Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums
Modern Pop Drummer

Frederic Michel im STICKS-Interview

Frederic Michel(Bild: Dieter Stork)

Der Begriff „Modern Pop Drummer “ ist einerseits viel zu beliebig, um das zu beschreiben, was Frederic Michel als Musiker ausmacht. Andererseits ist das, was Frederic bereits auf die Beine gestellt hat, das, genau das, was den Beruf eines „Modern Pop Drummer“ heutzutage ausmacht.

Das ganze Interview gibt’s in STICKS 09-10/2019

Interview

Frederic, ihr habt mit LEA gerade eine erfolgreiche, ausverkaufte Club-Tour gespielt und seid nun im Sommer auch auf vielen Festivals zu erleben.

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Frederic Michel: Es ist wirklich erstaunlich, wie sich das in den letzten Jahren entwickelt hat. Vor zwei Jahren haben wir in Saarbrücken noch vor einer Handvoll Leute gespielt, und jetzt verkaufen wir Clubs mit bis zu 3000 Zuschauern aus. Bis September spielen wir noch einige Festival- Gigs und sind dann im Oktober im Ausland und im November wieder in Deutschland für weitere 20 Club-Termine. Und wir sind jetzt bereits in den Planungen für eine Tour 2020, bei denen wir in noch größeren Locations spielen werden. Die Resonanz ist jetzt schon richtig stark.

Macht es für dich eigentlich einen Unterschied aus, vor nur ein paar wenigen Zuschauern oder mehreren Tausend zu spielen?

Frederic Michel: Für mich als Musiker eigentlich nicht, denn selbst wenn da nur eine Person ist, die für ihr Ticket gezahlt hat und das Konzert erleben möchte, dann musst du ihr ein schönes Erlebnis verschaffen und einfach alles geben! Da musst du auf jeden Fall mit der gleichen Motivation am Start sein. Natürlich ist das was ganz anderes, vor über Tausend Menschen zu spielen, denn da kommt ja auch das Tausendfache zurück, was das Ganze leichter macht. Aber ob vor Tausend oder nur wenigen Menschen, wir alle in der Band sind da gleich motiviert und ziehen das durch.

Nun ist LEA ja sowohl die Sängerin und Song- Schreiberin, als auch eine richtige, gewachsene Band und keine gecastete Truppe von Mietmusikern.

Frederic Michel: Ja, und ich war von Anfang an darin involviert. Als die ersten Live- Auftritte mit Band anstanden, bekam ich vom Management einen Anruf mit der Anfrage, ob ich für die Live-Show von LEA eine Band zusammenstellen könnte und bei der Realisation der Live-Performance mitarbeiten könnte. Ich sollte also sowohl Drummer als auch Musical Director sein. Die Herausforderungen war am Anfang natürlich das zur Verfügung stehende Budget, was bei einem Up & Coming Act eher knapp bemessen ist. Und außerdem musste man auch live mit Zuspielern arbeiten, da es sich um elektronisch orientierte Arrangements handelte. Also musste ich die Band anfangs klein halten, was allerdings auch dadurch möglich war, dass LEA selbst ja gut Klavier spielt. Ich habe dann noch einen Gitarristen dazu genommen, der auch etwas Keyboards bzw. auch Synth-Bass spielen konnte. Und alles, was LEA, der Gitarrist und ich gerade nicht selbst spielen konnten, habe ich dann als Backing-Track hinzugefahren. Anfangs haben wir also als Zwei-Mann-Live-Band für LEA gespielt.

Zurzeit haben wir noch einen weiteren Keyboarder dabei, der auch Bass studiert hat – also wieder so einen „2-in-1“-Musiker – so dass wir jetzt inklusive LEA zu viert agieren können. Musikalisch ist das sehr schön, doch leider mussten wir den Look unseres spartanischen Bühnenbildes – LEA in der Mitte und der Gitarrist und ich rechts und links – was sehr cool wirkte, jetzt verändern. (lacht) Natürlich sind wir alle froh, einen weiteren guten Musiker in der Live-Band zu haben, weil es noch viel lebendiger und dynamischer klingt. Und LEA konnten wir entlasten, da sie jetzt weniger Klavier spielen muss und sich noch mehr auf Gesang und Performance und Interaktion konzentrieren kann.

Hattest du LEA eigentlich während des Studiums an der Popakademie kennengelernt?

Frederic Michel: Nein. Das denken wirklich sehr viele. (lacht) Ich kenne LEA jetzt seit etwa neun Jahren und wir arbeiten jetzt seit über vier Jahren zusammen. Ich kenne ganz einfach ihren Manager noch länger, da wir beide aus der gleichen Gegend stammen. LEA hat noch an der Hochschule in Hannover studiert, als er mich anrief. Ich habe allerdings an der Popakademie studiert.

Dann lass uns doch einmal über deinen Werdegang als Musiker reden. Warum Schlagzeug?

[…]

Das ganze Interview gibt’s in STICKS 09-10/2019


(aus STICKS 09-10/2019)

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