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Sina Drums

Erfolgreich auf YouTube: Schlagzeugerin Sina Doering im Interview

Sina Doering(Bild: Tom Schäfer)

Der Begriff „YouTube-Drummer“ festigt sich immer mehr zu einem plakativen Format. Dahinter verbirgt sich eine junge Spielkultur, die ihre kreative Ausdrucksform in Drum-Cover-Videos findet. Hoch im Popularitätskurs steht die junge Schlagzeugerin Sina Doering, die sich mit ihren sattelfest gespielten Drum-Tracks und fast 880.000 Subscribern den Promi-Status als Deutschlands erfolgreichste YouTube-Drummerin ertrommelt hat.

Schlagzeugspielen ist für Sina Doering (20) Job und Leidenschaft zugleich. Zudem powert sie in einer 70s-Style-Hardrock-Band. Doch im Epizentrum ihres Erfolgs stehen die YouTube-Drum-Cover-Videos, die interessanterweise nicht auf Sensationslust getrimmt sind, sondern der Sinnlichkeit bewährter Rock-Klassiker folgen.

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Interview

Sina, irgendwann hat es bei dir mal Klick gemacht mit dem Schlagzeugspielen. Woher kommt deine Begeisterung?

Das Schlagzeugspielen schien mir schon immer sehr natürlich. Mein Talent für Rhythmus habe ich recht früh entdeckt. Aber mir ging es nie um Drauflos-Spielen und Lärm machen. Ich brauchte ein Konzept und wollte etwas tun, was am Ende Musik ist. Daher habe ich immer gerne ganze Songs gespielt. Ich bin in einer musikalischen Familie aufgewachsen. Mein Vater ist Profimusiker und irgendwann hat er im Keller ein Studio gebaut. Dort stand ein Schlagzeug. Das war mein Glücksfall.

Und wie kam die YouTube-Geschichte zustande? Auch ein Glücksfall?

Ich hatte mir damals den Song „Metropolis Part 1“ von Dream Theater draufgeschafft. Das war noch während meiner Unterrichtszeit bei der Krefelder Schlagzeugschule „Drummers Inspiration“. Den Song fand ich cool, und mein Vater hatte die Idee, das Video mit mir bei YouTube hochzuladen. Es war zunächst ein reines Experiment. Wir hatten auch nicht viele Viewer. Dann stellten wir fest, dass man durch häufigeres Uploaden von Videos mehr Aufmerksamkeit erhält. Die YouTube-Algorithmen finden das gut und man bekommt bessere Zahlen. Also haben wir begonnen, regelmäßig Videomaterial hochzuladen.

Inzwischen veröffentlichen wir jeden Freitag ein neues Video. Diese Regelmäßigkeit und auch die verbindliche Zielsetzung einmal pro Woche ein Video zu produzieren, war entscheidend für mein Weiterkommen. Ich bin im Prinzip übefaul, aber jetzt hatte ich mir die Verpflichtung selbst auferlegt. Das hilft natürlich sehr bei der Selbst-Motivation. Letztes Jahr hatte ich außerdem die Möglichkeit, am „Drummer’s Institute“ in Krefeld für ein Jahr zu studieren, das hat mich super viel weitergebracht in allen Aspekten meines Spiels.

Kann man sagen, dass dein YouTube-Channel zu einem richtigen Business geworden ist?

Der YouTube-Kanal steht im Mittelpunkt aller Musikproduktionen von mir mit meinem Vater. Die Drum-Cover generieren Aufmerksamkeit, die uns hilft, auch andere Produktionen zu vermarkten. Mein Vater hilft mir bei den Audio- und Video-Aufnahmen. Und er macht die ganze Editiererei. Ohne ihn wäre das alles nicht möglich.

Musst du vorher die Urheber fragen, ob du ein Drum-Cover hochladen darfst?

Nein, das wäre logistisch kaum machbar. YouTube hat ein ganz gutes System entwickelt. Wer einen eigenen Kanal betreibt, hat über das YouTube-Creator-Studio Zugriff auf eine Medienbibliothek. Dort kann man einsehen, welche Songs für Cover freigegeben sind. Manche Songs stehen dann halt nicht zur Verfügung.

