Produkt: Sticks 09-10/2019
Sticks 09-10/2019
FREDERIC MICHEL – Modern Pop Drummer +++ YOUTUBE-STARS: Sina Drums; COOP3RDRUMM3R +++ Rockin‘ 1000 +++ Studium an der POPAKADEMIE +++ ZULTAN Heritage Cymbals +++ PEARL Masters Maple/Gum Drums +++ ROGERS Dyna-Sonic Wood Snaredrums
Ein Interview aus 2006

Chad Smith – der Typ, der so gar nicht ins Gesamtbild der Kalifornier passt

csFoto: Hans König

Seit fast drei Jahrzehnten ist Chad Smith Drummer der Red Hot Chili Peppers, einer der musikalisch relevantesten und efolgreichsten Bands der Rock-History.

Anzeige

Und wie das bei dermaßen erfolgreichen Bands so ist, erwartet man eigentlich immer einen Heidenzirkus und viel Theater, wenn es um Interview-Anfragen geht. Nicht so in diesem Fall, denn Chad stand gut gelaunt gleich zwei unserer Journalisten in Kalifornien für Interviews zur Verfügung. Diese Gelegenheit mussten wir natürlich unbedingt nutzen.

Seit etlichen Jahren und etlichen Studio-Alben trommelt Chad Smith nun bei den Pfefferschoten – und ist immer noch „der Neue“, der Typ aus Detroit, Michigan, der so gar nicht ins Gesamtbild der einst so chaotischen Kalifornier passt. Sei es, weil er mehr bodenständiger RockDude als experimentierfreudiger Lebenskünstler ist, weil seine Vorbilder aus den Supergroups der 70er resultieren (und nicht aus dem Punk oder Funk) und weil er mit Metal-Matte, Bandanas und GunnersT-Shirts auch rein optisch in ganz anderen Sphären schwebt. Und doch, das wird schon beim ersten Hören des neuen PeppersAlbums „Stadium Arcadium“ deutlich: Dieser Mann ist ein essentieller Bestandteil des kunterbunten Stil-Mixes aus Funk, Rock, Blues, Punk und Pop. Mehr noch: Er bringt den Rock zur Band. Mit einem unglaublich trockenen, wuchtigen Drumming, das den schnellen, harten Songs erst die nötige Durchschlagskraft verleiht.

Gleichzeitig aber auch mit so viel Feeling und Sensibilität ausgestattet ist, um die langsameren, leiseren Sachen mit der nötigen Atmosphäre zu versehen. Powerhouse meets Leisetreter meets Groove-Monster. Qualitäten, die den baumlangen Fourtysomething zu weit mehr machen, als einem reinen Meat & Potatoes-Drummer. Chad ist das Rückgrat einer Band, deren Exzesse genauso legendär sind, wie ihre Album-Klassiker vom Kaliber „Blood Sugar Sex Magik“. Und die seit ein paar Jahren, genauer seit der Rückkehr von Gitarrist John Frusciante, auf einer unglaublichen Erfolgswelle schwimmt. Mit Album-Umsätzen im zweistelligen Millionen-Bereich, ausverkauften Mammut-Tourneen durch die größten Stadien der westlichen Hemisphäre und einer schier übersprudelnden Produktivität, die sich bei „Stadium Arcadium“ in nicht weniger als 28 Songs, verteilt auf zwei CDs, entlädt.

Trotzdem ist Chad Smith im Interview ganz der Alte: Der Rock-Dude, der sich locker und unkompliziert gibt, viel lacht, schlechte Witze reißt, nebenbei ein opulentes Frühstück aus Rührei mit Bratkartoffeln verdrückt und – stilvoll – mit der chrompolierten Harley anrollt. Zwar mit Helm, aber mittlerweile ohne Haare. „Die wurden einfach zu dünn, also mussten sie weg“, lacht er. „Sieht aus wie eine Billardkugel, oder?“ Damit trifft er den Nagel auf den Kopf.

Chad, woraus besteht dein aktuelles Equipment? Was spielst du auf dem neuen Album?

Chad Smith: Warte, nicht so schnell. Das sind zwei Fragen auf einmal. Was ich auf der Platte benutze? Pearl Drums, Mann. Die haben ein neues „Reference Series“ DrumSet, das richtig geil ist. Die Snaredrum habe ich zum Beispiel immer ausgetauscht. Außerdem benutze ich hier und da auch mal ein paar alte GretschDrums und wechsle ständig. Je nachdem, was am besten zu den Songs passt. Denn es ist total wichtig, nicht nur an einer Sache festzuhalten.

Also ein großes Ausprobieren – was passt wo am besten?

