Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
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Mittel oder Klasse?

Yamaha DTX542K E-Drumset im Test

Auf der Musikmesse 2013 präsentierte Yamaha seine neuen E-Drums der DTX502-Serie, welche wohl die bisherige DTX500-Serie ablösen wird. Die wichtigste Neuheit der DTX502-Serie ist dabei das neue Soundmodul.

E-Drumkit
(Bild: Archiv)

Ob Yamaha mit dem neuen Soundmodul und der zweitbesten Ausstattung in dieser Serie nun in der Mittel- oder doch schon in der Oberklasse spielt, hörst und siehst du in unserem Videotest des Yamaha DTX542K E-Drumsets.

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Bei Yamaha gibt es vier E-Drum-Serien, denen jeweils das Kürzel „DTX“ vorangestellt ist. Von „Top“ bis „Einstieg“ sind dies die Serien 900, 700, 502 und 400. Die 502-Serie ist also quasi in der „unteren Mittelklasse“ angesiedelt. Innerhalb der Serie gibt es wiederum vier verschiedene Ausführungen. Allen gemein sind das Soundmodul DTX502, das Rack RS502, das Kick-Pad, die Cymbal-Pads und das Snare-Pad mit Silicon-Spielfläche.

Die Unterschiede liegen in der Bestückung mit den Tom-Pads und der Hi-Hat: Das 522K besitzt Gummi-Pads für die Toms und eine am Rack montierte Hi-Hat mit Hi-Hat-Kontrollpedal, das 532K ist stattdessen mit einem Hi-Hat-Stativ inkl. passendem Pad ausgestattet. Das (von uns getestete) 542K hat dagegen Tom-Pads mit Silicon-Spielfläche, aber „nur“ die Rack-Hi-Hat inkl. extra Kontroller, wohingegen das TopModell 562K neben dem Hi-Hat-Stativ plus entsprechendem Pad auch „Silicon-Toms“ bietet.

Unser Test-Kit, das uns übrigens frisch von der Messe angeliefert wurde, ist innerhalb der Reihe also an zweithöchster Stelle angesiedelt und besitzt auch für die Toms Silicon-Spielflächen, während die Hi-Hat das einfachere, aber günstigere Rack-Modell ist. Eine gute Nachricht ist zudem, dass die neue 502-Serie gegenüber dem Vorgänger weniger kostet – das hört man besonders gern!

Yamaha DTX542K E-Drumset_05
Die Fellspielfläche der Snare- und Tom-Pads ist leicht strukturiert. Mit der Kugelklammer lässt sich das Snare-Pad in jeden beliebigen Winkel bringen. (Bild: Archiv)

Pads & Rack

Das RS502 steht auf vier Beinen und ist relativ kompakt gehalten. Die Rohrmaterial ist schwarz lackierter Stahl, und alle Klemmen, Flügelschrauben und Halterungen sind aus Kunststoff. Die beiden Frontbeine sind ca. 81 cm lang, während die Beine am Ende der Ausleger-Querstangen unterschiedliche Längen haben: Das linke misst ca. 71 cm, und das rechte ist 10 cm kürzer. Dies ist sehr praxisnah, denn das Soundmodul hätte man wohl lieber etwas höher im Zugriff als das Floor-Tom.

Der linke Ausleger ist aufgrund seiner Montage-Art in der Höhe fixiert, während der rechte Ausleger in der Höhe variabel aufgehängt werden kann. Beide Ausleger sind ganz leicht gerundet, und das Ganze lässt sich sehr klein zusammenklappen. Die Pad-Halterungen der Toms sind als einfache L-Konstruktion ausgeführt, und alle Drum-Pads werden auf Sechskantstangen gesteckt. Dadurch halten sie zwar sehr stabil, aber die Verstellbarkeit wird leicht eingeschränkt, weil die Pads sich nun nur in eine Richtung neigen lassen – möchte man sie auch zur Seite neigen, wird man leider enttäuscht. Beim Snare-Pad ist hingegen alles paletti, denn dieses wird auf der bewährten Yamaha-Kugelklammer befestigt und kann somit in alle Richtungen geneigt werden.

