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Schlagzeug Workshop

Schlagzeug lernen: Downstrokes und Upstrokes

Genauso gut, wie du unterschiedliche Bassdrum-Akzente ausprobieren kannst, kann man natürlich auch die Hi-Hat-Schläge variieren, und besonders prima klappt das mit einer weiteren elementaren Spieltechnik: Den „Downstrokes“ und „Upstrokes“.

Notenbeispiel 1: Eine häufig verwendete Variation beim Spielen von durchlaufenden Achtelnoten auf der Hi-Hat entsteht durch das Akzentuieren aller Hi-Hat-Schläge auf den Zählzeiten „1“, „2“, „3“ und „4“, also den Viertelnoten. Im Notenbild wird das durch das Setzen von Akzent-Häkchen über oder unter der entsprechenden Note bzw. Zählzeit dargestellt.

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Audio 1

Notenbeispiel 2 zeigt den kompletten Basisgroove inklusive der Bassdrum- und Snare-Drum-Anschläge. Praktisch angewendet wird diese Interpretation in vielen musikalischen Situationen, z.B. sehr häufig in der Rock- und Funkmusik.

Audio 2

 

Spieltechnik der Downstrokes und Upstrokes

Zur praktischen Umsetzung dieser Akzente benötigen wir eine neue Spieltechnik: Man verwendet hierbei den sogenannten „Downstroke“ sowie den „Upstroke“, zu deutsch: den Abwärts- und Aufwärtsschlag. Beim Spielen mixt ihr beide Strokes, womit ein kombinierter Bewegungsablauf entsteht. Der Downstroke wird dabei zum Setzen der Akzente eingesetzt, der Upstroke zum Spielen der unbetonten Schläge.

Downstroke: Zum Anschlag wird der Unterarm nach oben geführt, das Handgelenk und damit die Hand samt Stock knickt quasi automatisch nach unten weg. Anschließend wird die Hi-Hat bzw. ein anderes Instrument des Drumsets durch eine vom Ablauf her entgegengesetzte Abwärtsbewegung des Arms, der Hand sowie des Stocks angeschlagen: Der Unterarm wird nach unten geführt, das Handgelenk und damit die Hand samt Stock wird dabei wie von selbst nach oben „geschleudert“. Durch die nachfolgende Abwärtsbewegung der Hand zur Spielfläche hin schlägt der Stock auf die Spielfläche auf. Die eigentliche Schlagbewegung erfolgt also aus dem Handgelenk. Stellt euch das in etwa wie beim Schlagen einer Peitsche vor, die „knallen“ soll. Durch diese kräftige Bewegung des Downstrokes entsteht ein lauter, akzentuierter Anschlag.

Upstroke: Bei der entgegengesetzten Aufwärtsbewegung zum Ausholen für einen weiteren Stockanschlag, dem „Upstroke“, wird sozusagen der Unterarm wieder nach oben geführt, das Handgelenk wieder wie beim ersten Mal nach oben gezogen und eingeknickt. Während dieses Bewegungsablaufes schlägt der Stock ein weiteres Mal auf der Spielfläche auf – dieses Mal jedoch aufgrund der geringeren Bewegungsenergie wesentlich leiser.

Audio 3

Wenn ihr bei diesem Bewegungsablauf bei den betonten Zählzeiten, also den Viertelnotenzählzeiten, die Hi-Hat eher an ihrem Rand mit dem Schaft des Stockes anschlagt und die „+“-Zählzeiten dagegen eher mit der Stockspitze auf der Oberseite des Hi-Hat-Top-Cymbals, wird dieser Akzent-Effekt noch verstärkt.

Übetipp: Es bedarf natürlich einiger Übung, bis ihr diese Spieltechnik beherrscht, daher empfiehlt es sich, die oben in Notenbeispiel 1 gezeigte Übung solange zu trainieren, bis ihr den Bewegungsablauf einigermaßen verinnerlicht habt und erst dann das Ganze mit dem in Notenbeispiel 2 gezeigten kompletten Basisgroove zu üben.

Audio 4

Sobald auch das gelingt, könnt ihr euch an den Grooves in den Notenbeispielen 3 und 4 versuchen. Hier werden, im Gegensatz zu Beispiel 2, einige Bassdrum-Akzente gleichzeitig zu den unbetonten Hi-Hat-Schlägen gesetzt – das ist dann die nächste Herausforderung. Banaler Tipp zum effektiven Üben: regelmäßig Üben, zuerst langsam spielen und … einfach Geduld haben. Die Dinge brauchen halt ihre Zeit.

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