JAM Track des Tages

Jeff Beck Playalong: The Pump

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Drei Jahre mussten die Fans von Jeff Beck nach dem 1977 erschienenen Live-Album mit der Jan Hammer Group auf ein neues Werk warten. Und wie bei den beiden vorangegangenen Studio-LPs „Blow By Blow“ (1975) und „Wired“ (1976) blieb Jeff seiner großen musikalischen Liebe, dem Jazz-Rock treu. Neben seinem kongenialen Partner, dem Keyboarder Jan Hammer, dessen Dienste jüngst auch Mando Diao in Anspruch nahmen, ist auf dem Album der großartige Keyboarder Tony Hymas zu hören, und am Drumset saß Simon Phillips, damals ein neuer Stern am Schlagzeuger-Firmament, dessen tightes und energetisches Spiel stark von Billy Cobham beeinflusst war. Simon hatte schon mit 17 Jahren interessante Studioalben mit so diversen Künstlern wie u. a. Jack Bruce, Gordon Giltrap, Judas Priest und das fantastische Live-Album „801 Live“ eingespielt, in den 90er-Jahren wurde er dann Nachfolger von Jeff Porcaro bei der US-Band Toto. Am Bass hören wir Mo Foster, einen der gefragtesten britischen Session-Bassisten, dessen Dienste u. a. auch Sting, Eric Clapton, Phil Collins oder Gary Moore zu schätzen wussten. „The Pump“ ist übrigens eine Komposition von Tony Hymas und Simon Phillips.

Notation

In diesem Titel kommt ein rudimentärer Beat mit auf der geschlossenen Hi-Hat durchlaufend gespielten Achtelnoten, Snaredrum-Backbeat auf den Zählzeiten „2“ und „4“ sowie Bassdrum-Akzenten auf der „1“ und „3“ zum Einsatz. Diverse Hi-Hat-Öffnungen sorgen hintergründig für Farbe. Für Simon typische Fill-ins vor dem C-Teil ab der CD-Zeit 01:02, im Takt vor dem zweiten A-Teil (CD-Zeit 01:24) oder auch im Takt vor dem C-Part ab der CD-Zeit 02:24 sorgen dominant für Abwechslung. Bei den Fill-Patterns vor den C-Teilen mit Akzenten jeweils auf der Zählzeit „4und“ sorgt z. B. auch das Weglassen einer Bassdrum-Akzentuierung auf der nachfolgenden Zählzeit „1“ für viel Spannung. Mit Beginn des Gitarrensolos zum Song-Ende hin (CD-Zeit 02:46) werden bei der Ride-Cymbal-Figur mit der Zeit die Zählzeiten „2und“ sowie „4und“ leicht akzentuiert, ab dem fünften Durchgang dann alle „und“- Zählzeiten. Dadurch entwickelt der Groove im Gegensatz zum Beginn mehr Drive und ein leicht beschwingteres, weniger statisches Feel.

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