Aus der aktuellen STICKS 09/10:2018!

Interview-Teaser: Andree Schneider auf den Spuren von Deep Purple

Andree Schneider
(Bild: Dieter Stork)

Demon’s Eye sind sicherlich eine der besten „Deep Purple Tribute Bands“ Europas und für viele sogar schlichtweg die No. 1, wenn es um die Performance der legendären Purple-Songs geht. Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum der Hardrock-Legende Deep Purple können Demon’s Eye selbst ihr 20-jähriges Bestehen feiern. Was sie auch mit dem am 05. 10. beginnenden zweiten Teil ihrer „Anniversary in Purple Tour 2018“ gebührend zelebrieren, bei deren Konzerten sie die Highlights aus der „Blackmore/Lord“-Ära von 1968 bis 1993 in bester Demon’s-Eye-Manier präsentieren.

Von Beginn an sorgte das aktuell letzte verbliebene Gründungsmitglied, Drummer und Manager Andree Schneider, bei Demon’s Eye dafür, dass die typischen Deep-Purple/Ian-Paice Grooves und Fills auch adäquat und stilgetreu über die Rampe kommen. Und dass er selbst auch sehr coole Ideen für solide Hardrock-Grooves und clever gesetzte Fills hat, beweist er auf den beiden von ihm produzierten CDs „Under The Neon“ (2015) und „The Stranger Within“ (2011), die Demon’s Eye mit eigenen Songs als inspirierte Hardrock-Band präsentieren. Für diese beiden CDs hat man als Sänger Doogie White gewinnen können, der auch als Sänger von Rainbow, der Band des ehemaligen Deep-Purple-Gitarristen Ritchie Blackmore, zu überzeugen wusste.

Anzeige

Und ihre Eigenständigkeit als Band beweisen Demon’s Eye auch live dadurch, dass sie einerseits die klassischen Purple-Songs punktgenau interpretieren, andererseits in den teils ausgedehnten Instrumental-Parts und oft entstehenden Guitar/Organ- Battles ihrer eigenen Kreativität freien Lauf lassen – was übrigens ihr kritisches Publikum von meist Hardcore-Purple-Fans durchaus zu schätzen weiß.

 

>> Das ganze Interview gibt es in der aktuellen STICKS <<

 

Andree, was unterscheidet deiner Meinung nach Demon’s Eye musikalisch von anderen Tribute-Bands?

Andree Schneider: Vor allem, dass wir nicht nur sehr originalgetreu covern können, sondern auch dadurch, dass wir zwei ausgezeichnete Solisten haben, die in der Lage sind, frei zu improvisieren, und so den Songs auch eine eigene Note geben können. Außerdem haben wir auch zwei Alben mit eigenen Songs aufgenommen. Dadurch haben wir uns den Traum erfüllt, uns als Band auch mal abseits der Tribute-Band-Szene präsentieren zu können. Was das Covern der Deep-Purple-Songs angeht, so orientieren wir uns am Repertoire bzw. den Interpretationen der 70er- Jahre, als in den instrumentalen Solo-Parts noch viel mehr improvisiert wurde. Das sorgte auch für sehr viel Abwechslung, und genau das wollen wir auch erreichen. So hat auch das Publikum mehr Spaß am Konzert. Wir haben mittlerweile Fans, die zu fast jedem Konzert von uns kommen, weil sie wissen, dass es bei uns jeden Abend was Neues geben kann. So ist unsere Version von „Mistreated“ an einem Abend mal 12 Minuten lang und an einem anderen Abend auch mal 20. Und das macht es auch für mich als Drummer nach nunmehr 20 Jahren immer noch jeden Abend interessant und spannend. Natürlich bringen wir das Song-Gerüst so originalgetreu wie möglich rüber, sowohl spielerisch als auch vom Sound. Das richtige Equipment, um das zu realisieren, ist uns ebenfalls sehr wichtig. Noch wichtiger ist allerdings, dass du in der Band gute Musiker hast, die das alles auch richtig gut spielen können, sonst wird es schnell peinlich.

Eure Tour im Jubiläumsjahr läuft unter dem Motto „Anniversary in Purple“. Werdet ihr auch eure eigenen Songs live spielen?

Andree Schneider: Nein, dieses Mal nicht. Die Aufnahmen des letzten Albums sind jetzt drei Jahre alt, und wir haben sie gebührend bei den letzten Tourneen auch live mit einbezogen. Bei der Jubiläums-Tour – also zum 50-Jährigen von Deep Purple und unserem 20-Jährigen – präsentieren wir Highlights aus der Zeit der legendären Blackmore/Lord-Formationen, also von 1968 – 1993.

Sind bei den Auftritten auch musikalische Gäste zu erwarten?

Andree Schneider: Insbesondere der Sänger Doogie White, der auch mal bei Ritchie Blackmores Band Rainbow war. Der wird bei einigen Konzerten unser Special Guest sein. Im ersten Teil der Tour hatten wir bei einem Konzert den Gitarristen Axel Rudi Pell dabei, und für die beiden ersten Konzerte hatte ich auch die Ur-Besetzung von Demon’s Eye zusammengetrommelt, um noch mal drei Songs zusammen zu spielen, was ein Mordsspaß war.

Andree, woher kommt dein Faible für das Schlagzeugspiel und insbesondere das Drumming von Ian Paice auf den Deep-Purple-Alben?

[ … ]

>> Das ganze Interview gibt es in der aktuellen STICKS <<

STICKS 09/10:2018

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: