Produkt: Sticks Digital 09-10/2019
Sticks Digital 09-10/2019
FREDERIC MICHEL – Modern Pop Drummer +++ YOUTUBE-STARS: Sina Drums; COOP3RDRUMM3R +++ Rockin‘ 1000 +++ Studium an der POPAKADEMIE +++ ZULTAN Heritage Cymbals +++ PEARL Masters Maple/Gum Drums +++ ROGERS Dyna-Sonic Wood Snaredrums
Groove-Diamanten des Halftime Shuffle

Tom Schäfer Groove Workshop in drums&percussion

Halftime Shuffle Groove: Bernard Purdie, Jeff Porcaro und Ash Soan
Der ehemalige STICKS-Autor Tom Schäfer schreibt seit einiger Zeit als Autor für „drums&percussion” seine geschätzten Workshops und Testbeichte. In seiner aktuellen Workshop-Reihe „Groove Nuggets“ widmet er sich Groove Tracks, die als wegbereitend und prägend gelten.

Für den „Groove Nuggets“-Workshop in der September/Oktober-Ausgabe 5/2021 von „drums&percussion“  lässt er drei charismatische Schlagzeuger unterschiedlicher Generationen die Bühne betreten: Bernard Purdie, Jeff Porcaro und Ash Soan.

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HyperFocal: 0 (Bild: Julian Caverley)

Ihre Schlagzeugerkarrieren sind kaum vergleichbar. Sind sie vom Approach auch recht divergente Spieler, so haben sie doch einiges gemeinsam: das Gespür, den Instinkt, das Fell und den richtigen Touch für Halftime Shuffle Grooves.


In dieser Workshop-Folge geht es um die Drum Tracks der Songs „Home At Last“ (Bernard Purdie, Steely Dan Album „Aja“),  „Rosanna“ (Jeff Porcaro, Toto album „IV“) und „Redzone Killer“ (Ash Soan, Seal Album „7“)..

Der Halftime-Shuffle gilt in Schlagzeugerkreisen als Groove-Ikone einer clever ausgeführten en Spielweise. Doch das rhythmische Netz ist einigermaßen tricky, weil die Struktur aus akzentuiertem Backbeat und sehr leisen  Ghostnotes ein weites Dynamikspektrum erfordert. Hinzu kommt der treibende Puls der geshuffelten Hi Hat. Mit der richtigen Dsierung der Dynamik und des Timing der Instrumente Kick/Snare/Hat zueinander entwickelt dieser faszinierende Mikrokosmos eine tiefgreifende Magie.

Groove-Charakteristika
Der Halftime-Shuffle ist eine auf Triolen basierende Figur – häufig als Achteltriole von der Hi Hat gespielt – wobei jeweils die mittlere Note des Triplets der Hi-Hat entfällt. Dieser atmende Zwischenraum wird gerne mit einer Snare Drum Ghostnote gefüllt, wodurch die Rhythmik eine besondere Signifikanz erhält. Der Halftime-Charakter ergibt sich dadurch, dass der Snare Drum Backbeat nicht auf „2“ und „4“, sondern auf „3“ gespielt wird, was eine Halbierung der Snare Drum Beats im Verhältnis zu den acht (triolischen) Hi Hat Beats bedeutet und den Halftime-Charakter effektiert – soweit die analytische Sichtweise.
Das klingt erst mal nüchtern und erklärt noch längst nicht, warum wohl der Halftime-Shuffle für die meisten Drummern eine hochgradige Faszination ausübt. Hierzu muss man das mathematische Korsett durchbrechen und in die tiefere Psyche dieses Drum Groove vordringen. Besonders auch in dieser Hinsicht vergleichen wir in dieser Folge der „Groove Nuggets“ die Halftime-Shuffle-Welten von Bernard Purdie, Jeff Porcaro und Ash Soans, um Inspirationen daraus zu ziehen und dem magischen Phänomen ihrer Grooves auf die Schliche zu kommen.

Eine ausführliche Analyse zu den „Groove Nuggets“ von Bernard Purdie, Jeff Porcaro und Ash Soan sowie Notenmaterial gibt es in der September/Oktober-Ausgabe 5/2021 von „drums & percussion“.

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