Chad Smith: Ja, wobei ich natürlich immer einen bestimmten Sound im Kopf habe. Denn wenn ein Track so oder so rüberkommt, dann weiß ich mittlerweile instinktiv, was funktioniert und was nicht. Gerade im Bezug auf die Snaredrum, die ja eine ganz bestimmte Persönlichkeit besitzt. Das Drum-Kit steuert den Song mit dem Backbeat, der einfach sitzen muss. Für funkige Sachen benutze ich prinzipiell ein kleineres Kit, ganz einfach weil da viel mehr passiert. Und je mehr Raum da ist, desto mehr können die Drums atmen. Eben bei härterem oder langsamerem Funk-Stuff und solchem Zeug. Natürlich funktioniert das nicht immer, aber zumindest fange ich so an. Und genau darin ist Rick Rubin (der Produzent, Anm. d. Red.) sehr gut. Wenn ich spiele, sitzt er im Kontrollraum und nörgelt: „Mann, versuch mal was anderes. Ich bin mir nicht sicher, ob das zu den übrigen Instrumenten passt.“ Es sticht irgendwie hervor oder ist zu matschig, und wir probieren dann solange rum, bis wir mit etwas aufwarten, das okay ist. Was eigentlich immer der Fall ist. (lacht)

Du verwendest jede Menge Signature-Sachen, oder? Etwa die Chad Smith Explosion Crash Cymbals oder deine Snaredrum?

Chad Smith: Die Cymbals sind von Sabian und die Snaredrum ist von Pearl. Die Cymbals benutze ich ständig. Nur im Studio wechsel ich mal die Snaredrum. Das ist, als ob du zwei unterschiedliche Arten von Waffen einsetzt: Einmal eine Bazooka, einmal eine Pistole. Und eine von beiden passt immer. Meistens bestimmt allein der Song, welchen Sound du dafür brauchst.

Was macht die Teile zu deinen Signature-Modellen? Hast du sie irgendwie modifiziert, oder einfach nur deinen Namen draufgesetzt?

Chad Smith: (lacht) … na klar, ich habe da nur meinen Namen draufgesetzt! Eben, um noch mehr Kohle zu machen! Schließlich verdiene ich ja 20 Cent an jeder verkauften Snaredrum, das läppert sich! Nein, mal im Ernst: Es ist eine sehr preisgünstige Snaredrum, was mir das Allerwichtigste war. Es ist eine 14“ x 5“ Stahl-Snaredrum im coolen Black Nickel-Finish. Und wenn du ein Kid bist und ein Anfänger-Kit spielst, dann ist sie genau die Richtige um es aufzuwerten. Dazu muss ich sagen, dass die heutigen Drum-Kits ganz anders sind, als die, mit denen ich angefangen habe. Denn heute sind auch die günstigeren Sachen in der Lower Line richtig gute Instrumente. Ich habe zum Beispiel mal das Pearl Export Kit ausprobiert und war angenehm überrascht.

Inwieweit hat sich die Qualität verändert?

Chad Smith: Sie sind sehr günstig, besitzen aber eine exzellente Qualität, was die Verarbeitung betrifft. Zudem klingen die Drums einfach gut. Dasselbe gilt für die Hardware. Wenn du also heute mit dem Schlagzeugspielen anfängst und sagst: „Ich würde gerne loslegen, habe aber nicht das Geld für ein richtig teures, chickes Set“, so eines, wie ich es spiele, dann fängst du halt mit der Lower Line an. Und die Snaredrum, die du da kriegst, ist auch schon vollkommen okay. Meine Signature-Snaredrum wäre so etwas wie der nächste Schritt, eben wenn du dir sagst: „Okay, ich mag die Drums, die Snaredrum ist okay, aber ich will ein bisschen was Solideres haben“ – dann liegst du bei meiner goldrichtig. Sie ist so was wie eine „hot rot drum“, mit dem du dein Starter-Kit aufmotzen kannst. Also, ihr Kids da draußen: Wenn ihr eine bessere Snaredrum für euer neues Set sucht, dann holt euch die von Onkel Chad und ihr werdet sehr, sehr glücklich sein. Schließlich benutze ich sie ja selbst. Sie ist wirklich gut.

Außerdem hast du deine eigenen Sticks – das Vater „Funk Blaster“-Modell.

Chad Smith: Wobei dieser 5B kein wirklich großer Stick ist. Er hat eigentlich nur Durchschnittsgröße, ist aber ein bisschen kräftiger zur Stockspitze hin. Ganz einfach, weil ich sie sonst ständig zwischen der Schulter und der Spitze zerbrechen würde. Also haben wir die Sticks im Schaftverlauf zur Spitze hin etwas heavier gemacht, damit sie mehr Stabilität besitzen. Weißt du, die Stöcke sind eine Verlängerung deiner Hände, und insofern ist es sehr wichtig, einen Stick zu haben, der dir das richtige Gefühl gibt. Der Rest ist reine Gewohnheit. Und ich bin einfach an diese Teile gewöhnt. Für mich fühlen sie sich richtig gut an. Sie haben eine gute Balance und eine gute Qualität.