Hattest du damit schon mal Probleme?

Ganz am Anfang war ich noch nicht so erfahren mit der ganzen rechtlichen Situation und hatte „School“ von Supertramp hochgeladen. Der Track wurde nicht nur geblockt, sondern bekam zugleich einen Copyright Strike. Das funktioniert so ähnlich wie mit dem Punktekonto in Flensburg. Nach drei Copyright Strikes wird sogar der komplette Kanal gelöscht. Allerdings verfällt ein Copyright Strike nach einem halben Jahr, wenn man in der Zwischenzeit keinen anderen bekommen hat.

Inzwischen hast du jede Menge Erfahrung wie man mit dem Medium YouTube umgeht. Auch, wie man wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen kann?

Für Songs, an denen ich selber nicht die Rechte habe, bekomme ich kein Geld. Auch dann nicht, wenn Werbung vorgeschaltet ist. Das Geld geht an Plattenfirmen bzw. an die Urheber. Aber ich habe auch eigene Songs hochgeladen, und dafür bekomme ich dann Geld entsprechend der Views. Das ist nicht superviel – also etwa ein Dollar oder etwas mehr pro tausend Views. Nur sind meine eigenen Songs nicht so bekannt, sie werden also weniger gesucht und haben entsprechend weniger Views.

Um meine ganze Arbeit wirtschaftlicher zu gestalten, habe ich zusätzlich noch einen Account bei Patreon gestartet. Man kann sich auf dieser Plattform als Creator sowie als Supporter anmelden. Ich als Creator veröffentliche einmal pro Woche ein neues Drum-Video und erhalte von meinen Supportern einen festgelegten Wochen- bzw. Monatsbetrag. Zum Glück habe ich etliche Supporter, und durch Patreon wird die ganze Internet-Geschichte für mich rentabel. Außerdem können YouTube-Channel-Members für einen überschaubaren Betrag in meinen Supporter-Kreis kommen. Dadurch sind die YouTube-Channel-Members von den Kosten her ungefähr gleichgestellt mit den Patreon-Channel-Members. Zudem erhalten alle Mitglieder jeweils donnerstags, also dem Tag vor der offiziellen Veröffentlichung, einen Preview und exklusive Downloads. Dort bekomme ich auch viel Feedback und Kommentare. Da es sich um eine kleine, geschlossene Gruppe handelt, kann ich mich persönlich an der Kommunikation innerhalb der Gruppe beteiligen, Fragen beantworten und Feedback kommentieren. Das nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch, ich glaube aber, dass viele meiner Supporter genau das zu schätzen wissen.

Wie viel Zeit braucht es, ein Drum-Cover zu erstellen?

Die Drums einzustudieren dauert meistens etwa zwei Tage, je nach Song auch mal länger, wobei ich nicht ganze Tage meine, sondern drei bis vier Stunden täglich. Länger kann ich mich auf einen Song nicht konzentrieren. Die meiste Zeit, die ich für ein Cover übe, geht für das Auswendiglernen des Songs drauf, weniger für spieltechnische Dinge. Und ein gelernter Song geht bei mir nur ins Kurzzeitgedächtnis und bleibt auch nur so lange dort, bis das Video gedreht ist.

Wir machen im Prinzip drei Takes pro Song und schneiden die besten Momente zusammen. In der Regel sind es zehn Stunden pro Video, die ich für die gesamte Arbeit an einem Video benötige. Dazu zählt auch die Arbeitszeit an der Veröffentlichung auf Social-Media-Kanälen. Die Audio- und Video-Editierung übernimmt überwiegend mein Vater, der etwa genauso viel Zeit pro Video investiert wie ich.

Nach welchen Kriterien triffst du die Song-Auswahl?

Ich mache vermehrt Songs, die bekannter sind, weil sie mehr Clicks bekommen. Dabei müssen diese nicht unbedingt spieltechnisch schwer sein.

Welches Video war dein erfolgreichstes?