Dass Yamaha schon lange auch Hersteller von Drum-Hardware ist, merkt man u. a. in den Details der Cymbal-Stangen. Diese sind mit zuverlässig greifenden, gerasterten Schrägstellern ausgerüstet. Das Hi-Hat-Kontrollpedal ist ein eher einfacher Geselle mit nicht verstellbarer Federspannung, aber immerhin lässt sich der Winkel justieren. Damit es nicht rutscht, ist es mit der bewährten Kombi aus herausschraubbaren Dornen und geriffeltem Gummi auf der Unterseite ausgestattet. Als Besonderheit lässt sich das Pedal im Soundmodul in den Bassdrum-Modus schalten (s. u.). Auch das Bassdrum-Pad besitzt zwei Dornen, und die ca. 5″ große Gummi-Spielfläche ist sehr weich gehalten, wodurch sich ein realistisches Spielgefühl wie auf einem großen, nachgebenden Bassdrum-Fell ergibt.

Yamaha DTX542K E-Drumset_04
Die Pad-Halterungen der Toms sind als einfache L-Konstruktion ausgeführt, und alle Drum-Pads werden auf Sechskantstangen gesteckt. (Bild: Archiv)

Als Besonderheit kann das Kick-Pad noch einen Level-Regler, der die Signalstärke regelt, vorweisen. Dieser ist ab Werk voll aufgedreht, was stets mittellaute bis laute Bassdrum-Schläge produziert. Möchte man die volle Dynamik schöner ausnutzen, sollten man ihn ein kleines Stück zurückdrehen. Für die Hi-Hat und das Crash gibt es beim DTX542K die gleichen, 10″ großen Pads: je ein PCY100 mit drei Spielzonen für Rand, Profil und – jetzt kommt’s – auch für die Kuppe! Dass hierfür auch entsprechende Kuppen-Sounds im Soundmodul vorhanden sind, ist in dieser Preisklasse ein Alleinstellungsmerkmal – da dürfte die Konkurrenz nicht schlecht gucken! Okay, ich persönlich spiele höchst selten bis nie auf der Kuppe vom Hi-Hat-Cymbal, beim Crash hingegen schon mal gerne. Prima, dass das hier geht.

Die Kuppen sind auch schön groß ausgebildet und lassen sich so gut treffen. Diese beiden Pads werden exzentrisch aufgehängt, wodurch bei kleinerem Durchmesser mehr Spielfläche auf der unteren Cymbal-Hälfte zur Verfügung steht – das spart Platz und Geld fürs Material. Die Schwingungseigenschaften leiden nicht sehr darunter. Ein wenig gestört hat mich, das sich FootSplash-Sounds mit dem Hi-Hat-Kontrollpedal nur schwer auslösen ließen – das Verstellen einiger Trigger-Parameter milderte das zwar ab, aber so ganz zuverlässig funktionierte es auch dann nicht. Als Ride-Cymbal-Pad kommt ein PCY135 zum Einsatz, das 13″ groß ist und mittig montiert wird. Durch die mittige Aufhängung schwingt es etwas schöner als das Crash-Pad, und der Rebound ist etwas ange – nehmer.

Als Tom-Pads werden beim DTX542K die Modelle XP70 mitgeliefert. Sie haben eine Durchmesser von ca. 7″ und besitzen nur eine Spielzone. Diese lässt sich sehr angenehm spielen, denn sie besteht eben nicht einfach aus Gummi, sondern aus einem speziellen Silicon (TCS = Textured Cellular Silicone), dessen Oberfläche leicht strukturiert ist und an weiße, aufgeraute Felle erinnert. Die Rims dieser Pads sind gut ausgewölbt und lassen sich angenehm mit Rimshots spielen, was bei diesen 1-Zonen-Pads natürlich keinen speziellen Effekt hat – fühlt sich bei lauten Schlägen aber trotzdem gut an. Mit dem gleichen TCS-Material ist auch das ca. 8″ Snare-Pad ausgestattet, das allerdings drei Spielzonen hat: eine für das Fell, und den Rim-Bereich teilen sich die beiden anderen Zonen im Verhältnis 2/3 zu 1/3.