Außerdem ist Alan Vater ein netter Kerl mit einem Familienunternehmen. Ich arbeite schon sehr lange mit ihm, und wir sind ziemlich gute Freunde geworden. Ich finde, Vater macht hochwertige Instrumente. Und es ist wirklich nett von ihm, mir meinen eigenen Stick zu verkaufen. (lacht)

Wie viele Drum-Kits hast du mittlerweile? Ganze Lagerhallen voll?

Chad Smith: Die meisten habe ich in meinem Haus. Und das sind tonnenweise Drums. Auch, wenn ich die meisten von ihnen verschenke …

… wie bitte?

Chad Smith: Ja, denn viele meiner Drummer-Freunde haben eben nicht das Glück, mit immer neuen Gratis-Sets überhäuft zu werden. Was mir ständig passiert, weil ich in dieser weltbekannten Rock-Band spiele. Ich könnte sie mir locker leisten, aber sie wollen sie mir unbedingt umsonst geben, was ziemlich verrückt ist. Denn dann, wenn du sie am meisten brauchst, kannst du sie dir nicht leisten. 1982 wäre ich für ein heiles Cymbal glatt zum Mörder geworden. Und jetzt werden sie mir praktisch nachgeschmissen. Also verschenke ich viel an Freunde, die ein bisschen nettes Equipment brauchen. Und wenn ich ein Kit eine Weile benutzt habe, etwa für eine Tour oder so, dann spende ich es für Aktionen. Meistens für PAS, die Percussive Arts Society. Wie das „Octopus“-Drumset, das ich auf einer „Lollapalooza“-Tour verwendet habe. Das habe ich ihnen gegeben. Außer einigen Pearl-Kits habe ich auch ein Brady-Set. Ein australisches Set, das aus Jarrah-Holz gefertigt wird, ein sehr hartes Material. Dann habe ich noch dieses „Tivoli“-Kit, ein Ludwig-Set, das ich in Schweden gekauft habe. Es hat eine nette Beleuchtung, die sich direkt im Kit befindet. Deswegen verwende ich es vor allem zu Weihnachten. (lacht)

Ein richtiger Sammler bist du also nicht, oder?

Chad Smith: Nicht wirklich. Ich würde mich jedenfalls nicht so bezeichnen. Ich meine, ich habe jede Menge Snaredrums und so ein Zeug. Denn wenn ich eine gute Ludwig „Black Beauty“ finde, dann muss ich einfach zuschlagen. Die sind aber sehr unterschiedlich, was ihre Qualität betrifft. Ich mag ältere und neuere Drums, unterschiedliche Größen, Tiefen, Beschaffenheiten und Arten von Holz. Und natürlich Kombinationen aus alledem. Insofern habe ich vielleicht 15 Drum-Kits.

Wobei du ältere Sachen neueren vorziehst?

Chad Smith: Das gilt wohl für jedes hölzerne Instrument, also für akustische Drums genauso wie für Gitarren und Bässe. Denn wenn dieses Holz erst einmal gereift ist, entwickelt sich darin eine Art Seele. Und je älter das Instrument ist und je besser es behandelt wurde, umso mehr hast du etwas, was du nicht einfach bei der Herstellung erzielen kannst. Du kannst das einfach nicht beeinflussen. Und das ist der Grund, warum viele dieser alten Drums so gut klingen: Wenn etwas so lange zusammengeleimt ist, dann ist das ein lebendiger Organismus, der atmet, sich verändert, sich ausdehnt und wieder zusammenzieht:

Erinnerst du dich noch an dein allererstes Kit?

Chad Smith: Na klar, und ich wünschte, ich hätte es noch. Aber natürlich habe ich es verkauft, um mir ein neueres, besseres zuzulegen. Es war ein „Gold Sparkle“ Slingerland Drumset, das ich für 160 Dollar erworben hatte. Ein wirklich gutes Kit. Eben ein kleines Vierteiler-Set, einfach fantastisch. Ich habe es einem Typen verkauft, der es auch noch eine ganze Zeit hatte. Aber als ich es dann zurück wollte, war es gerade weg. Ich glaube, ich habe es damals für einen Beutel Gras verkauft, irgend so ein Blödsinn. Dumm, nicht? Aber so bist du mit 15: „Scheiße, ich brauche das nicht. Ich bin lieber drei Tage lang high.“ (lacht)

In „Scar Tissue“, der Autobiographie von Anthony Kiedis, gibt es einen lustigen Absatz über dein erstes Vorspielen bei der Band. Erinnerst du dich noch daran?

