Produkt: Sticks 09-10/2019
Sticks 09-10/2019
FREDERIC MICHEL – Modern Pop Drummer +++ YOUTUBE-STARS: Sina Drums; COOP3RDRUMM3R +++ Rockin‘ 1000 +++ Studium an der POPAKADEMIE +++ ZULTAN Heritage Cymbals +++ PEARL Masters Maple/Gum Drums +++ ROGERS Dyna-Sonic Wood Snaredrums
Test-Review 2029

Top 5 STICKS Testberichte 2019

(Bild: Dieter Stork)

2019 war wieder einmal ein Jahr vieler Instrumenten-Neuheiten und interessanten Zubehörs im Bereich Drums, Cymbals und Hardware. Vieles davon haben wir 2019 in den STICKS-Ausgaben und auch online im Test vorgestellt. In dieser Review präsentieren wir die Top 5 der meistgelesenen STICKS-Testberichte 2019.

Yamaha Crosstown Advanced Hardware(Bild: Dieter Stork)

Yamaha Crossstown Advanced Lightweight Hardware

Die neueste Entwicklung der Yamaha Hardware ist die „Crosstown Advanced Lightweight“-Serie, ultraleicht dank konsequenter Fertigung nahezu aller Teile aus hochwertiger Aluminium-Legierung. Damit bietet Yamaha eine komplett neu entwickelte, noch leichtere Variante zu der beliebten, transportfreundlichen HW680 Hardware-Linie an.

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Yamaha Crosstown Advanced Hardware

Der aktuell erhältliche Hardware- Satz HW3 besteht aus zwei geraden Cymbal-Stativen CS3, der Hi-Hat-Maschine HHS3 und dem Snaredrum- Stativ SS3 sowie einer geräumigen Tasche, die auch noch genügend Platz für ein Bassdrum-Pedal und einen (normal großen) Drummer-Sitz bietet. Zudem ist für jedes Stativ und die Hi-Hat-Maschine ein Stoffbeutel dabei. So verstaut vermeidet man unschöne Kratzer in den Aluminium- Oberflächen.

Yamaha Crosstown Advanced Hardware

 

Das Yamaha Crosstown Advanced Lightweight Hardware Set inklusive Transporttasche gerade einmal ca. 7,8 kg auf die Waage – sehr erfreulich, wenn man sein Material selber transportieren muss. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich dabei um kleine Hip-Gig Jam-Sets für Urban Styles, Be-Bop-Sets oder auch „erwachsene“ Drum-Sets handelt. Wer dem High Energy Drumming frönt, wird zwangsläufig eine etwas schwerere Hardware nutzen müssen, doch die Belastungen eines normalen Spielbetriebs steckt die Yamaha Crosstown Advanced Lightweight Hardware ganz locker weg. Aufgrund der soliden Verarbeitung, der sehr guten Materialqualität und natürlich des sehr geringen Gewichts bei hoher Standfestigkeit ist die Yamaha Crosstown Advanced Lightweight Hardware eine echte Empfehlung. Den kompletten Test gibt es hier zu lesen!

(Bild: Dieter Stork)

Pearl Masters Maple/Gum Drums

2019 präsentierte Pearl in der Masters Serie Drums mit einer Maple/Gum-Kesselkonstruktion. Damit wird das Sound-Angebot um einen speziellen Vintage-Klangcharakter bereichert – und selbstverständlich auch mit einer eigenen Note, dank der Pearl-typischen Kesselkonstruktion.

Die Kessel werden aus insgesamt sechs gleich starken Lagen gefertigt und sind ca. 5,4 mm stark. Mit dieser dünnen Konstruktion von vier äußeren Lagen Ahorn und zwei inneren Lagen Eukalyptus-Hölzern betont Pearl den Vintage-Charakter der Serie, und mit der flacheren 60-Grad-Innenabschrägung ist auch die Gratung passend dazu gestaltet.