Das dürfte „Sultans Of Swing“ sein von den Dire Straits. Der Track liegt jetzt bei 20 Millionen Views. Das hätte ich niemals erwartet. Allerdings habe ich nicht die Studiofassung getrommelt, sondern die Live-Version genommen und diese über den Studio-Backing-Track getrommelt. Dazu muss ich eine kleine Geschichte einfügen: Also … ich bin ja in einer Zeit aufgewachsen, als es noch CD-Player im Auto gab. Und mein Vater hatte immer eine Sammlung seiner Lieblings-Songs dabei. Darunter auch jene Live-Version von „Sultans Of Swing“. Die habe ich ständig gehört, und es war die einzige Version des Songs, die ich überhaupt kannte. Als ich dann ein Drum-Cover des Songs machen wollte, versuchte ich die Studiofassung zu lernen, fand das aber schwierig, weil ich die Live-Fassung so präsent hatte. Also haben wir uns einen Drumless-Track von der Studio-Version besorgt und ich habe das Schlagzeug von der Live-Fassung drübergespielt. Das Schlagzeug ist viel energetischer als in der zivilisierten Studiofassung. Ich könnte mir vorstellen, dass er auch deshalb so erfolgreich geworden ist.

Versuchst du grundsätzlich die Songs 1:1 zu covern, oder erlaubst du dir auch Freiheiten in der Umsetzung?

Wenn ich einen Drumless-Track zur Verfügung habe – also den jeweiligen Song ohne Schlagzeugspur – dann bin ich natürlich freier in der Umsetzung. Bei anderen Backing-Tracks kann man versuchen, die Drums durch Filter rauszurechnen. Das geht nicht immer gut, aber man bekommt die Drums schon mal leiser. In der Regel arbeite ich die Parts so aus, dass meine Drums nicht mit den Original-Drums kollidieren. Insofern sind es häufig Fassungen, die nahezu 1:1 über den originalen Drums drüberliegen.

Bemerkenswert finde ich, dass du viele ältere Songs und Rock-Klassiker im Repertoire hast. Da sind Cover-Versionen von Iron Butterfly mit „In-A-Gadda-Da-Vida“, Golden Earring mit „Radar Love“, The Who mit „My Generation“, Genesis mit „Firth Of Fifth“, Kiss, AC/DC, Foreigner, Led Zeppelin …

Diese Musik lief bei uns zuhause. Ich bin damit aufgewachsen. Und es ist die Musik, die ich heute auch in meiner Freizeit höre. Aktuelle Popmusik basiert vielfach auf programmierten Drums. Und was heute so im Radio läuft, das packt mich überhaupt nicht.

Was hältst du von der jungen Drummer-Generation? Die Szene entwickelt sich ja weiter. Bist du da auf Tuchfühlung?

Klar! Von Leuten wie Anika Nilles bin ich super beeindruckt. Sich mit ihren Ideen mal zu befassen, bringt einen auch weiter. Ihre Musik ist allerdings recht kompliziert arrangiert und daher oft schwierig nachvollziehbar. Für jemanden, der noch am Anfang seiner Spielentwicklung steht, ist es umso schwerer, die Kunst darin zu erkennen. Generell aber befasse ich mich immer wieder mal mit Upcoming Drummern und deren Spielweisen – schon zum Selbstzweck, damit ich Neues probieren kann und auch Trends nicht verpasse.

Wären programmierte Drum-Tracks auch eine Option, diese mal in live gespielten Drum-Versionen zu transferieren?

Ich bin es gewohnt, dass Songs im Tempo lebendig sind und finde das angenehm, wenn Musik nicht dem Click gehorcht. Wenn ich mir Songs anhöre, dann überlege ich, wie der Schlagzeuger das wohl gespielt hat und wie der Song aufgenommen wurde. Diese Faszination gibt es nicht bei programmierten Drums. Mein Zuhause ist die Classic-Rock-Welt. Das kann ich. Das ist meins!

Und es ist dein klares Konzept?

