Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
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Interview mit TrommelTobi: Laid Back und Groovy

TrommelTobi(Bild: Dieter Stork)

Auf Tobias Fröhlich aka TrommelTobi wurden wir durch ein „Show Reel“ aufmerksam, das er auf Facebook veröffentlichte und in dem er Ausschnitte aus vielen seiner Live- und Studio-Jobs zu einem beeindruckenden Mix editiert hatte.

Seine musikalisch vielfältigen Aktivitäten reichten von Gigs mit Rap- und Hip-Hop-Star SIDO und international angesagten Produzenten auf riesigen Bühnen bis hin zu intimen Clubgigs mit Singer/Songwriter FINN & Band. TrommelTobi ist einer der vielseitigen Working Drummer aus Deutschland, die in der Drummer-Szene hierzulande vielleicht nicht so bekannt sind, allerdings einen prallvollen Terminkalender haben.

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Interview

Tobi, dein „Showreel“ über deine Aktivitäten 2017 zeigt eine beeindruckende Bandbreite an musikalisch unterschiedlichen Künstlern. Welche musikalischen Styles bedienst du mit deinen Grooves denn am liebsten?

Tobias Fröhlich: Definitiv Hip-Hop! Ich spiele gern „Drums over Beats“, also zu den in den Produktionen bereits vorhandenen, programmierten Beats mit meinen akustischen Drums. Das funktioniert bei elektronischen Beats sehr gut, weil dann die akustischen Drums dem Ganzen noch mal einen schönen extra Punch geben. Genau das hat viele Künstler davon überzeugt, mit mir zu arbeiten. Produzenten dieses Genres verwenden ja lieber ihre eigenen Sounds, weil das von einer Band gespielt nicht mehr so klingt, wie die sich das vorstellen. Live hingegen bekommt das eine ganz andere Energie. Vor etwa sieben Jahren habe ich in Berlin angefangen, mit den verschiedensten DJs aufzutreten, und mach das auch heute noch sehr viel. Teils spiele ich dann über die programmierten Beats, oder diese werden auch mal rausgenommen, und ich sorge dann für die Drum-Grooves. Das ist über die Jahre so was wie ein Spezialgebiet von mir geworden. Angefangen hat es mit einigen Rappern/MCs, die nur einen DJ dabei hatten und mich dann mitspielen ließen. Dann kam mal noch das eine oder andere Instrument dazu, und bei einigen ist es jetzt so, dass da eine komplette Band am Start ist, um die Live-Show aufzuwerten.

Mit einigen DJs gehst du ja auch richtiggehend auf internationale Touren.

Tobias Fröhlich: Zurzeit bin ich international meistens unterwegs mit Yarah Bravo – auch als Yarah Bravo & The Love Movement Band – und Suff Daddy & The Lunchbirds. Zudem spiele ich nebst FINN auch noch eher loka le Gigs mit Amewu, meistens in Clubs oder auf Festivals im deutschsprachigen Raum, oft vor einigen Hundert Leuten. Und hier und da springe ich für einzelne Gigs oder kleinere Touren ein. Für Drummer spielt sich das eher im Underground ab. Doch ich habe da eben meine Nische gefunden und bin gut beschäftigt. Jeder weiß mittlerweile ja wohl, wie schwer es ist, mit einer Band so erfolgreich zu werden, dass man davon leben kann. Also habe ich mich dazu entschlossen, es als Freelancer zu versuchen. Natürlich können diese Künstler auch keine Gagen zahlen, dass man da von einer Show einen Monat lang leben kann, allerdings ist es bei mir so, dass es eben die Menge macht. Und da ja alle nicht das ganze Jahr über unterwegs sind, kommt es glücklicherweise auch selten zu Doppelanfragen.

Wie hat denn diese musikalische Ausrichtung in Sachen DJs, Rap, Hip-Hop dein Schlagzeugspiel beeinflusst?

Tobias Fröhlich: In diesem Genre habe ich mich so richtig als Musiker gefunden. Musikalisch und auch rein spieltechnisch hat mich das Ganze sehr nach vorne gebracht. Durch das jahrelange spielen zu Backing-Tracks wird man selbstverständlich sehr Timing-bewusst, man verinnerlicht die Basic-Patterns von Kick, Snare, Hat so sehr, dass es schon fast wie ein Automatismus ist, und füllt das Ganze dann kreativ auf. Sehr fokussiert bin ich auf die Hi-Hat-Spieltechnik; die Hi-Hat hat sich geradezu zu meinem Lieblingsinstrument im Drumset entwickelt. Man findet in den programmierten Beats oft durchlaufende Hi-Hatund Shaker-Sachen, und da man ja nicht alles doppeln will, muss man sich schon was Kreatives einfallen lassen, um das Ganze dann interessant zu machen. Im Laufe der Jahre hab ich mich immer mehr damit beschäftigt, und da ich das Ganze dann auch irgendwann richtig herausgestellt habe, merkte ich, dass ich da wohl tatsächlich einen eigenen Style entwickelt hatte.

