Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
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Interview: Andree Schneider auf den Spuren von Deep Purple

Andree Schneider

Demon’s Eye sind sicherlich eine der besten „Deep Purple Tribute Bands“ Europas und für viele sogar schlichtweg die No. 1, wenn es um die Performance der legendären Purple-Songs geht. Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum der Hardrock-Legende Deep Purple können Demon’s Eye selbst ihr 20-jähriges Bestehen feiern. 

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Aktuell sind Demon’s Eye noch von September bis November 2019 mit ihrem Programm “The Purple Rainbow Tour – Celebrating Deep Purple and Rainbow Classics)” unterwegs.

Von Beginn an sorgte das aktuell letzte verbliebene Gründungsmitglied, Drummer und Manager Andree Schneider, bei Demon’s Eye dafür, dass die typischen Deep-Purple/Ian-Paice Grooves und Fills auch adäquat und stilgetreu über die Rampe kommen. Und dass er selbst auch sehr coole Ideen für solide Hardrock-Grooves und clever gesetzte Fills hat, beweist er auf den beiden von ihm produzierten CDs „Under The Neon“ (2015) und „The Stranger Within“ (2011), die Demon’s Eye mit eigenen Songs als inspirierte Hardrock-Band präsentieren. Für diese beiden CDs hat man als Sänger Doogie White gewinnen können, der auch als Sänger von Rainbow, der Band des ehemaligen Deep-Purple-Gitarristen Ritchie Blackmore, zu überzeugen wusste.

Und ihre Eigenständigkeit als Band beweisen Demon’s Eye auch live dadurch, dass sie einerseits die klassischen Purple-Songs punktgenau interpretieren, andererseits in den teils ausgedehnten Instrumental-Parts und oft entstehenden Guitar/Organ- Battles ihrer eigenen Kreativität freien Lauf lassen – was übrigens ihr kritisches Publikum von meist Hardcore-Purple-Fans durchaus zu schätzen weiß.

Interview

Andree, was unterscheidet deiner Meinung nach Demon’s Eye musikalisch von anderen Tribute-Bands?

Andree Schneider: Vor allem, dass wir nicht nur sehr originalgetreu covern können, sondern auch dadurch, dass wir zwei ausgezeichnete Solisten haben, die in der Lage sind, frei zu improvisieren, und so den Songs auch eine eigene Note geben können. Außerdem haben wir auch zwei Alben mit eigenen Songs aufgenommen. Dadurch haben wir uns den Traum erfüllt, uns als Band auch mal abseits der Tribute-Band-Szene präsentieren zu können. Was das Covern der Deep-Purple-Songs angeht, so orientieren wir uns am Repertoire bzw. den Interpretationen der 70er- Jahre, als in den instrumentalen Solo-Parts noch viel mehr improvisiert wurde. Das sorgte auch für sehr viel Abwechslung, und genau das wollen wir auch erreichen. So hat auch das Publikum mehr Spaß am Konzert. Wir haben mittlerweile Fans, die zu fast jedem Konzert von uns kommen, weil sie wissen, dass es bei uns jeden Abend was Neues geben kann. So ist unsere Version von „Mistreated“ an einem Abend mal 12 Minuten lang und an einem anderen Abend auch mal 20. Und das macht es auch für mich als Drummer nach nunmehr 20 Jahren immer noch jeden Abend interessant und spannend. Natürlich bringen wir das Song-Gerüst so originalgetreu wie möglich rüber, sowohl spielerisch als auch vom Sound. Das richtige Equipment, um das zu realisieren, ist uns ebenfalls sehr wichtig. Noch wichtiger ist allerdings, dass du in der Band gute Musiker hast, die das alles auch richtig gut spielen können, sonst wird es schnell peinlich.

Andree, woher kommt dein Faible für das Schlagzeugspiel und insbesondere das Drumming von Ian Paice auf den Deep-Purple-Alben?