Ich möchte Musik spielen, die ich selber cool finde. Das können gerne auch mal kompliziertere Sachen sein, solange ich meinen Spaß daran finde. Durchweg lege ich Wert darauf, dass sich auch Nicht-Musiker meine Drum-Cover anhören können. Und weil ich ja auch unter dem Druck stehe, wöchentlich ein neues Drum-Cover zu veröffentlichen, hätte ich auch gar nicht die Zeit, mich immer nur mit arg komplizierten Songs zu befassen. Daher konzentriere ich mich auf einfachere Songs. Interessanterweise kommen die meistens auch besser an als die komplizierten Sachen. Eins meiner erfolgreichen Videos ist z. B. „Eye Of The Tiger“. Ich war selber überrascht, weil schlagzeugmäßig ja nicht viel drin ist. Da fragt man sich: Warum ausgerechnet dieser Song?

Sina Doering(Bild: Tom Schäfer)

Hast du eine Antwort darauf gefunden?

Ich kann es nur vermuten: Weil es ein sehr bekannter Song ist und weil er in der Liste meiner Hörerwünsche weit oben stand. Viele wollen immer mal wissen, wie das Schlagzeug bei „Eye Of The Tiger“ gespielt wird. Das sind erstaunlicherweise oft Leute, die selbst nicht Schlagzeug spielen, sondern generell musikinteressiert sind und einen Song mal aus einer anderen Perspektive betrachten wollen.

Welcher war für dich der schwierigste Drum-Cover-Titel in der Umsetzung?

Rein spieltechnisch gesehen der Track „Burn“ von Deep Purple. Im Song tauchen zweitaktige Sechzehntel-Fills auf, die sehr schnell gespielt werden müssen. Für mich war es die Herausforderung, Single-Strokes in dieser hohen Geschwindigkeit zu spielen. Daran habe ich lange Zeit tagtäglich geübt, damit sich die Muskeln an den Bewegungsablauf gewöhnen. Und kopfmäßig schwierig war der Song „Metropolis Part I“ von Dream Theater. Ich brauchte ein halbes Jahr, um den Song zu lernen.

Hinzu kamen noch komplizierte Spielelemente, so dass ich mir auch die Technik für die Umsetzung aneignen musste. Inzwischen habe ich Techniken, auf die ich zurückgreifen kann und muss also diesbezüglich nicht mehr so viel üben.

Du hast hunderte Drum-Cover produziert und auf diesem Wege wohl auch manche Eigenarten von Schlagzeugern kennengelernt.

Wer sich von wem hat inspirieren lassen, das sind so Feinheiten, die mir im Laufe der Zeit aufgefallen sind. Da gibt es manchmal überraschende Parallelen. Vielleicht hat der eine vom anderen auch mal geklaut – das sind so Dinge, die herausstechen, wenn sich spezielle Fills sehr ähneln. Ich hatte auch schon mal überlegt, eine eigene Video-Serie zu starten, die sich mit den Spielarten verschiedener Drummer befasst. Bislang haben wir zu dieser Idee ein 15-minütiges Video über Ringo Starr rausgebracht, bei dem ich verschiedene Beatles-Songs anspiele und erkläre, wie Ringo die Songs angegangen ist.

Ein Gentleman der frühen Generation. Bist du Ringo-Fan?

Absolut! Sein Einfluss auf mich ist stark. Mein Vater spielte damals in einer Beatles Tribute Band, und natürlich wurde bei uns zuhause viel Beatles gehört. Ringo spielt super musikalisch. Er spielt oft unorthodoxe Sachen, die aber im Kontext eines Songs perfekt sind. Würde man nur Ringos Schlagzeug hören, weiß man oft genau, welcher Song es ist. Hinzu kommt, dass er als Linkshänder am Rechtshänder-Schlagzeug spielt und dadurch Figuren entstehen, die nicht jeder macht. Viele behaupten, dass Ringo gar nicht so gut war als Schlagzeuger. Das trifft vielleicht auf seine Technik zu aber nicht auf seine Musikalität! Ringo zu studieren und nachzuspielen hat mich in meinem musikalischen Verständnis ein gutes Stück weitergebracht.

Welche Drummer haben dich ebenso stark inspiriert?

Außer Ringo hat mich Jeff Porcaro sehr inspiriert. Toto war immer meine Lieblings-Band. Später war ja Simon Phillips der Toto-Drummer, und ihn würde ich auch als Einfluss nennen. Und natürlich Musiker wie John Bonham und alle Helden von früher.

Was fasziniert dich so sehr an Jeff Porcaro?

