Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums
Workshop aus STICKS 01/02:2019!

Ash Soan: Seal – Redzone Killer

Ash Soan(Bild: Timo Diers)

Der „Halftime Shuffle“-Groove hat in Schlagzeugerkreisen den geradezu ikonischen Status einer clever gestalteten Spielweise. Kein Wunder, denn das rhythmische Netz ist einigermaßen tricky zu spielen, weil seine Struktur aus forcierten Main-Beats, leisen Ghost Notes, betonten und unbetonten Schlägen ein weites Dynamikspektrum erfordert.

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Hinzu kommt die treibende Kraft der geshuffelten Hi-Hat-Figur. Das alles zusammengenommen bewirkt die Magie eines einzigartigen Groove-Flows, erfordert aber auch eine gewisse koordinative Herausforderung. Grund genug also, uns jenem wunderbaren Groove zuzuwenden, der auf dem Album „7“ des britisch/nigerianischen Künstlers Seal zu finden ist. Der Song „Redzone Killer“ basiert auf einem elegant getrommelten Halftime Shuffle, der sich erst so richtig offenbart, wenn man mal genauer hinhört und ihn quasi „unter dem Mikroskop“ betrachtet. Obschon das Schlagzeug hier relativ trocken gemischt ist und in den Details gar nicht so vordergründig abläuft, spürt man dennoch diese Magie, die das Ganze trägt. Und hier war kein geringerer als Schlagzeuger Ash Soan am Werk, der diesen „ikonenhaften“ Drum-Groove so fantastisch gezaubert hat.

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Ash Soan ist ein bekennender Fan von Shuffle Grooves. Seiner Auffassung nach liegt die Magie in der Interaktion zwischen Main- Beats und Ghost Notes. Zudem sagte der überaus sympathische Brite einmal: „Ich bin kein großer Techniker und ebenso wenig ein Virtuose. Ich kann lediglich Songs spielen!“ Bei aller Bescheidenheit sollte man nicht vergessen, dass er über fünfzig Top-20-Alben eingespielt hat (u. a. für Cher, Seal, Robbie Williams, Billy Idol, Adele, Enrique Iglesias, Dionne Warwick, Celine Dion, Ronan Keating, Nelly Furtado). Mehr als 40 Longplayer gingen in die Top Ten, und seine Groovetracks sind auf zahlreichen No.1-Alben zu hören. Ash Soan gilt nicht umsonst als First- Call-Drummer der UK-Studioszene. Auch zählt er zum erlesenen Kreis der „Producers“ um Trevor Horn.

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STICKS 01/2019

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