Chad Smith: Aber natürlich! Es war im Dezember 1988 – dieses typische „Freund von einem Freund“-Ding. Damals rief mich Gitarrist John Frusciante an, der mit Denise Zoom ausging, der Ex-Frau von Billy Zoom von X. Und mein Kumpel Nat war ihr nächster Lover, nach John. Jedenfalls wusste sie von John, dass sie einen neuen Drummer suchten. Und Nat hat ihr erzählt: „Ich kenne da einen Drummer aus Detroit, der Schlagzeuge zum Frühstück isst.“ Das hat sie dann John erzählt. Der hat mich angerufen und zum Vorspielen eingeladen. Dabei war ich nicht wirklich vertraut mit ihren Songs. Klar, hatte ich von ihnen gehört, aber damals waren sie noch nicht wirklich populär. Sie liefen höchstens im College Radio oder so, verkauften aber nicht wirklich viele Platten und waren auch nicht im Fernsehen oder im Mainstream-Radio. Insofern dachte ich: „Chili Peppers? Die Typen mit der Socke überm Schwanz? Warum nicht? Die rocken, die sind cool, also fahre ich da hin und spiele vor.“ Als ich dann da ankam und mein Set aufbaute, meinte Flea: „Das muss dann wohl dein Frühstück sein.“ (lacht)

Angeblich hast du bei der Gelegenheit ein Guns ’n Roses-Shirt und hochtoupierte Haare getragen …

Chad Smith: … kann schon sein. Wobei ich glaube, es war ein Metallica-Shirt. Aber egal. Jedenfalls meinten sie: „Wer ist dieser lange Freak aus dem Mittleren Westen?“ Die haben sich total über mich lustig gemacht. Bis wir dann angefangen haben, loszurocken. Und das hat sofort wunderbar geklappt. Das Zwischenmenschliche kam erst später, aber musikalisch passten wir sofort zusammen. Und jetzt sind wir hier, 18 Jahre später, und verstehen uns immer noch. Eine tolle Sache.

Aber an dem Tag wart ihr so verschieden wie Hund und Katze?

Chad Smith: Ja, es war als ob der Mittlere Westen auf die Westküste trifft. (lacht) Ich meine, ich kam wirklich frisch aus dem Greyhound-Bus. Und damals ging es bei den Peppers vor allem darum, wie du ausgesehen hast, welche verrückte Frisur und welche Tattoos du trägst. Da war ich halt ganz anders als sie. Zudem bin ich viel größer, und sie wussten nicht, wie sie mich einschätzen sollten. Schließlich sah ich wirklich so aus, als würde ich bei Guns ’n Roses spielen. Aber als wir zusammen jammten, war da diese pure, wilde Energie. Es war toll. Und im Nachhinein war es, glaube ich, sogar ganz gut, dass ich nicht so viel über die Band gewusst habe. Außer, dass sie „die Typen mit den Socken“ waren.

(lacht) Aber ich hatte nicht eine ihrer Platten. Also kaufte ich mir eine Kassette, und habe sie im Auto auf dem Weg zum Vorspielen gehört. Ich wusste also nicht wirklich, was mich erwartete. Und ich war auch eigentlich nicht wirklich scharf darauf, bei ihnen einzusteigen. Wie gesagt, sie waren eine reine UndergroundBand, eine College-Truppe. Aber meine Freunde meinten, dass sie gut seien. Und das Tape war auch ganz okay. Sie coverten „Fire“ von Jimi Hendrix, und einige Songs waren richtig hart, also okay.

Wobei ich natürlich ein RockElement besaß, das doch ein bisschen anders war, als bei den bisherigen Drummern, mit denen sie gespielt hatten. Aber die Chemie zwischen uns Vieren hat gestimmt. Sonst wären wir heute ja nicht hier. Obwohl: Wenn ich ehrlich bin, denke ich manchmal immer noch, dass ich nicht wirklich Teil der Band bin. Irgendwie spiele ich seit 18 Jahren vor – und sie haben mich immer noch nicht gefragt, ob ich bei ihnen mitmachen will. Das wird wirklich langsam Zeit. (lacht)

Obwohl du dir mittlerweile den Kopf rasiert hast – so, wie Anthony es damals von dir verlangte?

Chad Smith: Stimmt! Jetzt bin ich ganz offiziell dabei – ich habe mir erst gestern die Haare abrasiert …

… und damals war es eine Haarspray-Mähne?

Chad Smith: Nein, ich habe nie Haarspray benutzt – nur Bandanas und Lederjacken. Wie es sich als Rocker gehört. Das war ich damals – und das bin ich heute.

Wann hast du dich stilistisch in der Band assimiliert? Oder sind sie dir über die Jahre näher gekommen – mit weniger Funk und mehr Rock?

Chad Smith: Ich glaube, als ich damals eingestiegen bin, waren wir sehr wohl eine RockBand, das ist einfach ein Element unseres Schaffens. Aber danach, mit „Mother’s Milk“ und „Blood Sugar Sex Magik“, haben wir ein richtig heftiges Funk-Ding durchgezogen. Und das sehr überzeugend. Eben, weil es für uns vollkommen natürlich war, diese Art von Musik zu spielen – sie steckt tief in unserem Herzen und unserer Seele. Auf den letzten beiden Alben haben wir uns dann mehr diesem melodischen Zeug zugewendet – mit netten Melodien und Backing-Vocals.

