electronic Drum Set

pearl e/merge e/hybrid electronic drum set(Bild: Dieter Stork)

Mit e/merge stellt Pearl ein neues Electronic-Drum-System vor, das in enger Zusammenarbeit mit KORG entwickelt wurde und in einer fünfjährigen Entwicklungsphase entstand. Die Bezeichnung e/merge steht dabei für die Symbiose der Erfahrungen der beiden Firmen in Sachen Drums und Electronics. Erste Sets wurden bereits ab 2018 bei zahlreichen Drum-Events und Musikmessen im Vorserien-Status vorgestellt und konnten durch eine bemerkenswerte Dynamik vor allem im unteren Level beeindrucken.

Den ganzen Test gibt´s in STICKS 01-02/2020!

Zur UK Drum Show im Herbst 2019 wurden dann die ersten Serien-Modelle der Pearle/ merge-E-Drum-Sets präsentiert. Erhältlich sind zurzeit zwei Set-Konfigurationen: e/hybrid und e/traditional. Beide Sets bestehen aus 10″, 12″ und 14″ Zwei-Zonen Tom-Pads sowie einem 14″ Drei-Zonen-Snare-Pad der neu entwickelten PUREtouch-Linie, wobei das e/traditional Set mit dem EM-KCB Kick Pad ausgestattet ist und das e/hybrid Set mit einer 18″ Acoustic Bassdrum mit internem Trigger des EM-KCB Kick Pad. Weiterhin gehören zu beiden Sets ein Zwei-Zonen 14″ Hi-Hat Pad, ein 15″ Zwei-Zonen Crash-Cymbal-Pad und ein Drei-Zonen 18″ Ride-Cymbal-Pad, das e/merge MDL-1 Sound Modul, ein DR-80EM ICON Rack, ein Snare-Ständer, zwei Cymbal-Arme, drei Tom-Halter und ein Modul-Halter. Zum Test erhielten wir das Pearl e/merge e/hybrid Set mit der 18″ Acoustic Bassdrum mit internem Trigger des EM-KCB Kick Pad.

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Technologien

Im Pearl e/Merge E-Drum-System arbeiten drei neue Komponenten/Technologien zusammen: Das e/Merge MDL-1 Modul, das „Puretouch Electronic Pad System“ und die „Wave Trigger Technology“. Die „Wave Trigger Technology“ basiert auf der legendären KORG Wavedrum der ersten Generation und wurde für den Einsatz in einem modernen E-Drum-Set weiterentwickelt. Die neue Technologie ermöglicht höchste Expressivität und eine direkte Klangmodulation durch das Spiel des Drummers. Das Spiel des Drummers wird direkt und dynamisch umgesetzt und in entsprechenden Klangnuancen wiedergegeben. Von „in real time“ ist die Umsetzung des Triggersignals in einen Sound allerdings noch ein bisschen entfernt, es sind durchaus noch leichte Latenzen der diversen Pads zu bemerken, die allerdings so gering sind, dass man sich schnell darauf eingestellt hat – erfahrene E-Drummer kennen dieses Phänomen. Dabei sind die Übergänge zwischen den Sample Layers der Hi-Definition Samples fließend und ermöglichen eine äußerst realistische Klanggestaltung.

Die Bedienoberfläche des e/merge EM MDL-1 Moduls
Die Bedienoberfläche des e/merge EM MDL-1 Moduls (Bild: Dieter Stork)

Die neuen „Puretouch Electronic Pads“ bieten dem Drummer durch ihre speziell entwickelten Materialien ein möglichst natürliches Spielgefühl und sind so sensibel, dass sie jede Nuance des Spiels dynamisch umsetzen können. Erhältlich sind 10″, 12″ und 14″ Tom Pads, 14″ Snare Drum Pad (mit zwei separaten Rim-Triggern, die für das Spiel von Rimclicks und Rimshots perfekt platziert sind), ein Kick Pad, ein 18″ Bass Drum Pad (mit Bassdrum-Kessel und intern integriertem Trigger des EM-KCB Kick Pad), ein 18″ Ride Cymbal Pad (3-Zonen), 15″ Crash Cymbal Pad (2-Zonen) und 14″ Hi-Hat-Pads (2-Zonen).

Das neue „e/merge EM-MDL1 Modul“ bietet eine große Library an insgesamt 700 hochauflösend im renommierten Music City Studio in Nashville gesampelten Sounds in den Bereichen „Natural“, „Modern“, „Vintage“ und „Studio“ (Bei den Samples handelt es sich nur leicht mit Kompression und pre-EQ bearbeitete akustische Pearl Drums), sowie die Kategorien „Electronic“-, „Hybrid“- und „World“-Sounds. Es gibt 35 High Definition Preset Kits, die editiert werden können und mit 36 verschiedenen, ebenfalls editierbaren Effects versehen werden können. Das Modul ermöglicht intern auch das Aufnehmen von Songs, insgesamt bis zu etwa 12 Stunden an 16 bit WAV-Dateien mit einer Sample Rate von 44,1 kHz (CD-Audio-Qualität).

Anschlüsse (links): Multipin Breakout-Connector und ACC-Inputs
Anschlüsse (links): Multipin Breakout-Connector und ACC-Inputs (Bild: Dieter Stork)
Anschlüsse (rechts): 8x Direct Out, Master Out L (Mono), Master Out R
Anschlüsse (rechts): 8x Direct Out, Master Out L (Mono), Master Out R (Bild: Dieter Stork)
Anschlüsse Rückseite: Aux In, MDI Out, USB-B (to PC), USB-A (to Memory Drive), Netzanschluss
Anschlüsse Rückseite: Aux In, MDI Out, USB-B (to PC), USB-A (to Memory Drive), Netzanschluss (Bild: Dieter Stork)

Rack und Hardware

Die äußerst stabile, hoch belastbare und standfeste Basis für die massiven Tom- und Cymbal-Pads, den Halterungen und das Modul bietet das Pearl ICON Drum-Rack mit seinen aus Metall gefertigten runden Standbeinen (je zwei mit unterschiedlichen Höhen), einer Front- und zwei Seiten-Stangen (vierkant) sowie drei flexibel positionierbare Rack-Klammern und eine spezielle Halterung für das Modul. Mitgeliefert werden drei Tom-Halte-Arme und zwei Cymbal-Halter mit Galgen sowie ein Snaredrum-Ständer und ein Hi-Hat-Pedal aus dem Hardware-Programm von Pearl. Ein Cymbal-Halter wird mit einer Rack-Klammer befestigt, ein zweiter findet Aufnahme in einem der beiden höheren Standbeine.

Das Rack lässt sich recht leicht individuellen Set-Aufbauten anpassen. Die Frontstange ist allerdings nicht allzu weit, da muss man bei der Positionierung des Bass Drum Pad ein wenig fummeln, denn mit ausgefahrenen Bassdrum-Spitzen ist die Bassdrum etwas breiter. Die spezielle Halterung für das Modul lässt flexible Positionierung durch recht weite Schwenkbereiche zu. Beim im Lieferumfang enthaltenen Snaredrum-Ständer handelt es sich um ein recht einfaches Modell der Pearl 800er-Serie, das seinen Dienst zuverlässig erfüllt und für die allermeisten Spielweisen stabil genug ist. Die im Bild des Sets gezeigte Hi-Hat-Maschine sowie ein Bassdrum-Pedal gehören nicht zum Lieferumfang, da solche Pedale doch eine sehr individuelle Angelegenheit sind.

Pads

Auffallend ist sofort das recht hohe Gewicht der Tom- und Snaredrum-Pads. Bei den Tom-Pads bietet ein im etwa halben Umfang über dem Spannreifen-Profil integrierter Kunststoffhalbring eine zweite Trigger-Zone. Die Haupt-Spielzone besteht aus einer sechslagigen Struktur, die einem realistischen Spielgefühl auf einer akustischen Trommel entgegenkommt, da sie etwas weniger nachgiebig und somit im Spannungsverhalten konsistenter ist als konventionelle ein- oder zweilagigen Mesh Heads. Erste Lage ist dabei tatsächlich ein Mesh Head, unter dem sich eine Filzauflage auf einer Kunststoff-Form befindet, die auf einem Gummi-Pad gelagert ist. Das Mesh Head lässt sich in einem gewissen Rahmen in der Spannung variieren, wodurch man das Anschlagsgefühl ein wenig ändern kann.