Im größeren Bereich liegen dann meist Rimshot-Sounds an, während auf dem kleineren Rim-Bereich oft Rimclick-Sounds gespielt werden können. Der Rim ist hier breiter als bei den Tom-Pads, wodurch das Pad größer wirkt, also eher 9″ als 8″.

Soundmodul

Die absolute Neuheit bei dieser Serie ist das namensgebende Soundmodul DTX502. Hier hat Yamaha alles implementiert, was man als Einsteiger oder Fortgeschrittener zum komfortablen E-Drummen braucht. Das Gehäuse ist recht klein und im Querformat gehalten. Direkt ins Auge fallen die beiden Displays und das Value-Rad. Links befindet sich ein dreistelliges LED-Display, das das eingestellte Metronom-Tempo für Übungen oder Songs anzeigt, in der Mitte sitzt ein zweizeiliges LC-Display für alle wichtigen Infos – also etwa den Kit-Namen oder Parameterwerte. Mittig unter dem LCD befindet sich das große Value-Rad zum Aufrufen von Drum-Kits oder zum Einstellen von Werten.

Leider kann man die Kits nur mit dem Rad anwählen, was natürlich flugs geht, aber es könnte passieren, dass man, sofern man das Kit innerhalb eines Songs wechseln möchte, ein, zwei Plätze zu weit rutscht – da wären zwei zusätzliche Plus/Minus-Taster schon schön gewesen. Links gibt’s noch vier Taster: je einen zur Kit- und Song-Anwahl, zum Starten/Stoppen eines Songs oder einer Übung, und schließlich noch einen Shift-Taster, mit dem man selten gebrauchte Zweit-Funktionen einiger Taster aufrufen kann. Rechts liegen ebenfalls vier Taster: zwei Rechts/Links-Cursor-Taster zum Navigieren durch die Menüs, einer fürs Metronom sowie einer zum Speichern bzw. Bestätigen.

Yamaha DTX542K E-Drumset_02
Das Soundmodul besitzt kein Display und wenige Taster, lässt sich aber trotzdem umfangreicher editieren, als man vermuten könnte (Bild: Archiv)

Rechts oben gibt’s noch zwei kleine Taster zum Einstellen der Lautstärke von 0 bis 32, und darüber sitzt der Taster zum Ein- und Ausschalten. Auf der Rückseite befinden sich die Trigger-Eingänge für alle mitgelieferten Pads und natürlich für das Hi-Hat-Kontrollpedal, zwei Klinkenausgänge für die Stereo-Summe sowie die Buchse fürs Netzteil (inkl. Zugentlastung) und eine USB-Buchse, über die man das DTX – 502 mit einem Computer verbinden kann. Letzteres funktioniert völlig problemlos. Zudem können auch Kit-, Song- und Audio(!)-Daten in das Soundmodul geladen werden, wozu man die Software „Yamaha Musicsoft Downloader“ benötigt, denn das DTX502 wird nach der Verbindung mit einem Rechner dort nicht als Gerät angezeigt.

Die Software auf „download.yamaha.com“ zu finden ist momentan nicht so einfach, denn es gibt sie bislang nur auf der US-amerikanischen Variante dieser Website, und dort auch nur, wenn man sich im „Find Your Model“- Kasten über „Drums -> Electronic Drum Kit -> DTX450K“ bis zu einer Liste von verfügbaren Downloads durchklickt. Nicht durch „DTX450K“ irritieren lassen, denn die Auswahl ist für das wohl zu neue DTX502 noch nicht vorhanden, wird aber hoffentlich nachgereicht. In der Ergebnisliste findet sich dann die Software in Version 5.7.1 … die man aber nur herunterladen kann, wenn man sich zuvor bei Yamaha registriert – was auch über Facebook oder andere soziale Netzwerke stattfinden kann, aber einen solchen Account hat eben nicht jeder.