Was nicht zuletzt mit Johns Gitarrenspiel zu tun hat, das sich enorm entwickelt und verändert hat. Nicht, dass wir den Funk komplett ignoriert oder vergessen hätten, aber wir sind einfach in eine andere Richtung gegangen. Du kannst ja nicht immer dasselbe machen – das wäre total langweilig.

Und auf diesem Album, mit 28 Songs, haben wir einfach mehr Platz und Raum, um eine breitere Palette aufzufahren und all die unterschiedlichen Stile aufzugreifen, die wir gerne spielen. Was soll ich sagen? Das gelingt uns ganz gut, und den Leuten gefällt es. Wenn wir das auch noch mit diesen melodischen Sachen kombinieren können, umso besser. Etwa in dem Song „Tell Me Baby“, der diesen typischen Slap-Bass von Flea und diese funky Gitarre von John hat. Doch dann setzt der Refrain ein, und da ist wieder diese großartige Melodie, die man einfach mitsingen muss. Diese Kombination ist einfach toll. Sie ist etwas vollkommen Neues und Frisches.

Also ist das neue Album eine Art Werkschau – die Essenz dessen, was ihr seit 23 Jahren und 8 Alben macht?

Chad Smith: Das ist zumindest meine Sichtweise. Und ich finde, wir machen das ziemlich gut.

Das Interessante an dem Album sind seine klangliche Dichte und seine verspielten Arrangements. Da passiert unglaublich viel.

Chad Smith: Ja, es ist eine Kopfhörer-Platte! Ryan und Andrew, die Typen, die das Ganze gemischt haben, haben einen fantastischen Job gemacht. Das sind junge Burschen mit richtig frischen Sounds. Und dann ist da natürlich noch John, der wunderbare Klanglandschaften entwickelt – und die sind besser, als je zuvor. Nicht nur durch die Art, wie er seine Backing-Vocals und sonstige Sachen einsetzt, sondern auch sein Gitarrenspiel ist diesmal einfach großartig. Eben sehr fokussiert und orchestriert. Da gibt es Sachen, die gar nicht nach Gitarren klingen, aber doch welche sind. Außerdem sind die seine Soli der Wahnsinn, genau wie die Art, wie er das Ganze angelegt hat. Und das macht es für den Hörer natürlich gleich viel interessanter. Eben, weil ständig neue Sachen passieren und immer wieder neue Sektionen auftauchen, ohne dass sie allzu sehr von dem Song ablenken. Aber er ist ja auch der große Musiker der Band. Andere Gitarristen werden ausrasten, wenn sie das hier hören. Ganz einfach, weil es toll ist. Es ist ein John-Album, Mann. Und je öfter ich es höre, desto mehr denke ich, er ist der beste Gitarrist auf diesem Planeten. So viel ist klar.

Dabei wolltet ihr das Ganze zunächst als drei separate CDs veröffentlichen, die im Abstand von mehreren Monaten erscheinen. Warum habt ihr die Idee verworfen?

Chad Smith: Das mussten wir tun, um die Leute nicht zu sehr zu verwirren. Vielleicht hätten wir das Ganze auch einfach als Dreifach-Album veröffentlichen sollen, aber dann wäre es wohl zu teuer geworden. Wenn du mich fragst, kosten solche Mehrfach-CDs ohnehin viel zu viel. Und ich habe keine Ahnung, warum diese geldgeilen Plattenfirmen da so viel rausschlagen wollen. Das ist doch Wahnsinn. Überhaupt kenne ich keine andere Branche, wo man all die Arbeit leistet, aber nur 25 Prozent der Einnahmen bekommt. Da bastelst du jahrelang an einer Platte, nur um sie dann jemand anderem zu geben, der damit groß verdient. Das ist doch merkwürdig, oder? Aber egal. Wir dachten uns: „Okay, dann splitten wir sie halt auf, und veröffentlichen sie im Abstand von neun Monaten oder so.“ Aber weißt du was: Zu dem Zeitpunkt, da das letzte der drei Alben erscheinen würde, hätten wir schon wieder einen Stapel neuer Songs und wären bestimmt schon ganz woanders. Also entschieden wir uns für ein Doppel-Album und für die 28 Songs, die uns am besten gefielen. Aber die übrigen, die es nicht geschafft haben, werden auch noch irgendwo auftauchen. Vielleicht auf B-Seiten oder Soundtracks. Ganz einfach, weil sie gut sind.

Zu Zeiten von „Mother’s Milk“ und „Blood Sugar Sex Magik“ hast du mit Ross Garfield, auch bekannt als Drum Doctor, gearbeitet. Wie wichtig war er für dich?