Andree Schneider: 1982 habe ich im Plattenschrank meines Bruders Michael Deep Purples „Made In Japan“ entdeckt und mir angehört. Fortan war ich ein riesiger Deep-Purple- und Ian Paice-Fan. Ich wollte unbedingt ein Instrument spielen, und weil ich von dem, was Ian da am Schlagzeug anstellte, total begeistert war, wollte ich das auch machen! Ich bin dann also den gleichen Weg wie wohl die meisten Drummer gegangen und habe erst mal am selbstgebastelten „Drumkit“ gespielt. Das war so ein Ding aus einer Waschpulver-Papptrommel, Blechdeckeln und Tupperware-Schüsseln.

Im September 1983 habe ich dann auf der Silberhochzeit meiner Eltern spontan erstmalig an einem echten Drumset gesessen. Zu vorgerückter Stunde habe ich all meinen Mut zusammengenommen und den Drummer gefragt, ob ich denn auch mal spielen dürfte. Und das hat sogar schon richtig gut geklappt. Ich hab einen einfachen Rhythmus gespielt, und der Keyboarder ist direkt drauf eingestiegen und hat mitgespielt. Und alle haben sich gewundert, woher der Junge denn Schlagzeug spielen konnte.

Eine Woche später stand Georg Haßa, der Drummer der Hochzeits- Band, plötzlich unangemeldet mit einem Samson-Drumkit vor der Haustüre und meinte zu meinen Eltern: „Der Junge hat Talent, der sollte das richtig lernen. Ich gebe ihm auch gerne Unterricht. Das Schlagzeug lass ich jetzt erst mal hier und hol das in drei Wochen wieder ab, falls ihr das dann nicht mehr wollt.“ Ich hatte dann drei Wochen lang Weihnachten und Geburtstag am Stück. (lacht) Also habe ich dann nicht nur Schlagzeugunterricht bekommen, sondern meine Eltern haben mir dann auch gleich noch das Drumset gekauft!

Andree Schneider(Bild: Dieter Stork)

Ich hatte dann auch so ca. 40 Stunden Schlagzeugunterricht, in dem ich auch Notenlesen gelernt habe. Aber ich muss sagen, dass ich anschließend, während ich mit Bands gespielt habe, viel mehr gelernt habe als im Unterricht, weil ich halt nicht so der Schlagzeugtheoretiker, sondern eher der Schlagzeugpraktiker bin. (lacht) Meine erste richtige Band hatte ich dann mit 17, das war Avalone aus Siegen, eine Hardrock-Band. Danach folgten Willow, eine sehr gute Heavy Rockband mit einer tollen Sängerin, dann Wycked und dann die Slack Suckers, mit denen wir auch ein Album aufgenommen haben, auf das ich heute noch stolz bin. Das war meine erste und bislang letzte Begegnung mit einer noch härteren Gangart, nämlich Thrash Metal. Wenn ich mir das jetzt nach fast 25 Jahren anhöre, dann bin ich erstaunt, was ich damals alles so mit dem Schlagzeug angestellt habe. Hat echt Spaß gemacht!

Schließlich kam es dann 1998 zur Gründung von Demon’s Eye. Während der Zeit mit Demon’s Eye hatte ich auch noch die Band The Hendrix gegründet, in der ich von 2004 bis 2007 getrommelt habe und die auch nur in dieser Zeit existierte. Demon’s Eye begann eigentlich als Spaßprojekt. Als wir dann nach einigen Auftritten merkten, hoppla, das geht hier ja richtig los, und dass wir Auftritten nicht mehr hinterherrennen mussten, sondern reichlich angeboten bekamen, und dass wir damit sogar Geld verdienen konnten, da ist das zu meinem Schwerpunkt geworden und im Laufe der Zeit immer mehr gewachsen.

2004 ging das dann in den semiprofesionellen Bereich, so dass ich mich entschlossen habe, mit meinem bürgerlichen Job kürzer zu treten und dort nur noch zwei Tage in der Woche zu arbeiten und ansonsten mein Geld mit Demon’s Eye zu verdienen. Und das läuft seitdem sehr gut.

Andree Schneider Drumset(Bild: Dieter Stork)

Was ist denn dein „bürgerlicher Beruf“?

