Magie der Triangel

Tom Schäfer Percussion Workshop in drums&percussion 2/2021


Der ehemalige STICKS-Autor Tom Schäfer schreibt seit einiger Zeit für „drums&percussion“ seine beliebten Workshops und qualifizierten Testberichte. „Die Magie der Triangel“ lautet der Titel seiner neusten Workshop-Folge der Reihe „Pop-Art: Small-Percussion“ in der Ausgabe März/April 2021.

Workshop „Pop-Art: Small-Percussion“ von Tom Schäfer
„Die Magie der Triangel“

Anzeige

Völlig zu Unrecht wird dieses Instrument oft mit Spott bedacht. Tatsächlich kann eine Triangel weitaus mehr, als ihr schlichtes Aussehen vermuten lässt. In ihr steckt ein wahres Groove-Universum. Wer einmal darin eingetaucht ist, den lässt die Magie nicht mehr los. Beispiele aus der Popmusik zeigen, wie eine Triangel in der Lage ist, einen Song rhythmisch und klangvoll zu pushen. Hervorragende Beispiele sind Peter Gabriels  „Mercy Street“, Craig Davids „7 Days“ oder „Smooth Operator“ vom Sade-Album „Diamond Life“.
Das hochfrequente Klangmaterial benötigt natürlich seinen Raum, um im Song-Kontext eine volle Wirkung zu erzielen. Insbesondere ruhige Tracks, artifizielle Popmusik oder Midtempo-Groove-Nummern sind prädestiniert für trickreich inszeniertes Triangelspiel, da hier die Luftigkeit der Song-Architektur die silbernen Klänge geschmackvoll einbindet. Man darf durchaus behaupten, dass geschickt gespielte Triangel-Grooves mehr als Dekoration sind. Sie gehören eher in die Kategorie der Groove-Veredelung!

Basis: Open- und Muted-Sounds
Die Kombination aus offenen und gedämpften Beats ist ein prägender Wesenszug des Triangelspiels. Das Dämpfen der silbrigen Open-Sounds zählt zur grundlegenden Spieltechnik, um in der Kombination aus gedämpften (muted) und offenen (open) Sounds musikalischen Effekt zu erzielen. Das Timing des Dämpfens (wann genau, wie lange etc.) spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die genaue Platzierung der Open Sounds. Insofern verlangt die Triangel ein äußerst diszipliniertes Spiel. Und mit dem Gespür für Soundtexturen entstehen aus der Polarität von Open und Muted Beats faszinierende „Triangel Magic Tracks“.

Den vollständigen Workshop gibt es in der aktuellen „drums & percussion“-Ausgabe März/April 2021.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.