(Bild: Dieter Stork)

Mit den Masters Maple/Gum Drums bietet Pearl eine gelungene Interpretation eines „Great Vintage Sound“. Der kann je nach Stimmung und/oder Fellauswahl klassisch, traditionell mit warmen Mittencharakter und satten Tiefen über die Rampe kommen, aber eben auch etwas feiner, artikulierter im Attack mit ein wenig mehr Präsenz glänzen. Dies ermöglichen hier die Kessel-Konstruktion und die spezielle Gestaltung und Position der Gratung. Mit geschickter Fellauswahl, Stimmung und Dämpfung kann man in „Old School“-Sound-Gefilden wildern und ebenso authentisch mit Neuinterpretationen klassisch-eleganter Sounds für moderne Pop/Rock-Styles aufwarten. Den professionellen Anspruch erreicht Pearl auch bei diesen Drums wieder durch die ausgezeichnete Verarbeitung und sorgfältig durchdachte Konstruktion.

Live Custom Hybrid Oak Drums von Yamaha(Bild: Dieter Stork)

Yamaha Live Custom Hybrid Oak Drums

Mit den neuen „Live Custom Hybrid Oak Drums“ setzt Yamaha in Sachen Attack und Power noch eins drauf. Eine Hybrid- Konstruktion aus dem Hause Yamaha ist zwar nicht mehr ganz so ungewöhnlich, doch das hier verwendete Material, eine Lage aus Phenol, erstaunt dann doch, ebenso wie einige weitere technische Details.

Vereinfacht gesprochen geht es hier um einen Mix aus Naturstoffen und synthetischen Materialien, gepresst zu einer Furnierlage von Kunstharz, genannt „Phenolic“. Yamaha schafft es also mal wieder, neue Wege hinsichtlich einer Kesselkonstruktion zu gehen. Hinzu kommt ein Fein-Tuning bei der Hardware.

Bassdrum Enhancement Weights: Zusatzgewichte werden mit den
Böckchen verschraubt und sorgen für Fokussierung des Sounds.
(Bild: Dieter Stork)

Bemerkenswert ist hier das für die Bassdrum entwickelte „Bass Enhancement“: Zusätzliche Gewichte werden mit den „Absolute“-Spannböckchen kombiniert. Und damit das Ganze auch optisch richtig was her macht, bedient sich Yamaha für das Finish bei der traditionellen „Uzukuri“-Technik. Entstanden sind so die Farben Ice Sunburst, Magma Sunburst, Earth Sunburst, Charcoal Sunburst und Natural.

Die „Uzukuri“-Technik sorgt für eine starke Maserung der Oberfläche und wird durch die Dark Silver Hardware ästhetisch unterstützt. (Bild: Dieter Stork)

Angeboten werden Shell-Sets in der Rock-Konfiguration mit 22″ x 18″ Bassdrum, 10″ x 7″ und 12″ x 8″Toms sowie 16″ x 15″ Floor-Tom. Individuelle Sets können aus fünf verschiedenen Bassdrums (18″ bis 24″ Durchmesser), drei Floor-Tom-Varianten (14″ x 13″, 16″ x 15″ und 18″x 16″) und Toms in den Größen 8″ x 7″, 10″ x 7″, 12″ x 8″, 13″ x 9″ und 14″ x 11″ zusammengestellt werden. Darüber hinaus ist auch noch eine Snaredrum in der Größe 14″ x 5,5″ erhältlich.

Der wuchtig, rockige Klangcharakter der Live Custom Hybrid Oak Kessel bietet einen satten Boost im Attack, so dass bei den Toms, Floor-Tom und der Snaredrum die Präzision und Projektion auch bei leiserem Spiel schon klar und doch wuchtig über die Rampe kommt. Die dynamische Grenze nach oben ist kaum zu erreichen und so ist man mit einem kraftvollen Klang für jedwede Live-Anwendung vom Club bis zur Arena gut gewappnet. Den kompletten Testbericht gibt es hier zu lesen.

(Bild: Dieter Stork)

Zultan Heritage Cymbals

Mit den Cymbals der Heritage-Serie widmet sich Zultan den klassischen türkischen Cymbal-Sounds der Jazz-Ära, speziell jener Klänge, die bei den Bebop- und Hard-Bop-Drummern der 50er-Jahre beliebt waren. Somit sind die Heritage Cymbals auch eine Widmung an die türkischen Cymbal-Schmiede dieser Zeit und deren Handwerkskunst.

