Backing Tracks Steely Dan

Steely Dan Playalong: Do It Again

Steely-Dan-Do-It-Again

Der Keyboarder und Sänger Donald Fagen und der Bassist und Gitarrist Walter Becker hatten sich 1967 kennengelernt und entdeckten schnell, dass sie musikalisch fast perfekt zueinander passten. So beschlossen die beiden Jazzheads, als Komponisten-Duo die Musikszene aufzumischen. Zusammen mit Gitarrist Denny Dias zogen sie von New York an die Westküste und rekrutierten mit dem Gitarristen Jeff „Skunk“ Baxter, dem Sänger David Palmer und dem Drummer Jim Hodder drei weitere Musiker. Unter dem Namen Steely Dan, aus William Burroughs Roman „The Naked Lunch“ entlehnt, veröffentlichten die Band 1972 das Debütalbum „Can’t Buy A Thrill‘. Mit „Reelin’ In The Years“ und „Do It Again“ schafften gleich zwei Singles der LP den Sprung in die Billboard-Charts. „Do It Again“ basiert auf einem Latin-Rock-Groove, die Percussion-Tracks spielte Victor Feldman ein, ein britischer Multiinstrumentalist, der Piano, Vibrafon und Schlagzeug spielte, und schon mit Cannonball Adderley, Miles Davis und Stan Getz zusammengearbeitet hatte.

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Notation

Der im Intro bzw. ersten A- und B-Teil eingesetzte Drum-Groove wird zusätzlich mit Percussion aufgepeppt. Bei dem notierten Basis-Beat mit durchlaufend in Vierteln gespielter Hi-Hat entfällt basismäßig der Snaredrum-Backbeat auf der Zählzeit „2“ – diese Funktion übernimmt der Slap-Sound des Conga-Patterns. Im Zusammenspiel mit den synkopischen Bassdrum-Akzenten auf der „3″ und sowie der „4″ und bildet der Snaredrum-Backbeat auf der „4“ eine interessante rhythmische Spannung. Das gewischte Guiro-Pattern verbindet die definierten Anschläge des Drum- und Conga-Grooves zu einem homogenen Ganzen. Über diesen Groove-Teppich ist noch ein in durchlaufenden Viertelnoten gespielter Cymbal-Cup-Sound gelegt. Im weiteren Verlauf kommt im zweiten Durchgang des ersten B-Teils auch schon einmal ein Snaredrum-Backbeat auf der „2“ zum Einsatz. Mit dem Einsatz des Gesangs ab dem zweiten A-Teil (CD-Zeit 01:06) wird dann der Snaredrum-Backbeat auch auf der Zählzeit „2“ ständig gespielt, die Hi-Hat wird nun in durchlaufenden Achtelnoten mit einer Viertelpuls-Betonung angeschlagen. Hin und wieder sorgen diverse Achtelnoten-Bassdrum-Akzente für eine hintergründig wirkende rhythmische Variation.

—> Hier geht’s zum PLAY ALONG Download <—

 

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