TrommelTobi(Bild: Dieter Stork)

Gilt das auch für andere musikalische Genres?

Tobias Fröhlich: Ja, definitiv. Ich habe dadurch wirklich gelernt, dem besser zuzuhören, was meine Mitmusiker spielen, und zu verstehen, worum es eigentlich geht. Auch das Konzept „weniger ist mehr“ habe ich besser verstehen gelernt, nämlich mit weniger Ego spielen und dem Künstler Platz zu lassen für seine Ideen. Man muss sich auch immer konsequent darum bemühen, die Musik bzw. den Style, der zu spielen ist, wirklich zu verstehen und zu verinnerlichen. Du kannst nicht einfach irgendwelche Patterns nachspielen, das macht dich unglaubwürdig. Ich zum Beispiel würde ungern in einem klassischen Jazz-Trio spielen wollen, da würde ich dann doch lieber jemand anderes empfehlen. Was Hip-Hop angeht, merkt man, dass sich einige Kollegen damit nicht wirklich beschäftigen und das Ganze sowieso nicht auf ihrem musikalischen Radar haben.

Liegt das auch daran, dass es ja nur wenige Drummer-Stars in diesem Genre gibt, die hierzulande bekannt sind?

Tobias Fröhlich: Das spielt sicher zum Teil auch eine Rolle. Auch ich hab immer geglaubt, man müsste sich nur alles reinziehen, was die Drum-Stars denn so alles an Licks und Tricks so abfeuern, um selbst ein guter Drummer zu werden. Ich jedenfalls habe die größten musikalischen Fortschritte dadurch gemacht, dass ich mir Beat-Programmings reingezogen habe – oft genug von Musikern, die eben keine Drummer waren und ein ganz anderes rhythmisches Verständnis hatten. Dadurch habe ich gerade, was Timing, Phrasierung und Dynamik angeht, unglaublich viel gelernt.


Profil

Jahrgang: 1977

Sternzeichen: Schütze

geb. in: Tübingen

lebt in: Berlin

reist gerne: … an den Strand!

isst gerne: Hummus

3 Alben für den Strand:

  • Fat Freddy’s Drop – Dr. Boondigga and the Big BW
  • D’Angelo – Voodoo
  • Buttering Trio – Threesome

Drummer, die ihn beeinflusst haben:

Questlove, Aaron Spears, Daru Jones, Uwe Breunig, Flo Dauner, Kenny Martin, Felix Lehrmann

Den coolsten Drum-Groove hat gespielt …

Daru Jones – Live mit The Ruff Pack


Kannst du denn deinen Style auch auf andere musikalische Genres übertragen, wenn du zum Beispiel mit dem Singer/ Songwriter Finn und dessen Band unterwegs bist?

Tobias Fröhlich: Stefan, den Produzenten und Bassist von FINN, habe ich interessanterweise bereits vor einigen Jahren in der Hip-Hop-Szene kennengelernt. Er war Teil von „Herr von Grau“, einem zu der Zeit ziemlich erfolgreichen Hip-Hop-Duo, für welches er mich 2013 mit auf große Deutschland-Tour nahm. Stefan ist selbst übrigens auch ein Drummer, er mag meine Spielweise und meinte, dass ich doch mal probieren soll, ob man denn nicht so einige Elemente aus dem Hip-Hop in FINNs Musik mit einbringen könnte.

Was dem konventionellen „Liedermacher“-Ansatz ja auch einen gewissen modernen Touch verleiht, was Grooves und Sounds angeht.

Tobias Fröhlich: Genauso ist es. Und da kann ich mich eben auch mit einem eigenständigen, vielleicht unkonventionellen Style gut mit einbringen und mich auch als Musiker repräsentieren. Das ist ja ebenfalls eine wichtige Sache, die oft vernachlässigt oder hintenan gestellt wird. Ich jedenfalls feiere auch eher die Drummer, die sich alles selbst beigebracht haben und so zu einem interessanten Style gekommen sind, als diejenigen, die den ganzen Drummer-Stars nacheifern. Da mögen manche dann sagen: „Der sitzt aber falsch!“ oder „Der hat ja eine komische Stockhaltung!“. Das ist mir völlig egal, wenn der Kollege groovt und musikalisch was Eigenes zu sagen hat. Das ist mir wichtig. Natürlich ist das toll, was Vinnie Colaiuta oder Dave Weckl so machen, und auch hierzulande gibt es Drummer, die es mit viel Fleiß und Talent zu Recht bis in die Weltspitze geschafft haben. Doch schaut euch auch mal regional um, da findet ihr wahrscheinlich auch sehr krasse Musiker, die richtig was zu sagen haben.

