Produkt: Sticks 09-10/2019
Sticks 09-10/2019
FREDERIC MICHEL – Modern Pop Drummer +++ YOUTUBE-STARS: Sina Drums; COOP3RDRUMM3R +++ Rockin‘ 1000 +++ Studium an der POPAKADEMIE +++ ZULTAN Heritage Cymbals +++ PEARL Masters Maple/Gum Drums +++ ROGERS Dyna-Sonic Wood Snaredrums
Moderner Working Drummer

Andre Wenzlitscke im Interview

Andre Wenzlitschke(Bild: Fabian Soltwedel)

Andre Wenzlitschke ist ein musikalisch vielseitiger Working Dr ummer in der modernen deutschen Popmusik-Szene, doch nennt er sich nicht unbedingt ein musikalisches Chamäleon. Er verfolgt konsequent seinen eigenen Weg, wobei seine stilistischen Gebiete recht weit gefächert sind und von HipHop mit Disarstar, PrinzPi und Das Bo bis zu Singer/Songwritern wie Antje Schomaker, Alli Neumann und Phil Siemer s reichen. Wir trafen Andre in Köln während der „Bohemien“-Tour mit Disarstar.

Das ganze Interview gibt’s in STICKS 07-08/2019!

Was fasziniert dich am Schlagzeugspielen? Woher stammt diese Anziehungskraft?

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Andre Wenzlitschke: Das hat bei mir schon sehr früh angefangen. Ich komme vom Dorf, dort gab es einmal im Jahr ein großes Dorffest. Dort spielten dann Bands, und schon damals, als ich noch ein kleines Kind war, haben mich immer das Schlagzeug und die Drummer fasziniert. Und das hat sich durchgezogen bis heute! Ich bin von diesem Instrument immer noch fasziniert. Für mich gibt es nichts Schöneres als Schlagzeugspielen. Fasziniert haben mich schon immer die Bewegungen, die Action, der Rhythmus – und auch die Verantwortung, die du als Drummer in einer Band hast: Dass du die Zügel in der Hand hast und dass man alles steuern kann. Das ist für mich das Spannende am Schlagzeugspielen.

Hast du denn schon damals gemerkt, dass der Schlagzeuger quasi „der Chef“ ist?

Andre Wenzlitschke: Die Schlagzeuger zählten immer die Songs ein, und dann ging es los. Ja, dachte ich mir, das ist wohl der eigentliche Chef. (grinst) Jedenfalls habe ich das so empfunden. Für mich ging es also schon recht früh schon los mit der Faszination für das Schlagzeug, doch es hat noch ein paar Jahre gedauert bis meine Eltern das auch so gesehen haben. (lacht) Ich hatte dann erst mal so ein paar „Micky Mouse“-Schlagzeuge, die ich natürlich ziemlich schnell kaputt gespielt hatte. Mein erstes richtiges Set bekam ich dann erst mit zehn Jahren.

Hast du dir auch selbst mal was zum Schlagzeugspielen gebastelt?

Andre Wenzlitschke: Ganz am Anfang habe ich natürlich Muttis Küche nach geeigneten Sachen zum Schlagzeugspielen durchforstet …

… und dann hat Mutti entschieden, dass der Junge ein Schlagzeug braucht: Der Bub muss aus der Küche raus!

Andre Wenzlitschke: Genau! Ich hab dann zu Weihnachten mein erstes richtiges Schlagzeug geschenkt bekommen, ein gebrauchtes altes Sonor Set, nur Bassdrum, Snaredrum, Hi-Hat und ein Becken, aber eben ein richtiges Schlagzeug. Dann bekam ich auch Unterricht an der Musikschule der Stadt. Richtig ernst wurde es aber erst, als ich nach Kassel zu Stephan Emig zum Unterricht gegangen bin. Stephan hat mich gefördert, mir viel gezeigt und eine Ahnung davon vermittelt, wohin das alles gehen kann.

Wie bist du auf Stephan gekommen?

Andre Wenzlitschke: Stephan war damals einer der angesagtesten Drummer in der Kasseler Gegend. Ich bin dann immer öfter zu ihm zum Unterricht, bin zwei, drei Mal in der Woche zu ihm gefahren, und nach und nach wurde das Ganze immer ernster. Ich war damals so 15, 16 Jahre alt und startete mit den mit den ersten Bands und Club-Gigs. Vorher hatte ich zwar auch schon Schüler-Combos, also Cover-Bands, mit denen wir Auftritte im Jugendzentrum hatten. Wir spielten einfach die Songs der Bands nach, die wir selbst gerne hörten: Rage Against The Machine, Red Hot Chili Peppers. Als es dann mit den richtigen Bands und Gigs losging, hatte ich mit meinen Freunden auch eine Band mit eigenen Songs, die in diese Rock/Funk/Crossover-Richtung gingen. Die Band hieß Giz, und wir waren zwei, drei Jahre lang richtig gut unterwegs. Die Band löste sich auf, als ich nach Dinkelsbühl gezogen bin, um dort Schlagzeug an der Berufsfachschule bei Joachim Sponsel und Caus Hessler zu studieren.

Dann hast du also richtig gute Lehrer gehabt. Haben die dich auch beeinflusst, was die Musik angeht, oder bezog sich das eher auf die spieltechnischen Aspekte?

[…]

Das ganze Interview gibt’s in STICKS 07-08/2019!


(aus STICKS 07-08/2019)

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Produkt: Sticks 07-08/2019
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