Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums
Fever 333 Grooves

drummer @ work: Aric Improta

Aric Improta(Bild: Axel Mikolajczak)

Aric Improta wurde in der Drummer- Szene vor einiger Zeit zwar hauptsächlich durch seine artistischen und amüsant inszenierten YouTube-Videos bekannt, doch auch mit seinen Performances bei internationalen Drum-Festivals wie auch durch seine Zusammenarbeit mit Bands wie Night Verses und Fever 333 wusste er zu überzeugen.

Die Musik dieser Bands kann sicherlich mit den Genre-Bezeichnungen Alternative- Metal und Progressive-Metal gut beschrieben werden. Neben seiner kraftvollen Art des Drummings zelebriert Aric bei seinen Gigs zudem immer noch gern coole Show-Einlagen am Drumset – am besten mal selbst auf YouTube ansehen! Für diese Folge meiner Workshop-Reihe „drummer@work“ habe ich mir zwei Beats ausgesucht, die ihr auf Aric Improtas YouTube-Channel unter dem Titel „Aric Improta (Drum Cam) | Hunting Season live w: Fever 333“ findet.

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Notenbeispiel 1

Takt 1 dieses Beispiels wird durch ein markantes auftaktig gespieltes Fill-Pattern geprägt, das auf der Zählzeit „3“ startet. Die Figur besteht aus einem in Zweiunddreißigstel- Noten gespielten Hand/Fuß-Pattern mit dem Sticking R – L – BD – BD. Die Schläge der Hände werden am Drumset auf Snaredrum und Toms verteilt, der Abschlag erfolgt auf der Zählzeit „4+“ mit einem auf Floor- Tom und Snaredrum platzierten Flat-Flam. In diesem Tempo gespielt ergibt das eine absolut coole Figur.

Der nachfolgende Beat erscheint auf den ersten Blick recht simpel. Die Bassdrum läuft in Viertelnoten, die Snaredrum liegt auf den Backbeat-Zählzeiten „2“ und „4“ und die Hi-Hat wird auf allen „und“-Zählzeiten geöffnet mit der linken Hand angeschlagen. Dazu kommt auf der Zählzeit „1“ ein Crash-Cymbal- sowie auf der Zählzeit „3“ ein Floortom-Akzent.

Der Clou des Ganzen liegt nun im Sticking: Die rechte Hand akzentuiert das Crash auf der Zählzeit „1“, den Snaredrum-Backbeat auf der Zählzeit „2“ sowie das Floortom auf der Zählzeit „3“. Dadurch bedingt schlägt die linke Hand neben der offbeat Hi-Hat auch den Snaredrum-Backbeat auf der Zählzeit „4“ an. Daher hat die rechte Hand in dieser Zeit die Möglichkeit, den Stick zu twirlen. Auf diese Weise entsteht ein auch optisch interessantes Groove-Erlebnis. Probiert es einmal aus, die Figur ist nicht ganz einfach umzusetzen!

Notenbeispiel 2

Der hier gespielte Beat wird durch die synkopisch gesetzten Snaredrum/Bassdrum-Akzente bestimmt, besonders der Snaredrum-Anschlag auf der Zählzeit „4e“ nach dem Zweiunddreißigstel-Fill-Pattern ab der Zählzeit „3“ sorgt für rhythmische Farbe.

Diese Zweiunddreißigstel-Figur basiert wiederum auf dem einfachen Sticking R – L – BD – BD, so wie es bereits im in Notenbeispiel 1 gezeigten Auftakt-Fill verwendet wurde. Für die rhythmische Stabilität sorgen die auf der geschlossenen Hi-Hat mit der rechten Hand gespielten Sechzehntel-Noten, die im Puls der Achtelnoten akzentuiert werden. Achtet bitte auch auf die diversen Hi-Hat-Öffnungen, die diesem Beat weitere rhythmische Struktur verleihen.

Fever 333 Noten


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Produkt: Sticks 07-08/2019
Sticks 07-08/2019
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