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Stevie Wonder Playalong: Superstition

 

Superstition Stevie Wonder Playalong

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Bei den Aufnahmen zu Stevie Wonders Album „Talking Book“ (1972) war auch der Gitarrist Jeff Beck beteiligt, und der sollte für seinen Einsatz einen Song bekommen. Stevie, den kein geringerer als Bassist Marcus Miller zu seinen absoluten Lieblings-Drummern(!) zählt, jammte den Basic-Groove am Set und summte dazu die Melodie.

Dann fielen ihm die Lyrics zu „Superstition“ ein, und noch am selben Tag nahm er mit und für Jeff Beck ein Demo auf. Doch dann realisierten Stevie Wonder und seine Plattenfirma Motown das Potenzial des Songs. Chef Berry Gordy ordnete an, dass „Superstition“ als erste Single des Albums auf den Markt kommen sollte. Der Song wurde Stevies zweiter Nummer-1-Hit in den US-Charts, während sich Jeff Becks Begeisterung dem Vernehmen nach in Grenzen hielt; er hatte zwischenzeitlich ebenfalls den Song eingespielt.

Stevie Wonder zeigt auf dem Track, dass er in Sachen Groove ein veritables Monster ist und gleich in mehreren Disziplinen absolute Pionierarbeit geleistet hat. Sein Drumming im Intro darf als ein Vorbild für die Four-On-The-Floor-Grooves von Disco und House gelten. Die zwei übereinander gelegten Clavinet-Licks sind pure Funk-Essenz. Die Bass-Line hat er auf dem Moog-Synthesizer eingespielt und erkannte damit wohl als erster das Potenzial des revolutionären Instruments in den tiefen Lagen. Er war somit Wegbereiter für Synth-Bass-Spezialisten und für die markerschütternden Sub-Bässe der elektronischen Dancefloor-Styles. Wie die einzelnen Overdubs der „Stevie Wonder Rhythm Section“ zusammenarbeiten, macht den Hörer auch heute noch sprachlos. Und das alles ohne MIDI und nachträgliche Audio-Bearbeitung!

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stevie-wonder-playalong

Notation

In den ersten Takten des Intros ist der während des Songs gespielte Basis-Groove notiert. Markant ist neben dem herkömmlichen Snaredrum-Backbeat auf den Zählzeiten „2“ und „4“ die auf allen Viertelnoten-Zählzeiten durchlaufend gespielte Bassdrum, während auf der Hi-Hat ein Halftime Shuffle Feeling interpretiert wird. Für viel Bewegung sorgen dabei die Hi-Hat-Akzentuierungen auf den verschiedenen „und“-Zählzeiten.

Hinsichtlich des Grooves muss man sich darüber im Klaren sein, dass sich das Ganze nur bedingt „rhythmisch korrekt“ notieren lässt. Die Basis-Rhythmik ist zwar ternär, aber eben wie in diesem Beispiel nicht immer hundertprozentig auch in 1/16-Triolen gespielt, im Prinzip also eher so eine Art rhythmisches Zwischending. So sind z. B. die in Takt 4 des ersten Refrains (ab CD-Zeit 01:10) gespielten Fill-Patterns in 1/16-Noten notiert, sie werden aber ternär interpretiert, d. h. die jeweils zweite und vierte 1/16-Note werden eher als jeweils dritte und sechste 1/16-Triole jeder Viertelnoten-Zählzeit gespielt, und das eben nicht immer exakt.

Im weiteren Song-Verlauf werden die auf der Hi-Hat gespielten Figuren im Prinzip von der rhythmischen Grundidee beibehalten, ihre Reihenfolge ist jedoch nicht gleichmäßig, wodurch wiederum stets die Bewegung und Spannung im Groove-Flow hintergründig aufrecht erhalten wird. Zur Variation kommt im Refrain auch schon einmal das RideCymbal zum Einsatz, zudem gibt es diverse zusätzliche Hi-Hat-Akzente bzw. Öffnungen auf den Zählzeiten „1und“ oder auch „3und“ (z. B. CD-Zeit 01:19, Bläser Riff 3). Hinhören, inspirieren lassen und mitgrooven!

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Hier findest Du die Playalong-Version des Songs „Superstition“ von Stevie Wonder, als Komplettmix (alle Instrumente & Gesang) sowie als Karaoke-Version (Minus-One-Tracks), zum Mitspielen, Mitsingen, Jammen und Spaß haben!

Dieses Jam Playalong Paket enthält folgende Versionen und Jam Tracks des Songs:

SOUND-Files (mp3):

  • Mix
  • ohne Bass
  • ohne Bläser
  • ohne Drums
  • ohne Gitarre und Vocals
  • ohne Keyboards und Gitarre
  • ohne Vocals
  • Version

inkl. Leadsheet der Drumpatterns.


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