JAM! Track des Tages

Bob Marley & The Wailers Playalong: Lively Up Yourself

 

Lively Up Yourself Bob Marley Playalong

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Am 5. Dezember 1975 erschien das Album „Bob Marley & The Wailers, Live!“. Der jamaikanische Reggae-Musiker hatte 1974 nach „Catch A Fire“ und „Burnin‘“ mit „Natty Dread“ das dritte pop-orientierte Reggae-Album veröffentlicht, das ihn dann endgültig als Superstar etablierte und neben seinem vielleicht größten Hit „No Woman, No Cry“ auch die Komposition „Lively Up Yourself“ enthielt.

Das Album „Live!“ dokumentiert zwei Gigs, die Bob Marley & The Wailers im Rahmen der „Natty Dread“-Tour am 18. und 19. Juli 1975 im Londoner Lyceum Theater spielte. Danny Holloway schnitt beide Shows mit dem mobilen Aufnahmestudio der Rolling Stones mit. Der Sound ist auch nach heutigen Maßstäben ausgezeichnet, und die Band spielte sich derart die Seele aus dem Leib, dass „Live!“ im Rückblick als eines der besten Live-Alben der Rockgeschichte gilt. Am Bass hören wir Aston „Family Man“ Barrett, der mit seinem Bruder, dem Drummer Carlton „Carlie“ Barrett von 1969 bis zu Bob Marleys Tod die solide „Drum & Bass“ Riddim-Basis für die elektrisierenden Grooves seiner Bands lieferte. Die bluesgetränkten Gitarrensoli steuerte Al Anderson bei. Man sagt der pflanzlichen Rauschdroge, der Bob Marley und seine Mitmusiker mehr als zugeneigt waren, ja allgemein eine eher sedierende Wirkung nach. Erstaunlich bei diesem Song aber ist das Tempo, das am Anfang bei 73 bpm liegt und dann kontinuierlich anzieht. Am Ende ist „Lively Up Yourself“ mit 86 bpm satte 17 Beats schneller!

Notation

Bei diesem Klassiker kommt ein typischer Reggae-Beat mit leicht ternärem Feeling zur Anwendung. Zum besseren Verständnis ist das einleitende Drum-Fill sowie die ersten sechs Takte des Beats ausnotiert. Markant sind die Bassdrum-Akzente auf den Zählzeiten „2“ und „4“, die meist von einem auf der Snaredrum platzierten Cross-Stick-Anschlag gedoppelt werden. Für die rhythmische Bewegung sorgen zudem immer wieder in den Groove eingefügte zusätzliche Cross-Stick-Akzente. Ab Takt 5 startet der im Prinzip relativ gleichbleibend interpretierte Groove, für das Feel entscheidend ist dabei die Akzentuierung der Hi-Hat auf allen „Offbeats“ („und“-Zählzeiten). Das Ganze wird während des Song-Ablaufs auch hinsichtlich des Arrangements sehr improvisatorisch und interaktiv umgesetzt. Im weiteren Song-Verlauf zieht das Tempo merklich an (siehe oben). Die ab Takt 5 auf der Hi-Hat gespielten Sechzehntel-Noten werden dann oft durch Achtelnoten ersetzt. Aufgrund des stark anziehenden Tempos gibt es beim Clicktrack zu diesem Song lediglich einen Einzähler.

—> Hier geht’s zum PLAYALONG Download <—

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Hier findest Du die Playalong-Versionen des Songs „Lively Up Yourself“ von Bob Marley & The Wailers – als Komplettmix (mit allen Instrumenten & Gesang) sowie als Minus-One-Versionen für alle Instrumentengruppen zum Mitspielen oder Mitsingen. Üben, jammen, Spaß haben!

Dieses Jam-Playalong-Paket enthält folgende Versionen und Jam-Tracks des Songs:

Soundfiles (mp3):

  • Mix (Komplettversion mit allen Instrumenten & Gesang)
  • ohne Bass
  • ohne Drums
  • ohne Gitarren
  • ohne Gitarren und Vocals
  • ohne Keys
  • ohne Vocals

Außerdem inklusive:

  • Leadsheet
  • Drumpattern

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