JAM Tracks Frank Zappa

Frank Zappa Playalongs: Dirty Love

 

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Auf dem 1973 erschienenen Album „Over Nite Sensation“ waren mit Keyboarder George Duke und dem französischen Jazz-Geiger Jean-Luc Ponty zwei unglaubliche Musiker mit von der Partie, die kurz darauf zu Superstars des Jazz-Rock werden sollten.

Frank Zappa war dafür bekannt, nur die allerbesten Musiker für seine Bands zu rekrutieren. „Over-Nite Sensation“ und die drei folgenden Alben „Apostrophe“ (1973), „Roxy & Elsewhere“ (1974) und „One Size Fits All“ (1975) markieren eine der interessantesten Phasen in Frank Zappas Karriere. Im Gegensatz zu vielen früheren Zappa-Kompositionen, die oft ganze LP-Seiten füllten, dominierten bei „Over-Nite Sensation“ Songs im Single-Format, so auch „Dirty Love“ mit einer Länge von knapp drei Minuten. Auch die Form und Harmonik sind nicht besonders komplex gehalten sind. Aber was da im Gewand eines gewöhnlichen Rock-Songs daherkommt, ist unter der Oberfläche raffiniert und virtuos. So dürfte Ralph Humphreys Drum-Part komplett auskomponiert sein, und auch die zahlreichen anderen musikalischen Details wurden in Form einer Partitur minutiös geplant.

Notation

Das viertaktige Intro dieses Zappa-Klassikers wird in den ersten drei Takten durch konventionelle Snaredrum-Backbeats auf den Zählzeiten „2“ und „4“ sowie markanten Sechzehntel-Akzenten auf der „3“ sowie „3e“ bestimmt. Takt vier bereitet mit einem synkopischen Akzent auf der Zählzeit „2und“ sowie diversen Snaredrum/Tom-Figuren in Achteln und Sechzehnteln auf den nachfolgenden A-Part vor. Dieser zweitaktige Beat wird jeweils in der ersten Hälfte als Groove mit einem Snaredrum-Backbeat auf der Zählzeit „2“ umgesetzt, in der zweiten Hälfte werden dann häufig Fill-Variationen gespielt, wie z. B. in Takt 2 ab 00:20 notiert. Der in Teil A 1 verwendete, ebenfalls zweitaktige Rhythmus wird von dominanten synkopischen Akzenten bestimmt, die im Zusammenspiel mit der Band platziert werden. Im ersten Takt sind das die Zählzeiten „3e“ sowie „4e“, in Takt 2 die Zählzeit „2und“. Die einzelnen Fill-Patterns variieren dabei ständig. Nach diesen doch rhythmisch sehr geschäftigen Grooves sorgt der im B-Part eingesetzte Beat im Gegensatz dazu für eine Art rhythmische Entspannung, obwohl er als Refrain fungiert. Der Groove wird durch die auf dem Viertelpuls durchlaufend platzierten Snaredrum-Akzente bestimmt. Die dazwischen liegenden auf Achtel- bzw. Sechzehntel-Zählzeiten gesetzten Bassdrum-Beats sorgen dabei für den Drive.

—> Hier geht’s zum PLAY ALONG Download <—

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Hier findest Du die Playalong-Versionen des Songs „Dirty Love“ von Frank Zappa – als Komplettmix (mit allen Instrumenten & Gesang) sowie als Minus-One-Versionen für alle Instrumentengruppen zum Mitspielen oder Mitsingen. Üben, jammen, Spaß haben!

Dieses Jam Playalong Paket enthält folgende Versionen und Jam Tracks des Songs:

SOUND-Files

  • Mix (Komplettversion mit allen Instrumenten/Gesang)
  • ohne Bass
  • ohne Drums
  • ohne Gitarre
  • ohne Keyboards
  • ohne Vocals

inkl. Leadsheet der Drumpatterns

 

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