Was macht denn für dich einen guten Musiker aus, der erfolgreich ist und von seinen Kollegen dafür respektiert wird, was er macht?

Tobias Fröhlich: Um „ganz oben“ erfolgreich zu sein und zu bleiben, sollte man den perfekten Mix aus musikalischer Kreativität sowie künstlerischer Integrität und einen guten Geschäftssinn haben. Hinzu kommt noch „Vitamin B“, also gute Beziehungen innerhalb der Musikszene, zu haben. Das erreicht man, wenn die Leute wissen, dass man ehrlich, auf dem Boden, gut organisiert und verlässlich ist. Und es hilft natürlich auch, wenn du ein vielseitiger Musiker bist, den man in möglichst vielen Styles einsetzen kann. Und dann auch noch mit Talenten, mit denen sich die Künstler, mit denen du arbeitest, auch mal schmücken können. Ohne dass du deren Ego in die Quere kommst. (lacht) Ganz durchschaut hab ich diese Angelegenheit allerdings auch noch nicht, denn ich wundere mich schon manchmal, warum der eine oder die andere es noch nicht geschafft haben, erfolgreich zu sein, obwohl sie großartige Musiker und Menschen sind.

Gab es einen bestimmten Punkt, an dem du wusstest, dass du Musiker werden wolltest?

Tobias Fröhlich: Das war mir eigentlich schon immer klar. Besonders zum Ende der Schulzeit, vor dem Abitur war klar, dass ich nicht Hochschullehrer, sondern Musiker werde. Ich habe dann angefangen, Schlagzeug zu studieren, was mir auch spieltechnisch recht viel gebracht hat, doch ich würde eigentlich eher empfehlen, zunächst mal dahin zu gehen, wo es musikalisch brodelt – wie zum Beispiel in Berlin –, und dort ein Teil der Musikszene zu werden und mit Bands zu spielen. Die Leute dort müssen wissen, wer du bist und was du machst. Ansonsten wird das mit dem „professioneller Drummer sein“ unheimlich schwer.

Und studieren kann man da ja auch noch. Wann hast du dich entschieden, nach Berlin zu gehen?

Tobias Fröhlich: Das war 2004. Ich hatte einige Jahre in Konstanz gelebt und war dann immer zum Studium nach Zürich gependelt. Das Landleben hat mir zwar gefallen, doch die Musikszene war leider nicht so groß, da gab es nur wenige Möglichkeiten. Anders als in einer Millionenstadt, wo man allerdings auch untergehen kann, wenn man nicht das nötige Durchhaltevermögen hat. Zum Teil hat auch die Trennung von einer Freundin dazu beigetragen, mal etwas Neues zu wagen. Ich hab es bis heute jedenfalls nicht bereut, nach Berlin zu ziehen.

Hattest du denn damals schon eine Affinität zu Hip-Hop und Kontakte in diese Szene?

Tobias Fröhlich: Gar nicht! Damals mochte ich eher Foo Fighters oder Metallica und habe es mit diversen Rock- und Pop-Bands probiert. Wenn man dann immer im Proberaum hängt, läuft man Gefahr, sich irgendwann selbst zu kopieren. Deshalb bin ich mit meinem Status als Freelancer auch glücklicher, denn jede Show ist immer wieder was Neues und Spannendes. Mal ist es Magic, mal ein Hangover, mal ist die Crew super, mal sind es Idioten, mal ist das Publikum merkwürdig drauf, und mal gehen die Leute richtig steil. Jeder Abend ist immer wieder anders. Bei FINN, mit dem ich ja gerade unterwegs bin, ist das allerdings nicht so, denn da steht das Programm, die Show ist festgelegt. Macht auch viel Spaß und gibt etwas Sicherheit und ist meistens auch entspannter. In Berlin jedenfalls habe ich zunächst mal nicht vom Schlagzeugspielen allein leben können.

Ich habe dann auch mal Vollzeit bei Just Music in der Drum-Abteilung in Wilmersdorf gearbeitet, bis 2010. 2009 habe ich dann zeitgleich zum einen Yarah Bravo, zum anderen DJ Werd von The Voice of Germany und SIDO kennengelernt und angefangen, mit ihnen Musik zu machen. 2010 war es dann soweit, dass ich mich aufgrund der immer mehr werdenden Auftritte als Musiker selbstständig machen konnte, auch wenn das zunächst wirtschaftlich noch nicht wirklich so sinnvoll war. Mithilfe von Fördergeldern konnte ich mich aber die erste Zeit über Wasser halten. So begann dann meine Karriere als Drummer in der Hip-Hop-Szene. Mittlerweile sind das bis zu etwa 100 Gigs im Jahr mit den verschiedensten Acts. Das können mal zusammenhängende Touren von bis zu 30 Gigs sein oder ständige lokale Gigs, ein, zwei Mal im Monat, oder spontane vereinzelte Gigs.