Chad Smith: Sehr wichtig! Ross Garfield hat einen VerleihService namens „The Drum Doctors“, und er hat wahnsinnig viele, richtig gute Drums. Etwa der ganze alte Gretsch-Kram, von dem ich vorhin gesprochen habe. Als wir „Mother’s Milk“ aufgenommen haben, sahen wir uns mit Michael Beinhorn, unserem damaligen Produzenten, mehrere Studios an. Wir suchten einen guten Raum zum Aufnehmen, gerade im Hinblick auf das Schlagzeug, das als akustisches Instrument einfach eine gut klingende Umgebung braucht. Und da sind wir u. a. in die Cherokee Studios gefahren, in den 80ern eine Hochburg für Rock- und Metal-Produktionen. Stell dir vor: Da hingen wirklich überall Spiegel rum. Selbst der Fußboden und die Decke bestanden aus Spiegeln. Was uns einfach ein bisschen zu durchgeknallt war. Aber als wir da waren, hat Jim Keltner gerade eine Session abgehalten.

Ich war völlig begeistert, ihn kennen zu lernen. Schließlich war ich zu dem Zeitpunkt gerade mal sechs Monate in Hollywood, und es war alles aufregend und neu. Wir schauten ihm zu, und er hat das ganze Register abgespult: Shaker in der einen Hand, Stick mit Tambourine-Jingle in der anderen. Damit hat er dann die Snaredrum gespielt und einen wunderbaren Groove hingelegt. Ich war total geplättet. Als er dann in den Kontrollraum kam, meinten die anderen Jungs: „Hör mal, das hier ist Chad. Er ist bei den Red Hot Chili Peppers und schaut sich gerade das Studio an.“ Er war total nett, einfach unglaublich. Ich dagegen war total nervös, aber er meinte: „Na, komm schon, schau dir mein Schlagzeug an, Mann.“ Und meine erste Frage war: „Wo hast du das denn her?“ Darauf er: „Von Ross Garfield.“ Und dann gab er mir diese Art Menü, die Ross damals hatte – wie eine Speisekarte mit Drums!

Ich war völlig baff: „Wow, und daraus kann ich mir zusammensuchen, was immer ich will?“ – „Klar doch, lass uns einfach mal schauen, worauf du so stehst.“ Und da Michael Beinhorn ein sehr schlagzeugorientierter Produzent ist, haben wir dann Ross angerufen. Das war der Moment, in dem wir anfingen, zusammen zu arbeiten – eben für die Aufnahmen von „Mother’s Milk“ in den Ocean Way Studios. Er schaute vorbei und meinte: „Ich habe da diese Sache, die ich schon lange mal einsetzen wollte, aber ihr Typen wäret dafür einfach perfekt.“ Mit diesen Worten hat er die Drums durch ein PA-System laufen lassen, und das dann mit Raum-Mikrofonen zusätzlich aufgenommen Da kannst du so viel reinlegen, wie du willst, und es fast so mixen wie in einer Live-Situation. Michael war total begeistert: „Das ist toll, lasst uns das ausprobieren.“ Und auch ich war völlig euphorisch.

Es war also das erste Mal, dass er sein PA-Ding eingesetzt hat. Wir haben es dann auf der Platte benutzt, und später übernahmen es noch viele andere Leute. Ich erinnere mich auch daran, wie eines Tages Jeff Porcaro vorbeischaute und auf meinen Drums spielte. Das war eine ähnliche Situation wie mit Jim Keltner: Hier bin ich, der Holzkopf aus Detroit, und da sind diese Über-Drummer, die auf meinem Set rumtrommeln, und es absolut großartig finden. (lacht) Irre, nicht? Diese PA-Sache haben wir dann übrigens auch noch bei „Blood Sugar Sex Magik“ eingesetzt, das wir in seinem alten Haus im Laurel Canyon aufgenommen haben. Wahrscheinlich der beste Drum-Sound, den ich je hatte.

Und in diesem Haus, das Rick Rubin gehört, habt ihr auch diesmal gearbeitet?

Chad Smith: Ja, Mann … doch das ist ja nicht mehr ganz so unheimlich wie früher.

Demnach stimmt es, dass du dich damals geweigert hast, dort zu übernachten?

Chad Smith: (leicht verlegen) Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie gruselig es da vor 15 Jahren war! Es war das reinste Geisterhaus, total unheimlich. Aber jetzt ist es eher so, als ob du zu deiner Ex-Freundin zurückkehrst. Es ist nett sie zu sehen, und sie ist ausgesprochen zutraulich. Vielleicht ist es so, weil da mittlerweile jede Menge Bands aufgenommen haben, etwa Slipknot, Marilyn Manson, Love & Rockets, System Of A Down, Mars Volta und viele mehr. Wir waren damals die erste Band, die da gearbeitet hat. Und ich bin mir sicher, dass Manson oder Slipknot wirklich alle Geister vertrieben haben.

