Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums
Problemlösungen

Fit For Drums: Cooling Down

Florian Fochs

Willkommen zu einer neuen Workshop- Folge von „Fit for Drums“ mit einem neuen Themenbereich. Nachdem wir uns in den vorausgegangenen Workshop- Folgen mit den Themen „Bewegungsrichtung und Bewegungen lernen“ beschäftigt haben, geht es nun um einen neuen Begriff: das „Abwärmen“!

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>> Den ganzen Workshop gibt es in der  STICKS 11-12/2018<<

Wer von euch hat es nicht auch schon einmal erlebt: Der Morgen danach – nach einer langen Spielzeit (Drummer z. B. von Cover- und Partybands kennen die intensiven Gigs mit einer Dauer von vier bis fünf Stunden), nach dem Abbau und dem Schleppen des Drumsets, nach der Heimfahrt und einer nicht allzu langen Nacht spürt man jeden Knochen und Muskel im Körper. Man fühlt sich wie von einer Dampfwalze überrollt. Gibt es denn nichts, was man gegen diesen Zustand tun kann? Doch klar – „Cooling Down“ oder auf Deutsch „Abwärmen“ lautet hier die Zauberformel.

Aber was heißt das genau? Unter dem Begriff „Aufwärmen“ (oder „Warmup“) können sich die meisten etwas vorstellen. Doch was ist mit „Abwärmen“ gemeint? Hierzu gebe ich euch einen Vergleich. Nach einem Fußball-Bundesligaspiel kommen die Spieler wenige Minuten nach dem Schlusspfiff noch einmal aus der Kabine und laufen ganz locker noch einige Runden über den Platz. Hierbei handelt es sich um das so genannte „Auslaufen“. Ziel ist eine aktive Regeneration des Körpers, vor allem der Muskeln, Sehnen und Bänder. Der Stoffwechsel soll sich dabei wieder normalisieren.

Stoffwechselprodukte wie z. B. Laktat, die während der Belastung entstanden sind, werden durch das „Abwärmen“ schneller wieder abgebaut. Das gleiche Phänomen trifft auf uns Schlagzeuger zu. Bei der körperlichen Beanspruchung und Belastung während des Spielens benötigt der Körper sehr viel Energie. Beim Verbrennen der Energieträger (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße) werden Abfallprodukte gebildet. Diese und die leeren Energiespeicher sorgen unter anderem für den eingangs beschriebenen körperlichen Zustand. Das zeigt also, dass wir unseren Körper auf verschiedene Weisen regenerieren müssen.

Ernährung, Schlaf und Cooling Down

Die Regeneration beginnt bereits vor und während des Gigs. Die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit hilft dem Körper, Stoffwechselprodukte abzutransportieren. Ebenso ist eine ausgewogene Ernährung hilfreich, die Belastungen des Spielens bewältigen zu können, da der Körper hierbei alle benötigten Energien bekommt. Nicht zu vergessen ist im Anschluss ausreichend Schlaf zur Erholung. Doch das ist natürlich noch lange nicht alles. Auch wir Schlagzeuger können über verschiedene Bewegungs- und Übungsformen die aktive Regeneration unseres Körpers unterstützen. Auslaufen wie die Fußballer ist sicherlich bei den Gegebenheiten bei einem Gig etwas schwieriger umzusetzen (auch wenn es uns sicher gut tun würde). Wer möchte schon durch die Massen in einem Festzelt joggen? Ganz einfach umzusetzen sind dagegen verschiedene Dehn- und Stretching-Übungen. Diese könnt ihr problemlos im Backstage- Bereich durchführen.

Dehn- und Stretching-Übungen

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>> Den ganzen Workshop gibt es in der  STICKS 11-12/2018<<

STICKS 11/2018

Produkt: Sticks 09-10/2019
Sticks 09-10/2019
FREDERIC MICHEL – Modern Pop Drummer +++ YOUTUBE-STARS: Sina Drums; COOP3RDRUMM3R +++ Rockin‘ 1000 +++ Studium an der POPAKADEMIE +++ ZULTAN Heritage Cymbals +++ PEARL Masters Maple/Gum Drums +++ ROGERS Dyna-Sonic Wood Snaredrums

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