Sein Groove und das Zusammenspiel mit der Band. Oft ist es schwer nachzuvollziehen, wie er die Dinge wirklich umgesetzt hat. Über allem schwebt immer etwas Mysteriöses. Es gibt ein Video auf YouTube, in dem man die isolierten Original-Drums von „Rosanna“ hören kann. Da hört man die ganzen Details. Er spielt die Ghost-Notes nicht immer, aber immer dann, wenn sie sein müssen.

Drum-Cover einzustudieren und Videos zu machen ist ja eher eine einsame Arbeit im Studio. Hast du nicht mal Spaß an einer echten Band?

Die Band gibt’s ja! The Gäs ist eine Hardrock-Formation mit eigenen Songs, und wir spielen im Monat durchschnittlich drei, vier Gigs. Damit ist The Gäs ziemlich das Gegenteil meiner sonst so virtuellen Welt. Auf der Bühne zu sein und direkten Kontakt zum Publikum zu haben, das ist schon ein gutes Gefühl. Nur wird man als Frau am Schlagzeug oft bevorzugt wahrgenommen und ist dann der Star der Band. Das finde ich nicht immer gut, aber ich freue mich natürlich trotzdem über positive Reaktionen.

Dann gibt es noch dein Projekt Chi Might und Chi Might 2. Was steckt dahinter?

Ich wollte schon immer mal mit verschiedenen Leuten ein Musikprojekt machen. Doch aus logistischen und geografischen Gründen war das kaum möglich. Also hatten wir die Idee, eine virtuelle Band zusammen zu stellen und eine CD mit 15 Songs und 15 verschiedenen Musikern aufzunehmen. Wir haben Leute angeschrieben, die auf YouTube aktiv waren. So entstanden erste Kontakte. Andere haben sich direkt an uns gewandt, als bekannt wurde, dass wir dieses Projekt machen. Durch die Unterschiedlichkeit an Musikern sind die beiden Alben von Chi Might genremäßig vielfältig und abwechslungsreich geworden.

Ist YouTube-Drummer zu sein musikalisch erfüllend und eine feste Perspektive für die Zukunft?

Ich bin durch meine Videos bekannt geworden und habe viel erreicht. Wie lange ich das jetzt noch machen kann – auch vor dem Hintergrund der Reform des digitalen Urheberrechtsschutzes, die kürzlich durchs EU-Parlament gegangen ist – kann ich nicht abschätzen. Ich weiß auch nicht, ob ich aus rein kreativer Sicht in fünf Jahren immer noch Drum-Cover produzieren möchte. Aber zum jetzigen Zeitpunkt empfinde ich meine Arbeit als vollkommen erfüllend. Ich habe einen supercoolen Job!

Equipment

Drums: Kirchhoff Artist Birch (Black Oyster)

  • 20” x 17,5” Bassdrum
  • 10” x 8” Tom
  • 12” x 9” Tom
  • 14” x 14” Tom
  • 16” x 16” Tom
  • 14” x 5,5” Snaredrum

Cymbals: Meinl Pure Alloy

  • 15” Medium Hi-Hat
  • 16” Medium Crash
  • 18” Medium Crash
  • 22” Medium Ride

Pedale:

  • DW 4002 Double-Bassdrum-Pedal
  • Pearl Hi-Hat

Mikrofone:

  • Beyerdynamic MC 950 für Hi-Hats
  • Beyerdynamic MC 930 für Overheads
  • Beyredynamic TG-D57/58 für Snare und Toms
  • Sennheiser e602 für Bassdrum

Felle: Evans

  • Snaredrum und Toms: UV1 coated
  • Bass Drum: EQ3 Batter

Drumsticks: Vic Firth

SD4 Combo

Kopfhörer: Beyerdynamic DT 770 M

Internet

girls-got-groove.com

Sina Doering Drumset(Bild: Tom Schäfer)

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Sina is a really good drummer. in the near future we will play in frankfurt and maybe we can invite you as a guest drummer. let’s see if our management can do that
    greetings Peter

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. hi sina ! bin richtig begeistert von deinen können am schlagzeug´´hab als junger mensch auch mal gespielt hatte leider nicht die möglichkeit weiter
    zu machen.bin eigentlich nur durch zufall auf ein video von dir gestosen hat mir sofort gefallen ´ kann
    nicht im entferntesten mit dir am schlagzeug mithalten aber verfolge mit interesse deine entwicklung ich wünsche dir alles erdenkliches gute !!!!!!!!!!!!!
    würde mich über ne kurze antwort freuen !!bist ne echt süsse !!!´

    viele liebe grüße von deinem fan
    frank aus berlin

    weiter so süsse !!!!!!!

