Drum-Workshop aus dem STICKS-Archiv

Groove Workshop: The Fearless Flyers - Aces Of Aces

Die Band Vulfpeck hat sich mit ihrer frechen Neuinterpretation von Funk, Soul und R&B der 60er- und 70er-Jahre mittlerweile eine riesige Fanbase erspielt. Und jetzt gibt es weitere gute Nachrichten, denn vor Kurzem hat sich ein Ableger von Vulfpeck unter dem Namen The Fearless Flyers gegründet, der für weiteren erstklassigen funky stuff sorgen wird. Neben den Vulfpeck-Mitgliedern Corey Wong (Gitarre) und Joe Dart (Bass) ist der großartige Drummer Nate Smith zu erleben, außerdem Gitarrist Mark Letteri von Snarky Puppy.

| Diethard Stein

Die Band Vulfpeck hat sich mit ihrer frechen Neuinterpretation von Funk, Soul und R&B der 60er- und 70er-Jahre mittlerweile eine riesige Fanbase erspielt. 2020 hat sich ein Ableger von Vulfpeck unter dem Namen The Fearless Flyers gegründet, der für weiteren erstklassigen funky stuff sorgt! Neben den Vulfpeck-Mitgliedern Corey Wong (Gitarre) und Joe Dart (Bass) gehören Gitarrist Mark Letteri von Snarky Puppy und der großartige Drummer Nate Smith.

Am 19. März 2020 veröffentlichte Vulf Records den Track „Ace Of Aces“, den ersten Song auf dem Album „Introducing The Fearless Flyers“. Monster-Drummer Nate Smith, der sich mit einem Mini-Set bestehend aus Bass Drum, Snare Drum und Hi-Hat begnügt, und der fantastische Bassist Joe Dart bilden eine Rhythmusgruppe, die so höllisch groovt, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt – der Begriff „tight but loose“ scheint für diese beiden erfunden worden zu sein. Cory Wong spielt dazu eine Bariton-Gitarre, und Snarky-Puppy-Gitarrist Mark Lettieri pickt seine Strat. Produziert wurde von Vulfpeck-Bandleader und Multiinstrumentalist Jack Stratton mit knochentrockenem Vintage-Sound.


Notation


Markant sind bei diesem Beat die mit der rechten Hand auf der Hi Hat durchlaufend gespielten Sechzehntel-Noten, beim Tempo von Viertel = ca. 106 bpm eine wirkliche Herausforderung hinsichtlich Geschwindigkeit und Ausdauer. Die Snaredrum-Backbeats laufen dazu konventionell auf den Zählzeiten „2“ und „4“, hinzu kommen diverse Ghost-Notes, die dem Groove den Drive verleihen.
Im Intro spielt Nate Smith mit der Bass Drum eine komplexe Sechzehntel-Figur mit Anschlägen auf den Zählzeiten „1“, „2und“, „3“ sowie „3e“. Ansonsten entfällt im weiteren Song-Ablauf der Akzent auf der „3e“.
Im A-Part ab 01:22 entsteht eine Spannungsänderung durch die durchlaufend leicht geöffnet angeschlagene Hi Hat. Ab 01:40 im A-Part wird der Soundeffekt dadurch variiert, dass die Hi Hat nun auf allen Viertel-Zählzeiten geöffnet und anschließend auf den „und“-Zählzeiten wieder geschlossen wird. Neben diesem in den A-Parts verwendeten Basis-Groove bestimmen die im Teil A1 mit der Band synchron gespielten synkopischen Akzente die Charakteristik des Songs.
Das Ganze nun so tight hinzubekommen wie Nate Smith im Zusammenspiel mit den anderen Musikern – insbesondere mit Bassist Joe Dart – ist die wirklich große Kunst des funky drumming.

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