Backing Tracks Mötley Crüe

Mötley Crüe Playalong: Dr. Feelgood

Mötley-Crüe-Dr-Feelgood

Mötley Crüe gehörte zu den auffälligsten und erfolgreichsten Acts des „Hair Metal“. Die Band wurde 1981 vom Bassisten Nikki Sixx (aka Frank Ferrana), dem Sänger und Gitarristen Greg Leon und dem Schlagzeuger Tommy Lee (eigentlich Thomas Lee Bass) gegründet. Mötley Crüe führte die markanten deutschen Umlaute in ihrem Band-Namen, nachdem Gitarrist Mick Mars (aka Robert Alan Deal) Greg Leon ersetzt hatte. Sänger Vince Neil (aka Vincent Neil Wharton) ergänzte das Trio zum Quartett, und so stand das bekannteste und erfolgreichste Crüe-Lineup, das mit dem fünften Album „Dr. Feelgood‘“ 1989 den Gipfel seines kommerziellen Erfolgs erreichte und sich sogar an die Spitze der Billboard 200- Album-Charts setzen konnte. Bob Rock war verantwortlich für die ziemliche aufwendige Produktion, bei der die Drums mit heute schon fast grotesk anmutenden Hallräumen aufgeblasen wurden.

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Notation

Als Basis zieht sich durch den kompletten Song ein Groove, bei dem die Snaredrum-Backbeats stets auf „2“ und „4“ gesetzt werden, der üblicherweise auf der Zählzeit „1“ erwartete Bassdrum-Akzent jedoch immer entfällt. Dieser wird vielmehr stets um eine Sechzehntel-Note vorgezogen auf die Zählzeit „4a“ des vorherigen Taktes. Während im Intro die nachfolgenden Bassdrum-Anschläge auf die „1e“/„1und“, „3“ sowie besagte „4a“ gesetzt werden, besteht der Basis-Bassdrum-Beat in den Parts A und B aus Anschlägen auf den Zählzeiten „1und“, „2e“, „3“ bzw. „3und“ im A-Teil sowie im B-Teil auf der „3a“ im jeweils zweiten Takt. Die Zweitaktigkeit wird hier zudem durch Crash-Cymbal-Akzente auf der „4“ sowie „4a“ alle zwei Takte erzeugt. Auch im C-Teil entfällt der markante Bassdrum-Akzent auf der Zählzeit „1“, hier dominieren allerdings die vorgezogen Akzente auf der „2a“ sowie „4a“ im ersten sowie der „4a“ im jeweils zweiten Takt. Dadurch entsteht in den ersten sechs Takten ein zweitaktiges Pattern, das erst in Takt 8 durch einen eindeutigen Bassdrum/Crash Cymbal-Akzent auf der Zählzeit „1“ ein Ende findet. Zum Schluss des Songs wird ab 03:30 der B-Teil nun mit durchlaufenden Viertelnoten rhythmisiert, im Outro ab 04:07 kommen die Snaredrum-Backbeats auf „2“ und „4“ hinzu, zudem wird die Rhythmik durch auf dem Ride-Cymbal leicht akzentuierte Offbeats auf allen „und“-Zählzeiten recht fließend.

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