Andree Schneider: Ich hatte eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter absolviert und dann auch noch eine weitere dreijährige Ausbildung für den gehobenen Dienst, allerdings als Angestellter und nicht als Beamter, sonst hätte ich wohl auch die Teilzeit-Möglichkeit gar nicht bekommen. Ich musste mich an einem gewissen Punkt, als Demon’s Eye immer mehr Auftritte bekam, dazu entscheiden, weil das dann mit meiner Vollzeitstelle in einer Gemeindeverwaltung nicht mehr vereinbar war. Und da mir die Musik so viel bedeutet, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen. Da ich allerdings auch weiß, dass Musik ein nicht allzu sicheres Geschäft ist, ist es so für mich eine ideale Lösung, denn so bin ich nicht total aus der Sicherheit eines „normalen“ Berufs heraus. Das funktioniert jetzt seit über 14 Jahren bestens.

Bei Demon’s Eye bist du nicht nur der Drummer, sondern auch der Manager.

Andree Schneider: Genau. Und dabei kommt mir meine Ausbildung natürlich zugute, zum Beispiel was Vertragsgestaltung angeht. In der Gemeindeverwaltung bin ich übrigens in erster Linie für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, und das Know-how kann man ja schließlich auch für eine Band ganz gut gebrauchen. (grinst)

Wie viel Zeit nimmt bei Demon’s Eye deine Tätigkeit als Manager in Anspruch im Vergleich zum Musiker?

Andree Schneider: (lacht) Das wird diejenigen überraschen, die nicht in einer solche Arbeitssituation sind wie ich. Der Anteil an Zeit, die ich mit der Band als Musiker verbringe, ist im Vergleich zu der Zeit, die ich mit dem ganzen Management-Kram verbringe, verhältnismäßig gering. Das können durchaus bis zu drei volle Arbeitstage in der Woche sein, die ich nur mit dem Management der Band beschäftigt bin. Wer erfolgreich sein will, sollte jemand haben, der sich genau um diese Belange verantwortlich kümmert. Wenn eine noch so gute Band niemand hat, der das Geschäftliche regelt und darüber hinaus auch über ein gewisses visionäres Denken verfügt, dann wird diese Band wahrscheinlich nicht allzu oft aus dem Proberaum rauskommen.

Wie sieht es denn bei euch aus mit den Kompositionen? Teilt ihr das auch so auf, wie eure Vorbilder von Deep Purple es machen, mit der gleichmäßigen Beteiligung aller Musiker?

Andree Schneider: Bei Demon’s Eye gibt es zwei Haupt-Ideengeber, den Gitarristen Mark Zyk und mich. Die Songs aus diesen Ideen entstehen allerdings immer im Proberaum, wenn alle dabei sind und sich einbringen können. Und deshalb kriegt seit unserem zweiten Album auch jeder, der bei der Entstehung des Songs dabei war, seinen Credit. Wir haben das vereinfacht, weil wir nach den Aufnahmen zum ersten Album endlos diskutieren mussten, wer für welchen Song einen Credit bekommt (lacht).

Ich bin übrigens kein Typ, der stundenlang im Übungsraum alleine vor sich hin probt, da wird mir ganz schnell langweilig. Sind allerdings andere Musiker mit im Raum, dann kann ich auch acht Stunden am Stück durchspielen, mit vielleicht fünf Minuten Pause zwischendurch. Spiele ich aber alleine Schlagzeug, dann könnte ich nach fünf Minuten schon wieder acht Stunden Pause machen. (lacht) Das ist einfach so, und das war bei mir schon immer so. Ich brauche ganz einfach andere Musiker um mich herum, dann bin ich in meinem Element.

Hast du außerhalb von Demon’s Eye noch andere musikalische Ambitionen?

Andree Schneider: Als Drummer sicher nicht. Wichtig war es mir, dass wir auch zwei Alben mit eigenen Songs aufgenommen haben. Nach all der Zeit als „Tribute Band“ war das auch nötig, das hat schon gejuckt und auch an der Musikerehre gekratzt. Wir wollten damit beweisen, dass wir durchaus auch mit unseren eigenen Songs auf der Bühne bestehen können. Wir haben uns diesen Traum erfüllt, und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich als Drummer irgendwo anders musikalisch glücklicher sein könnte. Demon’s Eye ist meine ganz große musikalische Liebe. Und wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann auch noch eine dritte Runde mit eigenen Songs. Was mich aber außerhalb von Demon’s Eye noch reizen würde wären Songs im Stile der späten Johnny-Cash- Alben mit mir als Sänger!