Noch heute sind alte türkische Vintage-Cymbals stark gefragt. Die Zultan Heritage Cymbals präsentieren sich im klassischen 50s-Vintage-Look, mit starker Hämmerung und einem unregelmäßigen Abdrehmuster mit teils recht breit gesetzten Tonal Grooves, so wie es damals tastsächlich auch üblich war.

(Bild: Dieter Stork)

Es wird nach wie vor viel spekuliert über den Vintage-Sound der traditionellen alten türkischen Cymbals der Jazz-Ära. Was den Klang der Zultan Heritage Cymbals angeht, so hat man sehr viel Forschung betrieben, um den Vintage-Sounds auf die Spur zu kommen. Und man hat den Klangcharakter, den die historischen Aufnahmen liefern, tatsächlich ausgezeichnet getroffen. Dieser kann mit trocken und mittig-präsent beschrieben werden.
Mit den Heritage Cymbals hat es Zultan geschafft, Instrumente mit einem Klangcharakter zu entwickeln, der außerordentlich stark an die klassischen türkischen Cymbal-Sounds insbesondere der Bebop-Ära erinnert. Hier finden sich keine „modernen“ Klangaspekte, die Cymbals sind klangtechnisch den Instrumenten nachempfunden, die auf klassischen Jazz-Recordings der 40er- und 50er-Jahre zu hören sind. Die Sounds der Zultan Heritage Cymbals sind ein Fest für den Jazz-Liebhaber – und auch solche Drummer, welche diese Sounds auch gern mal in „artfremder“ Musik einsetzen wollen, um effektvolle Sounds zu kreieren.

K Zildjian Cluster Crash Cymbals

K Zildjian Cluster Crash Cymbals(Bild: Dieter Stork)

Warme und dunkle Crash-Sounds sind das Trademark der K Zildjian Crash Cymbals. 2019 hat Zildjian in der K-Serie mit den K Cluster Crash Cymbals neue Modelle vorgestellt, die dem Klangcharakter der K Sweet Crash Cymbals mit ihrer feinen Obertonstruktur, schneller Ansprache und kontrolliertem, dunklen Sustain jetzt einen noch stärker komprimiertem Ausklang und einem leichten „Trash“-Faktor hinzufügen.

Gefertigt werden die neuen K-Cluster-Crash-Modelle in den Größen 16″, 18″ und 20″ aus B20 Cymbal-Bronze. Wesentliches Feature, das die K Zildjian Cluster Crash Cymbals von den Crash-Cymbals der K Sweet Collection unterscheidet ist die zusätzliche Cluster-Hämmerung, bei der kleine, starke Markierungen in einer Gruppe in definierten Bereichen ausgeführt werden. So finden wir mehrere Anhäufungen von Hammermarkierungen, die von der Unterseite herausgeführt werden und auf dem Profil der Spielseite als deutliche Erhebungen zu erkennen sind.
Durch die zusätzliche Cluster-Hämmerung erreicht man ein super kontrolliertes Sustain und dazu auch eine leicht „trashige“ Färbung des grundsätzlich warmen und dunklen, typischen K-Zildjian-Klangcharakters. Die drei K Cluster-Cymbals harmonieren sehr gut hinsichtlich Tonalität und Klangdauer und lassen sich auch gut in Verbindung mit anderen Crash-Cymbals in ein bestehendes Set integrieren. Den vollständigen Test kann man hier lesen. //

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Produkt: Sticks 09-10/2019
Sticks 09-10/2019
FREDERIC MICHEL – Modern Pop Drummer +++ YOUTUBE-STARS: Sina Drums; COOP3RDRUMM3R +++ Rockin‘ 1000 +++ Studium an der POPAKADEMIE +++ ZULTAN Heritage Cymbals +++ PEARL Masters Maple/Gum Drums +++ ROGERS Dyna-Sonic Wood Snaredrums

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