Jam! Track des Tages

Larry Carlton Playalong: Room 335

 

Room 335 Larry Carlton Playalong

Anzeige

Die Gemeinde der Fans instrumentaler Gitarrenmusik nennen Larry Carlton ehrfürchtig „Mr. 335“, und dass ein Musiker so mit dem von ihm am liebsten gespielten Instrument, der Gibson ES-335, identifiziert wird, ist schon ziemlich einmalig.

—> Hier geht’s zum PLAYALONG Download <—

Larry Carlton, geboren am 02. März 1948, hat u. a. den „George Benson Lifetime Achievement Award“ für sein umfangreiches Lebenswerk erhalten, und der US-Gitarrenbauer Gibson wählte ihn unter die zehn wichtigsten Studiogitarristen aller Zeiten. Auf dem selbstbetitelten Solo-Album von 1978 finden wir einige der größten Carlton-Hits, darunter natürlich „Room 335“, benannt nach dem Studio, in dem die Platte eingespielt wurde. Zu dedn Sesion-Musikern gehörte u. a. auch Drummer-Legende Jeff Porcaro.

Auf „Greatest Hits Rerecorded Vol. 1“ (335 Records 2009) findet sich eine relaxt coole Version des Songs, über dessen Entstehungsgeschichte Larry im Booklet Interessantes zu berichten weiß. So spielte er die nie veröffentlichte Urversion mit Jaco Pastorius (Bass), Steve Gadd (Drums) und Michel Colombier (Keyboards) ein. Auf die Platte kam dann der Take, der neben dem Keyboarder Greg Matthieson mit einer Monster-Rhythm-Section, bestehend aus dem Bassisten Abe Laboriel und der Drummer-Legende Jeff Porcaro, aufwarten konnte.

Notation

Bei diesem klassischen Titel im typischen LA-Sound bestimmt im A-Teil neben den konventionellen Snaredrum-Backbeats auf den Zählzeiten „2“ und „4“ sowie einem Bassdrum-Akzent auf der „1“ vor allem der synkopisch platzierte Bassdrum-Anschlag auf der Zählzeit „3und“ das Feeling. Achtet einmal auf die Wirkung dieses Akzents im Zusammenspiel mit dem Bass-Pattern, das akzentmäßig eine ebenfalls synkopische und in 3er-Gruppen von 1/16- Noten betonte Figur auf den Zählzeiten „1“, „1a“ sowie „2und“ anschlägt. Im B-Teil des Songs wird der Groove im Latin-Feel interpretiert, Drums und Bass spielen den Groove von der Rhythmik her durchlaufend.

Die im 1/16-Noten-Feeling interpretierten Hi-Hat-Patterns mit ihrer sehr dynamischen Spielweise sind für die Bewegung und das swingende Feel des Grooves von entscheidender Bedeutung. Diverse synkopisch platzierte Akzente wie etwa ab Takt 3 des A-Teils (00:38) lockern das Arrangement auf und bereiten den jeweils darauffolgenden Part spannungsmäßig vor. Interessant ist hier, dass diese Akzentgruppe über den Zeitraum von drei 1/4-Noten läuft und schon ab der Zählzeit „4“ in Takt 3 dieses A-Teils erneut startet. Auf diese Weise entsteht eine spannungsreiche polyrhythmische Überlagerung, die zum Schluss des Songs von Jeff Porcaro noch einmal eingesetzt wird. Auffällig sind ebenfalls die regelmäßigen Akzentbetonungen auf der Zählzeit „3und“ im jeweils vierten Takt während des Gitarren- bzw. Keyboardsolos ab 01:25.

—> Hier geht’s zum PLAYALONG Download <—

Hier findest Du die Playalong-Versionen des Stücks „Room 335“ von Larry Carlton – als Komplettmix (mit allen Instrumenten) sowie als Minus-One-Versionen für alle Instrumentengruppen zum Mitspielen. Üben, jammen, Spaß haben!

Dieses Jam-Playalong-Paket enthält folgende Versionen und Jam-Tracks des Stücks:

Soundfiles (mp3):

  • Mix (Komplettversion mit allen Instrumenten)
  • ohne Bass
  • ohne Drums
  • ohne Gitarren
  • ohne Keys

Außerdem inklusive:

  • Drumpattern
  • Leadsheet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: