Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
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Neuauflage der Recording Drums

Yamaha Recording Custom Drums im Test

Yamaha-Custom-Drums-Aufmacher

Die aktuellen Yamaha Recording Custom Drums sind weitaus mehr als eine Neuauflage, denn wer unzählige Konstruktionsexperimente durchführt und sich dann noch drei Jahre Zeit für Feintunings mit Drummer-Legende Steve Gadd nimmt, der hat vieles im Sinn – vor allem allerdings den sorgfältigen Umgang mit der eigenen Legende.

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Die Geschichte dieser legendären Yamaha Schlagzeuge begann Ende der 70er-Jahre mit den YD9000 Drums, die Anfang der 80er-Jahre dann aufgrund des immensen Erfolges besonders bei Studioaufnahmen als Recording Custom Drums bezeichneten wurden. Einer der zahlreichen und wohl der bekannteste Drummer, der diese Drums einsetzte, war Steve Gadd. Der charaktervolle Sound dieser Drums sollte sich als zeitlos etablieren, zudem setzte Yamaha mit der Verarbeitungsqualität und auch der Optik mit den markanten durchgehenden Spannböckchen neue Maßstäbe.

Neue Yamaha Recording Custom zu entwickeln, die passende zeitgemäße Updates in Sachen Konstruktion und Sound bekommen sollten, konnte also keine ein – fache Sache sein, denn zu viel stand hier auf dem Spiel. Als Ratgeber holte sich das Research & Development Team von Yamaha für diese schwierige Aufgabe keinen Geringeren als den erwähnten Steve Gadd ins Boot, der als loyaler Endorser seit der Frühzeit dieser Drums und Ausnahmeschlagzeuger wohl wie kein Zweiter die Vorzüge der „YD9000“- und als „Recording Custom“-Drums bezeichneten Instrumente kennt. Sein Wunsch nach einem etwas kraftvolleren Bassdrum-Sound spricht sicherlich auch vielen anderen Liebhabern der Yamaha Recording Custom Drums aus dem Herzen und sollte das R&D-Team ausgiebig beschäftigen. Das Resultat sind unter anderem etwas dünnere Kessel und schwere Spannböckchen. Das aktuelle Programm der Yamaha Recording Custom Drums bietet (zunächst?) vier Farben, und zur allgemeinen Freude gibt es auch das legendäre „Real Wood“-Finish wieder, das schon die 9000erDrums zierte.

Natürlich ist auch die „Solid Black“ Piano-Lackierung ein absolutes Muss. Neue Farben sind das attraktive „Surf Green“ und ein sehr schönes old school „Classic Walnut“. Bei den Bassdrum-Größen hat man die Klassiker 18″ × 14″, 20″ × 16″ und 24″ × 14″ im Programm, sowie das 22″-Modell in den Tiefen 14″, 16″ und 18″. Bei den Floor-Toms werden das klassische 18″ × 16″ angeboten, das 14″ und das 16″ Floor-Tom werden allerdings um 1″ in der Tiefe gegenüber den konventionellen Größen verkürzt. Bei den Dimensionen der Tom-Kessel hat sich Yamaha auf 8″ × 7,5″, 10″ × 7,5″, 10″ × 9″, 12″ × 8″, 12″ × 10″, 13″ × 9″, 13″ × 11″, 14″ × 12″ und 16″ × 14″ festgelegt.

KONSTRUKTION
Für alle Trommeln kommt jetzt die gleiche Kesselkonstruktion aus sechs Lagen mit ca. 6 mm Wandstärke und leicht verrundeter Auflagekante zum Einsatz. Die Überprüfung der technischen Details unseres aktuellen Testkandidaten untermauert erneut den sehr guten Ruf von Yamaha: Die Kessel weisen kaum Toleranzen bei den Wandstärken auf, und auch bei den Durchmessern ist man nur ein klein wenig großzügiger. Die Gratungen sind planparallel gesetzt, und für die Innenabschrägungen gibt Yamaha hier einen Winkel von 30 Grad an. Die eigentliche Auflagekante ist leicht verrundet gestaltet und bietet einen nicht zu breiten Fellkontakt. Die Luftausgleichslöcher der Kessel von Toms und Floor-Toms sind von der Mitte mehr in Richtung Kesselrand zu der Resonanzfellseite hin gewandert. Die Innenseiten der Kessel sind mit einem leicht transparenten, braunen Coating versehen und zeigen darunter sehr schöne Maserungen der Furniere aus Nordamerikanischer Birke. Die Außenseiten unserer Test-Drums strahlen in feinem, schwarzem Pianolack und zeigen einmal mehr, dass Yamaha einen exzellenten Job macht.

Den vollständigen Testbericht findest du hier zum Download!

Produkt: Sticks 11-12/2019
Sticks 11-12/2019
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