Du hattest ja sogar mal die Gelegenheit, gemeinsam mit dem legendären Deep-Purple-Keyboarder Jon Lord auf der Bühne zu stehen. Was ist denn das für ein Gefühl, wenn man gemeinsam mit einem der Vorbilder Musik macht?

Andree Schneider: Das ist … sehr aufregend! Und anstrengend! Doch es hat mich als Musiker auch sehr weit nach vorn gebracht, denn Jon Lord hatte ein unglaubliches musikalisches Gehör. Was der alles raushören konnte, wenn 80 Orchestermusiker plus Rockband gemeinsam loslegten, das war schon sehr erstaunlich. Wenn da irgendwas nicht stimmte, dann ging sein Blick schon genau in die Richtung des einen Musikers, der unter den 80 gerade daneben lag. Und was das Thema Dynamik angeht, habe ich unglaublich viel von ihm lernen können. Das war die ganz hohe Schule.

Andererseits hatten die Konzerte für mich auch nicht allzu viel mit Spaß zu tun, das war für mich als Drummer eher anstrengend, denn die Verantwortung für das Timing von 80 Orchestermusikern plus Rockband zu haben, das ist dann doch noch mal ’ne ganz andere Nummer. Wenn du in einer Rockband mal einen Fehler machst und einen Teil mal zu kurz oder lang spielst, dann kann man sich immer noch da rausimprovisieren. Mit 80 Orchestermusikern geht das nicht, dann ist man am Ende. Das war schon ein riesiger Druck für mich, aber es ist alles prima gelaufen und war eine wirklich außerordentliche Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Und wie ist es, wenn dein großes Vorbild dich in deiner eigenen Band vertritt? Ian Paice hat doch auch mal mit Demon’s Eye gespielt.

Andree Schneider: Ja, das waren vier Konzerte, da hat Ian das Zwei-Stunden-Programm fast komplett gespielt. Er hat mir dann auch immer mal für 10 Minuten die Sticks überreicht, und es war schon ein irres Gefühl, wenn dein Idol mit verschränkten Armen am Bühnenrand steht und sich so anschaut, was du denn da so am Schlagzeug anstellst. Vor allem, wenn man dann als Rechtshänder auf einem Linkshänder-Set spielen muss. Doch ich hatte mir zwei recht leichte Songs ausgesucht, so dass ich damit klar kam. Jedenfalls konnte ich mir bei den vier Shows eine ganze Menge von ihm abschauen.

Hat Ian bei diesen Shows auch Songs von euch getrommelt?

Andree Schneider: Nein, das war zu einer Zeit, als wir noch kein eigenes Material hatten. Das hätte er aber sicher gemacht, denn er ist in dieser Hinsicht echt locker. Wenn ich das Ganze jetzt mal Revue passieren lasse: 1982 riesiger Deep Purple Fan, 1983 mit dem Schlagzeug angefangen, 1998 den Traum der Deep-Purple- Tribute-Band verwirklicht und später dann gemeinsam mit meinen Idolen Jon Lord und Ian Paice auf der Bühne stehen … wenn mir das 1982 jemand erzählt hätte, den hätte ich für verrückt erklärt! Das ist schon eine irre Geschichte. (lacht)

Vielen Dank, Andree, für dieses nette Gespräch, das auch bei mir viele Erinnerungen wachgerufen hat, was meine Zeit mit der Musik von Deep Purple und meine Anfänge als Schlagzeuger betrifft. Ich wünsche euch mit Demon’s Eye noch viele weitere erfolgreiche Jahre und ganz viel Spaß!

Andree Schneider Profil

Jahrgang: 1969

Sternzeichen: Schütze

geb. in: Siegen

lebt in: Wilnsdorf

reist gerne nach: … irgendwo in Deutschland!

isst gerne: … fast alles, außer Kugelfisch.

