Produkt: Sticks 07-08/2019
Sticks 07-08/2019
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Training für die linke Hand

Left Hand Hi-Hat: Es lebe die Variation!

Patrick Metzger(Bild: Christian Weber)

Willkommen zu einer weiteren Workshop-Folge des „Left Hand Trainers“ und dem Themenbereich „Left Hand Hi-Hat“. Wir nähern uns dem großen Finale der Workshop-Serie für die linke Hand, weshalb auch der Schwierigkeitsgrad zum Ende hin noch mal etwas steigt. Dieses Mal geht es um Variationen, sowohl für die linke als auch für unsere rechte Hand.

Die linke Hand bleibt auf der Hi-Hat, variiert das jeweilige Pattern und die rechte Hand ergänzt im klassischen Sinne des „Open Handed Playing“ ein paar Akzente auf den Toms. Nehmt meine drei Beispiele wieder als Appetitanreger für eure eigenen Ideen und checkt mal, ob ihr eure gern gespielten Grooves vielleicht ebenfalls auf diese Weise etwas modifizieren könnt! In diesem Sinne, viel Spaß und nun: „links, 2, 3, 4…“!

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Den ganzen Workshop gibt’s in STICKS 07-08/2019!

Left Hand Hi-Hat Variationen

Natürlich sind hier unzählige Variationen möglich, die wir mit der linken Hand auf der Hi-Hat spielen können. Daher sollten wir ein paar Regeln aufstellen, die uns helfen, den Überblick nicht zu verlieren und auch im musikalischen Kontext Sinn ergeben.

  1. Alle Variationen sollten mit dem ursprünglichen Hi-Hat-Pattern verwandt sein. Keine extremen Rhythmusänderungen!
  2. Das Feeling und die Akzente sollten weiterhin gleich bleiben. Nicht plötzlich von einem Downbeat-Feel in ein Offbeat-Feeling wechseln!
  3. Die Variation sollte nicht den Groove bremsen, wie es zum Beispiel der Fall ist, wenn zu viele Noten gespielt werden und dadurch der ganze Groove langsamer erscheint.
  4. Durch das Öffnen der Hi- Hat können weitere zusätzliche Variationen entstehen.

Right Hand Tom Variationen

Die rechte Hand spielt ja in der „offenen Spielweise“ die Snaredrum. Gelegentlich ergibt sich hier die Möglichkeit, in den Zwischenräumen ein paar Tom-Akzente zu platzieren. Allerdings sollte man auch hier ein paar Punkte bzw. Regeln beachten:

  1. Die Snare-Akzente müssen bestehen bleiben, damit der Flow des Grooves nicht unterbrochen wird.
  2. Die Tom-Akzente sollten nicht mit der Bassdrum kollidieren, sonst ist es vielleicht etwas zu viel und müllt den Groove eher zu.
  3. Die Tom-Variationen sollten nicht das Feeling des Grooves stören oder sogar verändern.
  4. […]

Den ganzen Workshop gibt’s in STICKS 07-08/2019!


(aus STICKS 07-08/2019)

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Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums

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