Produkt: Sticks 07-08/2019
Sticks 07-08/2019
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Olymp der besten Drummer

George Kollias: Der schnellste Schlagzeuger der Welt?

George-Kollias

George Kollias, bekannt als einer der Größen des Extreme Metal Drummings, wird als einer der schnellsten Drummer der Welt gehandelt, und für viele gehört der gebürtige Grieche auch in den Olymp der besten Drummer überhaupt.

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Als Mitglied der amerikanischen Death-Metal-Band Nile konnte sich Kollias bereits früh in die Herzen der Metal-Fans trommeln. Kollias Schlagzeuspiel – er spielt bis zu 300 Schläge in der Minute – ist zu seinem Markenzeichen geworden. Dank der „Swivel-Technique“ kann der Schlagzeuger mit einem Pedal-Tritt zwei Schläge ausführen. Nicht selten erreicht Kollias dabei Spielgeschwindigkeiten von bis zu 300 bpm. Ein weiteres Markenzeichen ist Kollias „One-Foot Blasting“-Technik.

Bei langsamen Beats führt Kollias die Schläge als Kick aus, sodass seine Kraft aus den Fußballen kommt. Bei schneller werdenden bpms bewegen sich seine Fersen, bis bei hoher Geschwindigkeit alle Bewegungen auf das Pedal aus seinem Knöchel kommen.

Interessant dabei ist: Für zwei Schläge pro Fuß schwingt Kollias seinen Knöchel auf die rechte Seite des Pedals, für zwei weitere Schläge auf die andere Seite.

 

Produkt: Sticks 09-10/2019
Sticks 09-10/2019
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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich empfinde es schon als bedauerlich, dass ein ausgewiesenes Drummer-Magazin nicht in der Lage ist, die Anzahl der Schläge pro Minute korrekt darzustellen. 200 bpm sind 200 Schläge pro Minute. Kollias spielt aber zum Metrum von 200 Viertel pro Minute die Sechszehntel, also 800 bpm. Ich bitte höflich um Korrektur.

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  2. Dieser Text liest sich, als sei er irgendwo in Englisch kopiert worden und mit Google-Translator ins Deutsche übersetzt worden 🙁

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    1. das hab ich mir auch gedacht. außerdem spielt er nicht 2 schläge pro kick sondern 1 pro Seite. Sprich: hacken nach rechts “kick” hacken nach links “kick”

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  3. …hat nichts mit Musik zu tun, meiner Meinung nach, mehr mit Hochleistungssport ! Brauch kein Mensch…

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    1. Sehe ich ebenso. Bei diesem Tempo hat das auch nichts grooviges mehr.

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      1. und wieder die Fraktion, die keine Ahnung von Metal-Drumming hat.

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    2. seh ich genauso. Sportlich gesehen eine tolle Leistung, aber musikalischer Nutzen gleich Null. Ausserdem wird er bei dieser Heel-Up-Technik spätestens mit 50 ein neues Hüftgelenk brauchen, das ist kein Witz…schade, daß heute viele Heftartikel den jungen drummern vormachen, allein mit Technik und Speed wäre man schon ein guter drummer.

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  4. Ich finde die technische Leistung Hammer, aber wie gesagt mit Groove hat das für mich nichts mehr zu tun. Das sagte sogar mal ein Simon Phillips auf dem Paderborner Drums ‘n’ Percussion Festival zum mir, als er meinte, dass für ihn sowas nichts mehr mit Drumming zu tun hätte, sondern Hochleistungssport sei. Ich bin jetzt auch nicht so der Speed Metal Fan, aber das ist Geschmakckssache und soll nicht die Leistung von Kollias schmälern. Wie gesagt, das finde ich beeindruckend.

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  5. Hut ab! Speed Drumming ist nun mal eine eigene Welt. Dies in dieser Perfektion zu spielen ist Wahnsinn. Respekt! Übrigens: Der kann auch Grooven wie Hölle.. sogar bei Tempo 120.

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  6. schon alt der artikel aber trotzdem lächerlich. gibt deutliche schnellere drummer, vorallem im deathcore hab ich schon einiges gehört was schneller ist oder auf den drum competitions. mit hochleistungssport hat das auch nichts zu tun aber dafür mit musik. nur leute die sowas nicht hören verstehen es nicht. solch eine musik muss man lernen zu mögen, keiner mag sowas beim ersten mal. man steigert sich einfach langsam rein. drums z.B im deathcore bereich grooven IMMER. deathmetal eher weniger

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    1. Einigen wir uns drauf, dass man Geschmack nicht lernen kann aber dafür Respekt… und das heißt, das Beste und den Besten gibt es nicht!

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  7. George Kollias ist schon ein ganz besonderer, der spielt mit einer Hand schneller als ich mit zweien, und der Song oben ist auch recht abwechslungsreich, stellenweise finde ich dieses Extremdrumming aber auch ziemlich öde, besonders, wenn mich so ein Trommler mit 3 Minuten durchgehendem Blastbeat nervt, das ist für mich dann das selbe wie einem Mann am Presslufthammer die selbe Zeit zuzuhören.

    Ich selbe sehe Blastbeats kompositorisch dann aber auch eher als Akzentuierung (Steigerung oder als “wirre Stelle”) denn als Dauerberieselung.

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  8. Man muss die bpm Mal 4 nehmen da er die wahrscheinlich in 16tel spielt.
    Heißt 300*4= 1200 Schläge in der Minute.
    Aber eine Hammer Leistung,packe selber nur 720

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  9. Hört sich ja alles ganz toll an, aber hat jemand von euch schon mal was von Martin Grubinger gehört? Mit 44 Schlägen PRO SEKUNDE legt er ein Tempo vor, von dem alle anderen Percussionisten auf diesem Planeten nur träumen können…
    Für die schlechten Mathematiker unter Euch: das sind satte 2,640 Schläge in der Minute – Martin gilt als der beste Marimbaspieler der Welt und verliert pro Konzert bis zu sieben kilo an Gewicht.
    Ein kleiner Eindruck von Ihm ist hier

    https://www.youtube.com/watch?v=3I6El-Ri68U

    zu haben, so richtig flott allerdings wird es dann DA:

    https://www.youtube.com/watch?v=C4raTOEfaZY

    Viel Spass beim Staunen!

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    1. “… verliert pro Konzert bis zu sieben kilo an Gewicht”: Das darf man sicher ins Reich der Fabeln, Mythen und Legenden verorten. Wie dem auch sei, so etwas hat nun wirklich nichts mit den Qualitäten des großartigen Schlagwwerkers Martin Grubinger zu tun. Und außer im Hochgeschwindigkeitstrommeln überzeugt er vor allem mit einem Höchstmaß an Musikalität! Es ist erschreckend, dass er in fast allen Artikeln und Kommentaren über ihn fast immer nur wegen seiner “Höchstleistungen” (Geschwindigkeit und Abnehmen?) abgefeiert wird, und viel zu wenig über seine Musik geschrieben wird!

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