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Drum Essentials

Thomas Lang: Phänomenales Fill-Pattern

 

(Bild: Tom Schäfer)

In dieser Folge der „Drum Essentials“-Reihe stelle ich euch ein weiteres phänomenales Fill-Pattern aus diesem Album vor, das Thomas im Intro des Titel-Songs „I Can Destroy“ vor dem Einsatz des Grooves präsentiert.

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Basismäßig besteht die Figur aus durchlaufend gespielten Sechzehntelnoten mit Ausnahme der Sechzehntel-Triolen auf den Zählzeiten „1und“, „2“ und „3“ in Takt 2 sowie den drei Sechzehntel-Triolen und vier Zweiunddreißigstel-Noten auf der Zählzeit „3“ in Takt 4. Neben der ausgecheckten Rhythmik verleihen diverse Akzentuierungen und Ghost-Notes dem Fill-Pattern seinen Charakter, entscheidend ist allerdings auch die Orchestrierung der einzelnen Anschläge.

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So spielt Thomas auf den ersten drei Viertelnoten in Takt 1 eine Hand/Fuß-Kombination mit dem Standard-Sticking „R-L-R-rechter Fuß“, wobei die von den Händen gespielten Anschläge tonal sehr wirkungsvoll auf die Snaredrum und zwei Toms aufgeteilt werden. Auf der Zählzeit „4“ gibt es zwischen Snaredrum/Crash-Cymbal sowie Bassdrum aufgeteilte Single-Strokes. In der Abfolge entsteht damit soundmäßig eine spannendende Figur, die beim Tempo der Viertelnoten von 136 bpm eine coole dynamische Entfaltung erreicht. Durch das Umschalten auf Sechzehntel-Triolen in Takt 2 nimmt die Figur weiter Fahrt auf. Speziell das Hand/Fuß-Pattern in Sechzehntel-Triolen auf den Zählzeiten „2“ und „3“ mit Schlägen der rechten Hand auf der Snaredrum bzw. dem Floor-Tom sowie dem nachfolgend mit Double-Bassdrum(-Pedal) gespielten Bassdrum-Akzenten erzeugt viel Drive und eine ungemeine Fülle. Ab der Zählzeit „4“ kommen hier akzentuierte durchlaufende Sechzehntel zum Einsatz, der Speed wird aus dem Pattern wieder etwas herausgenommen.

In Takt 3 geht es mit einem durchlaufend in Sechzehnteln gespielten Double-BassdrumPattern weiter, über das auf den Zählzeiten „1und“, „2e“, „3“, „3a“ sowie „4und“ markan – te synkopische Snaredrum/Cymbal-Akzente gelegt werden. Durch diese in 3er-Gruppen akzentuierten Sechzehntel-Noten nimmt das empfundene Tempo der Figur wieder Fahrt auf.

In Takt 4 werden die auf den Zählzeiten „2“ und „3“ durchlaufend gespielten Sechzehntel-Noten durch zwei als GhostNotes gespielte Zweiunddreißigstel-Noten sozusagen dynamisch vorbreitet, die Akzentuierung beginnt demnach nicht (wie meist üblich) auf der Zählzeit „1“ , sondern erst auf der „1e“ und erzeugt dadurch rhythmisch Spannung und Eleganz.

In Takt 5 des Notenbeispiels startet der Beat im Uptempo-Feel; über mit beiden Füßen abwechselnd gespielte Sechzehntel-Noten wird die Hi-Hat in durchlaufenden Achtelnoten angeschlagen sowie der Snaredrum-Backbeat auf allen „und“- Zählzeiten platziert. Insgesamt ist hier ein wirklich herausragendes Pattern zu hören!

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