Backing Tracks Motörhead

Motörhead Playalong: Iron Fist

Motörhead-Iron-Fist

„Motörheads prügellaute und schnelle Spielart des Heavy Metal gehört zu den wegweisenden stilistischen Neuerungen, die das Genre Ende der 70er zu bieten hatte. Motörhead spielte zwar keinen Punk, aber als erste Metal-Band überhaupt machte sie sich dessen Energie zu Eigen und entwickelte in der Folge Speed-Metal und Thrash-Metal.“ So prägnant beschrieb der US-Kritiker Stephen Erlewine die wichtige Rolle der britischen Rock-Institution um den Sänger und Bassisten Lemmy Kilmister in der Geschichte sehr lauter Gitarrenmusik. Seine Gigs eröffnet er regelmäßig mit der lakonischen Ankündigung: „We are Motörhead and play Rock’n’ Roll!“. Ein typischer Motörhead-Song ist schnell und kurz. „Iron Fist“ macht da keine Ausnahme. In nicht einmal drei Minuten passen über 200 Takte. Im Leadsheet sieht man, dass die Refrains (Songteil B) mit 14 Takten Länge aus der Reihe schlagen, der Rest des Songs ist in Vierer- bzw. Achterblöcken angeordnet.

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Notation

Der Schlagzeug-Beat besteht bei diesem Titel basismäßig aus einem zweitaktigen Pattern, so wie ab Takt 9 des Intro notiert. Eigentlich handelt es sich stets um den gleichen Takt mit auf dem Viertelpuls durchlaufend gespielten Hi-Hat-Anschlägen, konventionellen Snaredrum-Backbeats auf den Zählzeiten „2“ und „4“ sowie Bassdrum-Akzenten auf der Zählzeiten „1“ sowie den synkopischen Betonungen auf der „2und“ sowie „3″ und. Die Zweitaktigkeit entsteht ausschließlich durch eine alle zwei Takte zusätzlich auf der Zählzeit „1″ und platzierte Bassdrum. Zusätzlich rhythmisch markant sind die synkopischen Akzente „1“/„2und“/„3″ und, die sich mit einem jeweils darauffolgenden Fillin-Takt durch den Song hindurchziehen. Im Intro werden sie jeweils für sich alleine stehend gesetzt (Takte 2 und 4), im A-Teil in Takt 7 mit, wie erwähnt, nachfolgendem Fill-in. Das Akzent-Pattern wird hier allerdings wie auch im nachfolgenden B-Teil in den Groove eingebunden. Dieser Effekt wird durch das zusätzliche Platzieren eines Snaredrum-Akzentes auf den Zählzeiten „2“ und „3und“ erreicht. Im insgesamt 14-taktigen B-Teil wird diese synkopische Figur von Beginn an alle zwei Takte gespielt und im nachfolgenden Takt durch konventionelle Snaredrum-Backbeats aufgelöst. Während des Gitarren-Themas kommt ein interessanter Beat zur Anwendung; im Prinzip wird in beiden Takthälften die gleiche Akzentuierung gespielt, in der ersten Hälfte allerdings auf den Toms und in der zweiten Hälfte auf der Snaredrum. Durch diese sehr markante Soundvariation entsteht hier eine Art Frage/Antwort-Rhythmik.

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