Daher fände ich es schön, wenn man sie schleunigst im deutschen Download-Bereich ohne solche Sperenzien nachliefern würde. Die Funktionalität ist letztlich die gleiche wie beim DTX450- Soundmodul. Eine Anleitung, wie das Ganze schließlich funktioniert, steht überhaupt noch nicht online, wurde uns aber freundlicherweise von Yamaha als PDF zugeschickt. Damit konnten wir dann ausprobieren, wie und ob sich tatsächlich bis zu 40 Songs, 50 Kits und/oder 20 Samples einladen lassen. Nach der Installation der Software, die bislang nur auf Windows-Rechnern (ab XP bis Win8) läuft, wird dann in der Software das DTX – 502 in der Spalte links ganz oben als „Elektronisches Musikinstrument“ aufgeführt, und eine Zeile darunter findet sich dessen interner Speicher unter „Flash Memory“.

Dorthin kann man auch Songs und Samples transferieren, die allerdings als WAV- oder AIF-File im Format 16 Bit/44,1 kHz vorliegen müssen. Das funktionierte im Test gerät problemlos, und nun kann man die Samples im „Voices“-Menü (s. u.) jedem beliebigen Pad zuordnen, wobei sich auch bis zu zwei Samples übereinanderlegen (Stack) oder anschlagsabhängig überblenden (Layer) lassen. Obwohl für wirklich detailreiches Spiel noch mehr Layer wünschenswert wären, ist die Möglichkeit, dass es überhaupt geht, in dieser Preisklasse schon eine kleine Sensation! Wer das Set mit Pads erweitern möchte, kann an den drei Tom-Trigger-Eingängen per optionalen Split-Kabeln auch zwei 1-Zonen-Pads anschließen; hinzu kommt am Kick-Pad ein zusätzlicher Trigger-Eingang für das 1-Zonen-Crash-Pad PCY90AT – macht insgesamt vier Pads, mit denen man das DTX542K erweitern könnte.

Es verbleiben noch zwei weitere Anschlüsse an der Vorderseite: eine Stereo-Klinkenbuchse für einen Kopfhörer sowie eine Stereo-Miniklinkenbuchse für einen Zuspieler wie einen CD- oder MP3-Player. Der ROM-Bereich für die internen Sounds wurde gegenüber dem DTX500 ungefähr verdoppelt. Das DTX502 enthält nun 691 Drum-, Percussion- und Effekt-Sounds sowie weitere 128 Instrumente für die „Begleit-Band“. Die Sounds liegen in 50 nicht überschreibbaren Presets oder können in weiteren 50 User-Presets abgelegt werden – da sollte genug Platz für Eigenkreationen sein. Die Sounds sind alle tadellos, überaus brauchbar und aufgrund der Vielfalt passend für zahlreiche Stilrichtungen. Sie stammen zum Teil aus den Soundmodulen der beider höher angesiedelten Serien, sind hochwertig gesampelt und wurden praxisgerecht aufbereitet.

Crash-Pad
Crash-Pad PCY100 mit drei Spielzonen für Rand, Profil und auch für die Kuppe! (Bild: Archiv)

Dabei hilft die Yamaha-eigene Zusammensetzung der Sounds (die hier „Instrumente“ heißen) aus bis zu zwei Einzel-Sounds, welche wiede – rum „Voices“ genannt werden. Zwei Voices können ein „Layer“ bilden, wobei sie entweder gemischt werden und immer gleichzeitig erklingen, oder sie werden mithilfe von insgesamt neun Fader-Kurven anschlagsabhängig ineinander überblendet; außerdem kann man sie auch einfach ab einer bestimmten Lautstärke umschalten lassen, was dann mit dem „Switch“-Modus geht. Hört sich noch ganz einfach an, aber wenn man dann selber an den Sounds rumfummelt, muss man dieses Konzept stets vor Augen haben.

So lassen sich auf den Menüseiten für die Instrumente anderen Dinge steuern als auf denen für die Voices. Möchte man beispielsweise dem Ride-Cymbal-Pad einen anderen Sound für den Rand – etwa ein Crash-Cymbal – zuordnen, geschieht das in den Voices. Und wem die Cymbals etwas zu kurz ausklingen, der sollte ebenfalls auf den Voice-Seiten einmal nachschauen, ob da vielleicht ein positives Decay eingestellt ist – was bei einigen Presets der Fall ist. Dreht man Decay ins Negative, werden die Sounds schön lang, und zwar wesentlich stärker, als das mit dem Parameter „Sustain“ auf der Instrument-Seite geht, wobei hier höhere Sustain-Werte längeren Ausklang bedeuten. Wer den Snareteppich länger rascheln lassen möchte, muss dies ebenfalls auf der Voice-Seite tun, wie auch die komplette Snaredrum auf diesen Seiten gedämpft wird.

Das Editieren ist hier also nicht ganz ohne, aber grundsätzlich geht hier einiges. Eine Auflistung aller Parameter muss hier aus Platzgründen entfallen, aber natürlich können alle Basis-Funktionen editiert werden: Lautstärke, Panorama, Tuning (heißt bei den Cymbals „Size“), Dämpfung etc. Bei der Hi-Hat lässt sich über „Clutch“ sogar einstellen, wie lang sie nachklingen soll, und sie kann zudem in den Bassdrum-Modus versetzt werden, wodurch beim Treten des Pedals eine zweite Kick erklingt, während das Hi-Hat-Pad „open“-Sounds produziert, die über „Clutch“ bis zur geschlossenen Hi-Hat verkürzt werden können.

Auf den Voice-Seiten gibt es zwar ein Filter, mit dem man die Höhen ziemlich extrem rausdrehen kann, aber ansonsten wurde auf Schnick-Schnack wie Equalizer für einzelne Instrumente oder gar Kompressoren verzichtet – halte ich auch für sinnvoll, denn da trauen sich in der angepeilten Zielgruppe eh die Wenigsten ran, die dann damit auch umzugehen wissen. Insgesamt gibt es aber viele Editiermöglichkeiten, mit denen man die ohnehin guten Sounds nach eigenem Gusto weiter verfeinern kann. Das Tüpfelchen auf dem i ist dann der interne Hall, der in neun Geschmacksrichtungen von kleinen und großen Räumen über große Hallen bis hin zum Plattenhall angeboten wird.

Halldauer oder Raumgröße lassen sich nicht beeinflussen, wohl aber die Dosis für einzelne Voices. Aufpassen (!): Regelt man den HallAnteil auf den Kit-Seiten, gilt das immer für das gesamte Set, nicht für die Einzel-Instrumente; dazu muss man wieder in die Voices gehen … Nicht vergessen werden darf auch der Taster „Training“. Dieser führt zu praktische Übungen, die nicht so sehr auf rudimentäres Üben, sondern mehr auf Spielfreude hin ausgelegt sind. Bei der Übung „Pad Gate“ ist beispielsweise nur dann der gespielte Sound zu hören, wenn man genau an der geforderten Stelle spielt – hört man nichts, war man zu früh oder zu spät.

Einige Übungen spielt man zu einem Song, und für andere werden Punkte vergeben, damit man sieht, ob’s was gebracht hat. Beim Training mit dem DTX502 werden nicht nur Einsteiger ihren Spaß haben. Wer sich schließlich anhören möchte, was er selbst so spielt, kann sich einfach und ohne viel Gefummel im internen 1-Spur-Sequenzer aufnehmen.

Fazit

Yamaha kann zu Recht stolz auf die neue DTX502-Serie sein. Hier ist der Spagat zwischen einfacher Bedienung mit wenigen Tastern und tiefgehenden Editiermöglichkeiten für alle, die es gern persönlich hätten, überaus gelungen. Die Sounds sind klasse, die Bespielbarkeit der Pads ebenfalls (womit die einleitende Frage beantwortet sein sollte), das DTX542K lässt sich platzsparend transportieren, und nicht zuletzt stimmt auch der Preis. Selbst kleine Mankos wie die fehlende Tom-Pad-Seitenneigung oder das unwillige Ansprechen des Hi-Hat-Kontrollpedals bei Foot-Splashes schaffen es unterm Strich nicht, das Gesamtbild zu trüben. Und dass sich in das DTX502 sogar eigene Samples laden lassen, ist schlichtweg sagenhaft!

Produkt: Sticks 07-08/2019
Sticks 07-08/2019
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