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Sina zu dem Orginal gibt es keinen Unterschied, das schon eine Superlative wie Du das Schlagzeug bedienst.
    Kennst Du den Titel der Puhdys “Türen öffnen sich zur Stadt” das war der erste Titel der Gruppe aus der ehemaligen DDR. Obwohl ich zu den sogenannten Semestern gehöre macht es Spaß deine Videos anzuschauen und somit auch zu hören.
    Gruß aus Dresden DIDI

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. Hallo Sina. Ich habe begonnen schlagzeug zu lernen und bin bei meiner Recherche im Netz auf deine YouTube Videos gestoßen. HAMMER! RESPEKT! Bin glatt neidisch. Ich bin 44 und hoffe ich kann irgendwann so genial spielen wie du mit 14. Wie lange und wie oft übst du dafür? Vielleicht habe ich ja noch ne Chance schnell aufzuholen 😄 liebe grüsse von einem drum- Einsteiger

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. Hallo Sina, ich bin beeindruckt wie du diese Rock und Poppzeit für mich wieder lebendig werden lässt. Ich bin jetzt 64 und deine Performance und wie du perfekt das Drumset spielst erinnert mich an die tollen Bands wie Boston, Iron Butterfly ect. Ich wünsche dir noch viel Spass und Freude bei deiner wundervollen Arbeit.
    Hab natürlich viel Spass beim Anhören deiner Covers.
    Viel Erfolg
    Simon

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. Hey Sina, heute bin ich zufällig auf ein Video von Dir gestoßen. Es ist ein
    Erlebnis Dich am Schlagzeug zu sehen und besonders mit den “alten” Songs,
    die ja KULT sind. Gibt es von Dir DVD`s oder kann ich Dich nur im Internet
    sehen und hören und herunterladen. Ich fühle mich beim hören der Songs
    in meine Jugendzeit zurückversetzt. Ich bin im ungefähr gleichen Alter wie Simon. Fühle mich aber nicht so. Du bist einfach toll. Lebe Deinen Traum,
    bleibe so wie Du bist und vor allen Dingen gesund in der heutigen Zeit.
    LG aus Duisburg Dirk

    Auf diesen Kommentar antworten
  7. Hey Sina ,habe dich gestern das erste mal kennen gelernt und hab immer noch ne Gänsehaut.Wahrscheinlich bin ich die Generation deines Vaters und das war auch meine Mucke.

    Auf diesen Kommentar antworten
  8. Danke Sina, ich bin begeistert, macht mir wirklich Freude Dir zuzusehen und vor allem zu hören. Deine Auswahl: genial! Trifft mein Rock-Leben auf’n Punkt. Respekt!!!
    Du machst zwar kein Wunschkonzert, ich weiß. Aber Dich mit BRIDGE BURNING von den FOO FIGHTERS zu sehen und zu hören, das wär’s noch …

    Auf diesen Kommentar antworten
  9. Sina…, The Queen of Drums !!!

    Auf diesen Kommentar antworten
  10. Hey Sina, mir ging es ähnlich, mal wieder der Zufall – hat mir doch einer nen link mit der 10- jährigen Drummerin Nandy Bushell geschickt, das hat eingeschlagen, seitdem schaue ich mir die tollen Cover Künstler auf youtube an und ganz besonders deine Clips, einfach nur genial, meine gute alte Mucke von so jungen Leuten präsentiert zu bekommen, bin auch schon an die 60 und fühle mich gleich mal ne Generation jünger – geil, danke dafür 😉