Demnach herrscht da jetzt ein ganz anderer Vibe?

Chad Smith: Und ob! Diesmal war es ein einziger großer Spaß und total locker. Das Haus ist völlig abgeschieden, da ist niemand in direkter Nachbarschaft, und es hat einen guten Sound. Also alles, wonach wir gesucht haben. Und es ist nicht mehr wie früher.

Die letzten beiden Alben waren die erfolgreichsten eurer Karriere. Wisst ihr mittlerweile mit der medialen Aufmerksamkeit, den Fans und dem Geld umzugehen – was euch damals ja hoffnungslos überfordert hat?

Chad Smith: Einige von uns sind damit besser klargekommen als andere. John hatte zum Beispiel riesige Probleme, was nicht zuletzt daran lag, dass er noch sehr, sehr jung war, und die Peppers seine allererste Band waren. Außerdem noch seine erklärte Lieblings-Band. Und einige der Sachen, die er so sehr daran liebte, sind halt bei diesem Übergang zu einer großen Band verloren gegangen. Aber er war damals ja auch noch ein ganz anderer Mensch. Mittlerweile weiß er, dass wir etwas ganz Besonderes sind, und es insofern nichts Falsches ist, mit seiner Musik so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Ich bin jedenfalls sehr stolz darauf, dass so viele Leute unsere Musik hören wollen und unsere Platten kaufen.

Ganz einfach, weil ich glaube, dass wir eine der wenigen Gruppen und ganz sicher eine der wenigen Rock-Bands sind, die wirklich relevante, und wirklich gute, positive Musik machen.

Das heißt, ihr habt eure Erfolgsformel gefunden?

Chad Smith: Ich glaube nicht, dass wir eine wirkliche Formel haben. Wir spielen einfach Red Hot Chili Peppers-Musik, egal in welchem Stil und in welcher Gangart. Wir sind mal laut, mal weich, mal hart, mal schnell. Und egal, was wir machen – es klingt immer nach uns. Und das ist in Zeiten, da viele Bands einfach komplett gleich klingen, eine sehr wichtige Sache. Eben eine Band, die einen eigenständigen Sound besitzt, egal was sie gerade spielt. Genau das tun wir: Wir machen, was immer wir wollen, und wonach wir uns gerade fühlen. Wir versuchen, daraus den bestmöglichen Song zu kreieren. Und manchmal werden daraus halt langsamere Songs und manchmal eben härtere. Und in letzter Zeit versuchen wir, zur Abwechslung einfach mal bessere Songs zu schreiben. (lacht)

Wobei eure Karriere einer echten Achterbahnfahrt gleicht. Mit ständigen Besetzungswechseln …

Chad Smith: … Drogen und sogar Toten. Das ganze Programm! Aber mal ehrlich: Wenn du 20 Jahre zusammen bist, wäre es doch ziemlich eigenartig, wenn es da nicht ein paar Höhen und Tiefen gegeben hätte, oder? Das ist einfach das Leben. Und da wir in einer Band spielen, die ständig im Rampenlicht steht, wissen die Leute eben auch alles darüber. Dabei leben wir einfach unser Leben und versuchen gleichzeitig die Musik zu machen, die uns etwas bedeutet.

Übst du eigentlich noch regelmäßig?

Chad Smith: Machst du Witze? Ich habe ein Baby und eine Frau, die ständig wütend auf mich ist. Wie jetzt gerade. Dabei habe ich ihr gesagt, dass ich ein paar PromoTermine habe. Doch sie meint, ich würde mit der Harley durch die Gegend fahren und mir einen schönen Tag machen. Frauen …

Was macht denn Chad Smith, wenn er nicht gerade auf Tour oder im Studio ist? Fährt er seine Harley spazieren oder produziert er andere Bands?

Chad Smith: (strahlt) Beides! Ich habe zum Beispiel gerade ein Album für Glenn Hughes produziert, der früher mal bei Deep Purple gespielt hat. Er war der Sänger und Bassist. Wir haben bei mir Zuhause aufgenommen, und es erscheint irgendwann im Mai. Glenn ist ein guter Freund von mir, ein toller Songwriter und definitiv der beste Sänger dieser 70er-Rock-Ära, die ich so liebe und mit der ich aufgewachsen bin.

Abgesehen davon, war Spread mit Dave Navarro das einzige Nebenprojekt, an dem du dich je versucht hast?

Chad Smith: Ich habe noch mit ein paar anderen Leuten gespielt. Aber mit Dave war das sicherlich die intensivste und ambitionierteste Sache. Wir haben eine Menge Songs geschrieben und aufgenommen, die dann später auf der Platte erschienen sind. Ich mag Dave einfach sehr. Er ist ein großartiger Musiker und ein sehr guter Freund. Und ich liebe es, mit Leuten zu spielen, die ich respektiere oder mit denen ich eng befreundet bin. Eben, weil ich nicht wirklich viele Nebenprojekte unterhalte.