Lieblings-Film: Still Crazy

Lieblings-Schauspieler: Jack Nicholson

Lieblings-Buch: Eric Clapton – Mein Leben

3 Alben für die Insel:

  • Deep Purple – Made In Japan
  • Demon’s Eye – Under The Neon
  • Rainbow – On Stage

Drummer, die ihn beeinflusst haben: Ian Paice, Cozy Powell

Den coolsten Drum-Groove hat gespielt … John Bonham: Black Dog (Led Zeppelin)

YouTube-Tipps:

Buddy Rich Berlin Jazz Fest (ab 12:40)

https://www.youtube.com/watch?v=7-bAoOn_m_k

Deep Purple – California Jam – Burn

Deep Purple – California Jam – You Fool No One (ab 03:30)

Andree Schneider on YouTube

Equipment

Drums: Ludwig Classic Maple Rock Power Outfit, Chrome over Wood (ca. 1980)

  • 26″ x 14 ” Bassdrum
  • 15″ x 12″ Tom
  • 18″ x 16″ Floor-Tom
  • 20″ x 16″ Floor-Tom

Snaredrums:

  • 14″ x 6,5″ Pearl Ian Paice Signature
  • 14″ x 6,5″ Ludwig LM402 Supraphonic (Backup)

Cymbals: Paiste 2002 Classic

  • 15″ Sound Edg e HiHat
  • 18″ Me dium Cra sh
  • 20″ Medium Crash
  • 22″ Crash
  • 18 ” China

Sticks: Promark

Texas Hickory T X2B XN Dave Lombardo Signature

Felle: Remo

  • Bassdrum Schlagfell: 26″ Powerstroke 4 Clear Bass
  • Bassdrum Resonanzfell: 26″ Ambassador Coated
  • Schlagfell Snaredrum: 14″ Ambassador Coated
  • Resonanzfell Snaredrum: 14″ Ambassador Snare
  • Schlagfelle Toms: Emperor coated
  • Resonanzfelle Toms: Ambassador coated

Hardware: Pearl, Tama, Yamaha

Hi-Hat-Stand: Pearl H-1050

Double-Bassdrum-Pedal: DW 5002

Stimmgerät: Drum Dial Drum Tuner

(„Das ist hilfreich, um die Drums klanglich in etwa dahin zu bringen, wo sie hinsollen. Feintuning mache ich selbstverständlich nur nach Gehör.“)

Metronom: Tama RW105 Rhythm Watch

(„Ich nutze lediglich das optische Signal, um beim Anzählen der Songs das richtige Tempo zu haben.“)

Monitoring

„Das Stereo-Drum-Fill (linke Seite zusätzlich mit Subwoofer) wird über einen Behringer P16-M Monitormixer angefahren, der seine Eingangssignale vom Band-eigenen X32 Rack über Ultranet erhält. Hier liegen alle Schlagzeugsignale (bis auf die Overheads) sowie Bass, Gitarre, Keyboards und Gesang einzeln an und können nach Wunsch direkt am Schlagzeug passend gemischt werden. Dabei nutze ich im Mix eine Trennung von Gitarre (links) und Orgel/Keyboards (rechts). Bass, Gesang & Drums liegen dann auf beiden Drum-Fills (links/ rechts). Auf diese Weise habe ich einen transparenten Sound, der mit nur einem Drum-Fill aufgrund der teils ähnlichen Frequenzbereiche von Gitarre und Orgel nicht zu erreichen wäre.“

Internet

demonseye.com

facebook.com/demonseyemusic


(aus STICKS 09-10/2018)

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Produkt: Sticks 09-10/2019
Sticks 09-10/2019
FREDERIC MICHEL – Modern Pop Drummer +++ YOUTUBE-STARS: Sina Drums; COOP3RDRUMM3R +++ Rockin‘ 1000 +++ Studium an der POPAKADEMIE +++ ZULTAN Heritage Cymbals +++ PEARL Masters Maple/Gum Drums +++ ROGERS Dyna-Sonic Wood Snaredrums

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