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Drum Essentials

Dave Weckl Paradiddle Diddle-Lick

Drummer Dave Weckl wurde Mitte der 1980er-Jahre vor allem durch seine Arbeit in Chick Corea’s Elektric Band sowie der Akoustic Band bekannt. Mit seiner unglaublich präzisen Spielweise auf höchstem spieltechnischen Niveau wurde er zum Vorbild ganzer Schlagzeuger-Generationen.071001

Seitdem hat sich Dave Weckls Schlagzeugspiel in musikalischer Hinsicht enorm weiterentwickelt und zur Herausbildung seines eigenen Stils geführt. Ein für ihn typisches Lick-Pattern habe ich für diese Workshop-Folge der „Drum Essentials“ ausgesucht.

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Notenbeispiel 1 zeigt die in Sechzehnteln notierte Basisfigur des Patterns, das auf dem Rudiment „Paradiddle Diddle“ aufbaut. Dieses Rudiment besteht aus einem Single Paradiddle R-L-R-R sowie einem Double Stroke L-L und beginnt im Notenbeispiel jeweils auf den Zählzeiten „1und“ sowie „3und“. Da es sich hier um eine 6erSchlagabfolge handelt, werden jeweils auf den Zählzeiten „1“/„1e“ sowie „3“/„3e“ zwei Bassdrum-Anschläge diesem Pattern hinzugefügt. Auf diese Weise benötigt ein Durchlauf der Gesamtfigur insgesamt zwei Viertelnoten. Damit das Ganze auch klingt, ist es wichtig, die Figur mit der richtigen Dynamik zu spielen. Dazu werden die beiden Bassdrum-Akzente „normal“ laut und der jeweils erste mit der rechten Hand angespielte Schlag des Paradiddle-Diddle-Stickings akzentuiert angeschlagen, während die nachfolgenden Schläge recht leise als Ghost Notes ausgeführt werden.

Übetipps: Spielt nun diese Figur wie notiert solange, bis ihr den Bewegungsablauf verinnerlicht habt. Um das Pattern soundmäßig interessanter zu gestalten, verteilt anschließend die beiden Single Strokes des Paradiddle Diddle improvisiert auf Toms, Snaredrum, Hi-Hat etc. Häufig werden bei diesem Pattern auch beide Single Strokes akzentuiert angeschlagen. Achtet darauf, dass die Double Strokes des Paradiddle Diddle weiterhin als Ghost Strokes auf der Snaredrum gespielt werden.

Notenbeispiel 2: Nach einem dreitaktigen Groove wird das in Beispiel 1 gezeigte Pattern nun als in ZweiunddreißigstelNoten rhythmisiertes Fill-in umgesetzt. Auf den Zählzeiten „1“/„2“/„3“ wird dabei der jeweils erste Single Stroke des „Paradiddle Diddle“-Rudiments auf dem Floor-Tom (oder einem tiefgestimmten Tom) platziert, während auf der Zählzeit „4“ die Single Strokes des Paradiddle Diddle jeweils beide akzentuiert und auf die Snaredrum sowie das erste bzw. ein höher gestimmtes Tom gesetzt werden.071002

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