Die Cymbal-Pads machen ebenfalls einen stabilen Eindruck, sind aber natürlich nicht so schwer wie die Tom-Pads, denn schließlich sollen sie ja schwingen und ein ähnliches Spielgefühl wie das akustische Vorbild liefern. Das funktioniert sogar sehr gut, die Trigger der beiden Zonen des Crash-Pads und der Hi-Hat sowie die drei Zonen des Ride-Pads sind gut aufeinander abgestimmt, außerdem bieten Crash- und Ride-Pads auch eine „Choke“-Funktion mittels der sich der Sound wie beim akustischen Vorbild mit der Hand am Rand gegriffen abstoppen lässt.

Die 18“ Bassdrum mit Kick Trigger Pad und Mesh Head
Die 18“ Bassdrum mit Kick Trigger Pad und Mesh Head (Bild: Dieter Stork)

Im 18“ Bassdrum-Kessel wird das Trigger-Pad des EM-KCB Kick Pad montiert, ein viereckiger Klotz mit einer Kissen-weichen lederähnlichen Oberfläche, die hinter dem Schlagfell anliegt und ein exaktes Anschlagsgefühl einer (gedämpften) akustischen Bassdrum vermittelt. Besser geht es kaum bei der Imitation akustischer Drums. Um Resonanzen des Holzkessels zu unterdrücken sollte man das mitgelieferte Dämpfungskissen verwenden, das dabei hilft, Fehltrigger zu vermeiden. Eine witzige Sache ist ein durch im Menü des Moduls einstellbare „Light Show“, die beim Triggern ausgelöst werden kann, die zumindest auf der Bühne einen Hingucker erzeugt.

Anschluss des Kick Trigger Pad in der 18“ Bassdrum
Anschluss des Kick Trigger Pad in der 18“ Bassdrum (Bild: Dieter Stork)

Modul

Das Herzstück eines jeden E-Drum-Sets ist natürlich das Modul. Die Bedienoberfläche des kompakten EM-MDL1 ist sehr übersichtlich gestaltet, was zu einer intuitiven Bedienung beiträgt. Oben rechts gibt es die Power-Taste, oben in der Mitte ein großes Display mit vier darunterliegenden Funktionstasten.

Links neben dem Display befindet sich ein Fader (Schieberegler) mit dem zu den Sounds der 20 akustische Drumsets der Gruppen „Natural“, „Modern“, „Studio“ und „Vintage“ die AMBIENCE-Sounds des Studios, in dem gesampelt wurde, hinzugefügt und in der Intensität geregelt werden können.

In der Mitte der Bedienoberfläche findet sich ein Drehregler zur Auswahl von Drumkits, bzw. der diversen Menüfunktionen und Parameter, in dessen Zentrum dann die runde Enter-Taste zur Bestätigung der Parameterwerte bei Programmierungen.

Auf der linken Seite von oben nach unten dann ein Tempo-Drehregler mit zentrischer Metronom-On/Off-Taste, darunter dann ein Input-Drehregler mit dem die Lautstärke für Metronom, die Pegel für AUX-In sowie die USB-Audiosignale. Darunter findet sich dann der Drehregler für die Kopfhörer-Lautstärke.

Auf der rechten Seite gibt es (von oben nach unten) eine Exit-Taste, mit der man bei Programmierungen entweder zur letzten aufgerufenen Menüseite zurückkommt oder auch den Vorgang abbrechen kann. Darunter gibt es einen Balance-Regler zur Anpassung des Mixverhältnis zwischen Drumsounds und zugespielter Musik, und darunter liegt dann der Master-Output-Regler.