    Auf diesen Kommentar antworten
  11. Hallo Sina,
    haha, und ich bin sogar noch älter als mein ‘Vorredner’ Tom Rus, ich bin nämlich sogar schon 68. Ich habe seit etwa 1978 professionell als Trommler gearbeitet, und überwiegend Top 40 gespielt, war aber zwischendurch auch mit Internationalen Acts weltweit unterwegs. Fast alle Titel die du vorstellst hab ich auch schon gespielt, nur mit dem Unterschied, dass es damals ja noch kein Internet und auch keine Technik gab, quasi zum Playback zu spielen. Ich bin Autodidakt, Ich hab mich damals bei meinen Eltern, mit einem Plattenspieler in den Keller gesetzt, und hab mir den ganzen Kram selber raushören müssen. Ich weiß noch genau, wie ich mich gefreut habe, als ich endlich geschnallt hatte, wie Shuffle geht, hihi, Umso interessanter ist es für mich, dir zuzusehen, weil du technisch super geil spielst, schön flüssig und rund. Ich erkenne an deinem Spiel die Fehler, die ich gemacht habe, und die du eben nicht machst. Großes Lob. Das erste Video von dir, das ich gesehen habe, war das Video von ‘Jump’ (ich glaube mit 14, oder?). Den Titel hab ich bis zum Erbrechen geübt und gespielt, und habe eben genau an deiner Spielweise gesehen, was ich immer falsch gemacht habe, wo ich nachlässig war. Ähnlich ging es mir mit ‘Easy Lover’. Diesen B-Teil musste ich echt lange üben. Hat aber den Vorteil, dass ich ihn jetzt (schon seit Jahren) im Schlaf kann. Du könntest mich nachts wecken, und ich kann ihn dir vorsingen. Aber ich finde es wirklich geil, wenn junge Leute sich mit der ‘alten’ Popmusik befassen, und nicht immer nur diesen programmierten Techno-Kram als das Maß aller Dinge sehen. Mach weiter so, und spiel auch viel live! (sofern es irgendwann mal wieder geht).
    Du sagst Dein Vater hat in einer Beatles-Coverband gespielt? Ich wohne in Lüneburg (bei Hamburg), und hier gab es auch mal eine solche Band, die Beatles Beat Band (Bandleader war Ole Seelenmeyer). Weil ich ebenfalls ein großer Beatles-Fan bin, wollte ich sowas auch mal machen, habe mir dann allerdings gedacht, dass, bei aller musikalischen Qualität, ja leider nichts Neues mehr dazukommt. Deshalb hab ich lieber Top 40 gespielt.
    Jetzt bin ich in Rente und mach überhaupt nichts mehr in dieser Richtung, aber ich schaue immer wieder nach jungen Leuten, die irgendwas in dieser Richtung machen, bei denen würde ich meine Erfahrungen gern einfließen lassen.
    Eine Frage hätte ich aber noch an dich: Bist du Notistin? Ich hab irgendwann mal,in grauer Vorzeit, gelernt nach Noten zu spielen, konnte aber nie flüssig vom Blatt spielen. Und weil ich das nicht benutzt habe, hab ich es dann auch wieder verlernt und vergessen. Aber ich hab mich halt immer irgendwie so durchgemogelt, und das ging auch ganz gut.
    Naja, es gäbe noch so viel zu sagen, aber erstmal muss das jetzt reichen, ich schweife sonst ab. Ich hatte nur das Bedürfnis dich mal zu loben und dir zu sagen, dass es mich sehr erfreut, was du machst, und wie du es machst.
    Viele Grüße aus Lüneburg
    Karsten

    Auf diesen Kommentar antworten
  12. Hallo Sina

    wir haben eine Luftgitarren Band schon seit vielen Jahren ich bin der Drummer mit natürlich selbst gebauten Schlagzeug und es macht uns sehr viel Freude und Spaß kleine Auftritte zu machen mein größter Wunsch ist es mal an einem richtigen Schlagzeug zu spielen,ich schaue mir sehr oft Deine Videos an und beneide dabei Deine Perfektion, es macht mir viel Freude Deine Songs zu hören bzw. zu sehen . Mach weiter so und wie man heutzutage sagt bleib gesund.
    Gruß De Bruno

    Auf diesen Kommentar antworten

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