Aktuell spielst du viele internationale Gigs mit Yarah Bravo, und es stehen auch wieder Auftritte mit SIDO an.

Tobias Fröhlich: Das ist richtig! Yarah Bravo füllte meinen Terminkalender 2018 ziemlich, wir waren mit Unterbrechungen von Mai bis September auf Europa-Tour in gut 10 Ländern, überwiegend an den Wochenenden auf Festivals. Für SIDO darf ich zum Jahresende nochmals auf den Schlagzeughocker. Er feiert Weihnachten mit einer großen Show und vielen Gast-Künstlern in der Columbiahalle in Berlin – und das aufgrund der hohen Nachfrage gleich an drei Abenden in Folge, vom 21. bis 23. Dezember. Der Wahnsinn! Das wird sicher wieder ein riesen Spaß, die Band ist super, alles ist natürlich sehr professionell vorbereitet, organisiert und umgesetzt. SIDO ist ein super Typ, DJ Werd, der musikalische Direktor der Band, ist mittlerweile seit Jahren ein guter Homie von mir, und ich arbeite unheimlich gern mit ihm und dem Rest der Crew zusammen.

TrommelTobi Drumset(Bild: Dieter Stork)

Du hast zusammen mit einigen Partnern jetzt auch ein Studio, in dem du unter anderem auch Drum-Tracks und Drum-Videos produzieren kannst?

Tobias Fröhlich: Ja, das habe ich jetzt endlich mal realisieren können, eine Möglichkeit zu haben, wo meine Drums komplett perfekt mikrofoniert aufgebaut sind und ich meinen Laptop plug & play anschließen kann, record drücke und mich aufnehmen kann. Zu meinen Partnern gehören Stefan Kraatz, der ja auch Bassist von FINN ist, und Andrew aka DJ Werd. Und ein paar weitere Musikerfreunde haben Zugang zu den beiden Räumen, um zu proben, aufzunehmen oder zu produzieren. Jetzt kann ich endlich auch schicke Videos in super Sound- und Bildqualität machen, genau wie ich es mir wünsche. Da gibt es definitiv noch viel mehr Möglichkeiten, was zu machen, z. B. feine akustische Hip-Hop-Drumsound-Libraries, oder auch mal andere Drummer-Kollegen für Sessions einzuladen. Auf jeden Fall werde ich unter dem Motto „Shut up and groove“ ein paar schöne Drum-Videos machen. Das erste ist ja bereits im Kasten, und ich bin sehr happy damit.

Equipment der FINN Club-Tour 2018

Drums: Pearl

  • 1970 Vintage Kit
  • 22″ x 14″ Bassdrum
  • 12″ x 8″ Tom
  • 16″ x 16″ Floor Tom

Snaredrum:

13″ x 6,5″ Spaun Maple

Cymbals:

  • 14″ Sabian HHX Evolution Hi-Hat
  • 18″ Sabian HHX Legacy Crash
  • 22″ Sabian Artisan Ride
  • 18″ K Zildjian Dark Crash

Hardware & Pedale:

  • Pearl Stative & Hi-Hat
  • DW 5000 Bassdrum-Pedal

Felle: Evans

Sticks: Promark

Texas Hickory 5A

YouTube-Tipps

Amir Bresler – Fish Drum Video

 

Aaron Spears

 

Daru Jones

 

Trommeltobi on video: Live Drum Showreel 2018

Referenzen/Credits

Live, Studio & TV: SIDO, Haftbefehl, Chefket, Eko Fresh, Yarah Bravo, Amewu, Suff Daddy & The Lunchbirds, Herr von Grau, Flo Mega & The Ruffcats, Mic Donet, FINN, Nik Kershaw, Midge Ure, Nils Landgren, Della Miles, The Baseballs, Lions Head, Helen Schneider, Johnny Logan u.v.m.

Aktuelle Bands

Yarah Bravo & The Love Movement, Suff Daddy & The Lunchbirds, Amewu, FINN

Websites

facebook.com/trommeltobi

youtube.com/user/Trommeltobidrums


(aus STICKS 11-12/2018)

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Produkt: Sticks 09-10/2019
Sticks 09-10/2019
FREDERIC MICHEL – Modern Pop Drummer +++ YOUTUBE-STARS: Sina Drums; COOP3RDRUMM3R +++ Rockin‘ 1000 +++ Studium an der POPAKADEMIE +++ ZULTAN Heritage Cymbals +++ PEARL Masters Maple/Gum Drums +++ ROGERS Dyna-Sonic Wood Snaredrums

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