In der Mitte der unteren Hälfte finden sich acht in zwei Vierergruppen angeordnete, beleuchtete Taster mit denen man zu den Kategorien der Kits „Electronic“, Hybrid“, „World“ und „User“ (obere Reihe) sowie „Natural“ „Modern“, „Studio“ und „Vintage“ (untere Reihe) gelangt. Nachdem man ein Kit ausgewählt hat, wird dies im Display angezeigt.

Nun kann man zu diesem Kit mittels der vier unter dem Display liegenden Taster die Funktionen „Custom“, „Metronome“ „Song“ und „Utility“ wählen. Unter „Custom“ werden Instrumente und Sounds festgelegt und editiert. Unter „Metronome“ werden die relevanten Einstellungen vorgenommen (Tempo, Taktart, Click), und in der „Song“-Sektion passende Song-Projekte mittels über USB-Sticks importierte Wav-Files erstellt.

In der „Utility“-Sektion finden sich die wichtigen Einstellungen für die Pad-Sensitivity, Threshold (zur Vermeidung von Übersprechungen und Fehltriggern der Pads) sowie die Kalibrierung der Hi-Hat vorzunehmen, um diese der eigenen Spielweise bestmöglich anzupassen. Außerdem steht hier eine „Training“ genannte Funktion zur Verfügung, mit der man zu einer über AUX-IN angeschlossenen Audio-Quelle spielen und seine Performnce des Songs aufnehmen und als Wav-File speichern kann. Weiterhin finden sich hier Funktionen wie die MIDI-Einstellungen, Data-Management (laden, löschen, speichern), automatische Stromabschaltung (Dauer), Kontrast und Helligkeit des Displays, Factory Reset, Schreibschutz und USB-Formatierung.

Das Ride Cymbal Pad mit zwei Anschlüssen für drei Zonen
Das Ride Cymbal Pad mit zwei Anschlüssen für drei Zonen (Bild: Dieter Stork)

Als Anschlüsse findet man auf der linken Seite den „Breakout“-Multistecker, an den die am Kabelbaum mit den Kabeln zu den Pads befindliche Multipin-Buchse angeschlossen wird sowie drei Eingänge für weitere Pads (TOM/ACC1, ACC2 und ACC3). Auf der rechten Seite liegen die acht „DIRECT OUT“-Buchsen, sowie MASTER OUT L/MONO und MASTER OUT R. auf der Stirn-Seite des Moduls finden wir dann noch einen Kopfhörer-Anschluss als 6,3mm Stereo-Klinkenbuchse.

Eine Anmerkung zum Kabelbaum mit dem Multipin/Breakout-Stecker bzw. zur Inputbuchse. Die Steckverbindung wird mit zwei Schrauben gesichert – da kann nichts schiefgehen. Wenn der Kabelbaum beim Transport am Rack verbleibt oder auch separat verpackt transportiert wird, sollte man auf jeden Fall Vorkehrungen treffen den Multipinstecker besonders zu sichern oder sicher zu verpacken, so dass er nicht beschädigt werden kann und/oder die daran befestigten Einzelkabel geknickt werden. Sonst könnte eventuell mal ein Pad wegen Kabelbruch oder Kurzschluss ausfallen, und bei Multipinsteckern ist dieses Problem durch Kabeltausch nicht einfach zu lösen. Tipp: Entweder einen Ersatz-Kabelbaum anschaffen (für Profis beim Live-Einsatz des Kits unabdingbar) oder ein „Notfall-Kit“ programmieren, bei dem über einen ACC-Anschluss ein Ersatzkabel zum Pad gelegt werden kann.

Praxis

Der Rack-Aufbau geht recht leicht vonstatten, es steht auch mit allen Pads montiert bombensicher, das ist echtes Profi-Material, das auch dem härtesten Road-Einsatz gewachsen ist. Beim ersten Mal ist die Verlegung des Kabelbaums nicht so ganz leicht, vor allem was die Anschlüsse der Hi-Hat angeht muss ein wenig zwischen den beiden Hi-Hat-Pads gefummelt werden, bis man die korrekte Länge und Positionierung festgelegt hat, denn die Dinger bewegen sich schließlich (und man sollte darauf achten, dass die beiden Kabel auch in den richtigen Buchsen stecken, sonst geht nix). Bitte auch bei der Snaredrum auf die richtigen Anschlüsse der beiden Kabel achten.

Wichtig ist es auch zu überprüfen, dass alle Klemmen und Halterungen gut festgeschraubt sind. Ist nämlich z. B. eine Rack-Klammer eines Tom-Pads etwas locker, so verringert sich die Triggerempfindlichkeit und somit die zu erreichende Dynamik durch die Ableitung der Kraft des ausgeübten Schlags ins Nirvana.

Einstellungen

Nachdem wir also alles korrekt aufgebaut und angeschlossen haben, spielen wir mal los und checken erst mal die Einstellungen ab Werk. Das lässt sich schon mal recht gut an, was Bassdrum-, Tom- und Crash-Cymbal-Pads angeht. Damit kann man erst mal gut klarkommen. Etwas kritischer sieht es bei Ride-Cymbal-Pad, Snare Drum Pad und Hi-Hat Pad aus. Hier sollte man sich Zeit nehmen und diese Instrumente unbedingt mit Hilfe der unter „Utility“ zu findenden Parametern („Sensitivity“, „Threshold“) und der „Crosstalk Cancel“-Funktion auf seine Spielweise kalibrieren. Diese Mühe sollte man sich wirklich machen, denn das lohnt sich!

Beim Umschalten der Kits kann man diese zwar sofort spielen, doch die Ladezeit der Effects und Ambience beträgt einige Sekunden. Darauf sollte man zumindest im Live-Betreib Rücksicht nehmen. Mit ein bisschen Experimentieren wird man schnell seine persönlichen Einstellungen gefunden haben und darf sich über ein bei Electronic-Drums selten erlebtes Dynamikspektrum freuen. Die Ansprache der Pads ist vor allem im leisen Bereich richtig gut, besonders bei der Snaredrum macht sich dies deutlich bemerkbar bei Ghost Notes und Press Rolls. Zudem kann man auch noch bei aufgerufenen Pads mit der Instrumentenauswahl spielen und deren Sounds entsprechen hinsichtlich des Laustärke-Level editieren, was dann im Set-Kontext sehr viel Sinn machen kann.

Sounds

Sounds sind immer eine Geschmacksache, und das hier gebotene Material wird in seiner „Rohfassung“ vor allem im „akustischen“ Bereich vielleicht nicht alle Drummer auf Anhieb überzeugen; doch da kommen beim Pearl e/merge gleich zwei Faktoren ins Spiel: Da ist einmal die direkte Zugriffsmöglichkeit auf die Ambience jedes Sounds über den Fader, mit dem man schnell ein cooles Mix-Verhältnis einstellen kann. Wohlgemerkt geht es hier nicht um die Effects, sondern nur um den Anteil des von den Raummikrofonen für das Sample aufgezeichneten Sounds. Effects kann man dann ja auch noch nach Belieben zuschalten.

Was auf jeden Fall gefällt, sind bei einigen Sounds die mit aufgezeichneten Obertoncharaktere der Instrumente – das „boingt“ und „scheppert“ auch mal richtig doll. Gut so, denn wem das zu viel ist, der kann die Sounds im Modul sehr gut editieren und so wir „im richtigen Leben“ stimmen und dämpfen. Besser, dass man die Obertöne erst mal zur Verfügung hat, denn wegnehmen ist viel leichter als Hinzufügen, was ja auch nur sehr eingeschränkt möglich ist. Auch hier treffen wir auch wieder auf den konzeptionellen Ansatz eines Klangrealismus, der dem Pearl e/merge zugrunde liegt.

Snare-Drum Pad & Sounds

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Den ganzen Test gibt´s in STICKS 01-02/2020!


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Produkt: Sticks 01-02/2020
Sticks 01-02/2020
Marco Minnemann - Drums araound the world +++ Interview: Jakob Hegner, Holger Maik Mertin +++ Test-Special: Pearl e/Merge e/Hybtid Set

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