Ich habe zwar ein paar Sessions bestritten, aber ich war nie wirklich in einer weiteren Band-Situation. Ganz einfach, weil die Chili Peppers eine Band sind, mit der ich vom künstlerischen Standpunkt her sehr zufrieden bin und mit der ich alles machen kann. Es gibt also keinen Grund, etwas anderes probieren zu wollen. Und es wird insofern auch vorerst kein Chad SmithSolo-Album geben. Dagegen hat John sehr viel unterschiedliche Musik in sich und sehr viele verschiedene Richtungen, die er ausprobieren möchte. Ich spiele zum Beispiel auf seinem nächsten Solo-Album, das irgendwann nach der Peppers-Platte erscheint. Wir lieben es, zusammen zu spielen. Und vom musikalischen Standpunkt her könnte ich nicht glücklicher sein.

Abgesehen von der Musik: Was passiert sonst noch in deinem Leben?

Chad Smith: Ich habe mir ein Haus in Mexiko gekauft. In Cabo St. Lucas, ein wunderbarer Flecken Erde. Da wohnen auch viele gute Freunde von mir. Wie Sammy Hagar. Die lade ich zum Grillen ein oder mache einfach gar nichts. Außerdem bin ich gerade Vater geworden. Ich habe einen einjährigen Sohn namens Cole, mit dem ich wirklich viel unternehme. Wenn ich dann noch Zeit habe, fahre ich mit der Harley durch die Gegend. Im April geht es dann wieder auf Tour.

Aber so exzessiv wie früher geht es dabei nicht mehr zu, oder?

Chad Smith: Um Gottes Willen! Dann wären wir längst tot! Weißt du, mittlerweile genießen wir das in vollen Zügen. Wir finden es toll, in riesigen Hallen und Stadien zu spielen und so viele treue Fans zu haben, die einfach immer wieder kommen. Die lieben uns – und wir lieben es, live zu spielen. Insofern kann ich mich wirklich nicht beschweren. Wir touren immer nur drei Wochen am Stück, spielen vier Shows pro Woche, und fliegen dann erst mal für zehn Tage zum Ausspannen nach Hause. Wenn wir unsere Batterien aufgetankt haben, machen wir weiter. Das funktioniert, auch wenn es auf diese Weise natürlich ein bisschen länger dauert, den Globus zu umrunden. Das ginge schneller, wenn du zwei Monate ohne Pause durchmachst, aber dann bist du auch ganz schnell ausgepowert.

Hey, wir sind schließlich nicht mehr 23. Und wir legen eine sehr körperbetonte, energetische Show hin. Um das hinzukriegen, müssen wir halt so vorgehen. Und das nach 22 Jahren immer noch zu schaffen, ist einfach verrückt. Es ist mehr, als ich mir in meinen kühnsten Träumen erhofft hätte. Insofern haben wir ein Riesenglück, und das wissen wir auch. Wir schätzen das wirklich sehr. Denn wie viele Rockbands könntest du jetzt nennen, die schon über 20 Jahre dabei sind, und immer noch relevant sind? Wir haben verdammt noch mal riesiges Glück. Wir lieben es, den Leuten eine gute Zeit zu bescheren, und ihnen eine tolle Show zu bieten. Wir sind eine aufregende Live-Band. Und es ist wirklich cool, dass die Leute mittlerweile auch wegen unserer Musik kommen. Denen geht es nicht mehr nur um die lustigen Frisuren oder die Socken, sondern um die Musik. Und für uns als Gruppe, als echte Musiker, gibt es kein schöneres Kompliment.

Die Socken verfolgen euch aber immer noch, oder?

Ja, weil die Leute das einfach witzig fanden. Gerade in Europa waren sie ganz versessen darauf. Also haben wir das auch lange gemacht. Aber jetzt probieren wir halt etwas anderes – obwohl uns das auch weiterhin anhängt. Aber okay, jede Karriere, die so lange andauert, birgt mindestens drei Sachen, an die sich die Leute immer erinnern werden. Bei uns sind das die Socken, die Drogen und diese Mischung aus Funk und Rock, die wir auf den Weg gebracht haben. Und hoffentlich ist da in naher Zukunft noch ein weiteres Kapitel, an das sich die Leute genauso gerne erinnern werden.

Hast du zum Abschluss noch ein paar Tipps für Einsteiger?

(lacht) Na klar: Egal, wie viel Mist du mit deiner Band erlebst – löst euch nie auf, sondern macht einfach immer weiter. Lasst euch von nichts aufhalten, auch wenn es noch so schlecht läuft. Irgendwann kommen bessere Tage. Und such dir eine Band, in der mindestens zwei Leute Talent haben. Etwa der Gitarrist und der Bassist. Dann sind die Chancen, etwas Langlebiges auf die Beine zu stellen, umso besser.

 

Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren