Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums
Groove-Motor von Justin Timberlake

Das STICKS-Interview: Brian Frasier-Moore

Brian Frasier-Moore(Bild: Okwa Andrew)

Schon immer faszinierte ihn das Musikmachen im Kontext einer Band. Schlagzeugspielen hat er daher on stage gelernt. Seine Wurzeln sind in der Gospel-Szene verankert, Rockstar wollte er eigentlich nicht werden. Und doch gilt Brian Frasier-Moore aktuell als einer der bedeutenden Pop-Drummer.

Der Groove-Athlet aus Philadelphia gehört zu den „First Call“-Musikern der Superstars. Janet Jackson, Madonna, Usher, Christina Aguilera und aktuell Justin Timberlake setzen auf den betriebssicheren Groove-Motor jenes Mannes, der mit seinem Drumsound-Konzept die Welt der Popstars beglückt. Wir trafen Brian Frasier-Moore während der „Man Of The Woods“ Worldtour von Justin Timberlake zu einem Gespräch in einem Kölner Nobelhotel.

Anzeige

Interview

Brian Frasier-Moore(Bild: Okwa Andrew)Brian, deine Wurzeln als Schlagzeuger liegen in der afro-amerikanischen Tradition der Gospel-Musik und damit auch im Gospel Drumming?

Brian Frasier-Moore: Richtig, damit bin ich groß geworden.

Was genau verstehst du unter Gospel Drumming? Das ist ja kein Style wie Rock, Latin oder Fusion. Was ist das Geheimnis?

Brian Frasier-Moore: Gospel Drumming hat eine eigene Sprache, die sich in einer ausdrucksstarken Form des Spielens widerspiegelt. Der Begriff Gospel Drummer vereint unterschiedliche Schlagzeuger, die alle ihren Style entwickelt haben. Da gibt es die Straight Ahead Cats, die Fusion Cats, Reggae Cats oder Go-Go Cats. All die Typen haben ihr eigenes Profil, aber sie sprechen dieselbe Sprache. Gospel ist eine gemeinsame Welt, die verschiedene Dinge miteinander verbindet. Doch jeder Drummer muss seine Erfahrung machen. Denn nur über das Ausprobieren und Lernen findet man zur Expressivität. Allerdings gibt es die Bandleader, die dich anweisen und dir zeigen, was zu tun ist.

Du bist also mehr oder weniger Autodidakt am Schlagzeug?

Brian Frasier-Moore: Ich habe nie eine Schlagzeugschule besucht. Mit vier Jahren saß ich zum ersten Mal hinter einem Drumkit. Ich spielte mit den Gospel-Chören. Später gab es auch die Midnight Musicals. Ich höre jetzt noch, wie meine Mutter mich mitten in der Nacht weckte und sagte: „Wake up Brian, come on we’re going to play in church.“ Da war ich sieben Jahre alt. (lacht) Das war meine Schule.

Siehst du es als Vorteil an, Autodidakt zu sein? Konntest du so deinen eigenen Style entwickeln und wurdest nicht von einem Lehrer in Form gepresst?

Brian Frasier-Moore: Nun, jeder Mensch ist anders. Das kann man nicht verallgemeinern. Es sind unterschiedliche Lernansätze. Von einem Lehrer wirst du gelenkt und geleitet. Bei mir war es die unmittelbare Erfahrung beim Tun. Ich kann nicht sagen, ob das eine besser ist als das andere. Ich musste plötzlich Charts lesen, um als Drummer in der Kirche weiterzukommen. Der Bandleader erklärte mir, wie man diese Charts liest. So verstand ich nach und nach, worauf es ankam.

Gospel-Drumming wird oft im selben Atemzug mit virtuosen Gospel-Chops genannt. Bist du ein Freund dieser teils brisanten Phrasierungen?

Brian Frasier-Moore: Ja, im Prinzip mag ich das, und so ein Gospel-Chop kann total crazy sein – etwas unglaublich Tolles. Aber wenn man dieses Ding an der falschen Stelle spielt, dann hat es eine regelrecht zerstörerische Wirkung. Es killt nicht nur in dem Moment die Musik, sondern auch sich selbst. Der Chop implodiert sozusagen. Ein grandioses Lick kann sich also ins peinliche Gegenteil umkehren. Gospel-Chops sind kein Vokabular, dem man sich beliebig bedienen kann. Es geht vielmehr um Konzepte, die auf bestimmte Spielarten zurückgehen und ursprünglich an bestimmte musikalische Situationen geknüpft waren. Dort haben sie ihre Wirkung entfaltet. Solche expressiven Spielweisen entwickeln sich, wenn man sich intensiv mit Musik befasst und mit der eigenen Seele tief in sie eintaucht. Jede Art von Musik hat ihre Schönheit. Man muss nur eintauchen, um den Gehalt zu verstehen.

Nach der Gospel-Drummer-Zeit bist du in die kommerzielle Musikszene reingerutscht. War das eine große Veränderung?

Brian Frasier-Moore: Eine riesige! Auslöser war die Platte „On The Corner“ von John Patitucci. Ein Freund sagte mir damals, ich müsse mir diese Aufnahme unbedingt anhören. Da waren Vinnie Colaiuta am Schlagzeug und Alex Acuña an der Percussion. Das waren die Cats! Colaiuta änderte mein Leben. Ich hatte nie zuvor so viel Ausdruck am Schlagzeug gehört, so viel Klarheit an den Drums. Neben Vinnie Colaiuta war auch Dave Weckl mit seinem Album „Masterplan“ ein großer Einfluss für mich. Auch sein Sound war total clean und so wahnsinnig aufgeräumt. Das hatte etwas Neues, und ich war total begeistert. Meine beiden Helden!

Welche Drummer sind es heute?

Brian Frasier-Moore: Zu viele! (lacht) Es gibt unglaubliche Talente, die technisch sagenhaft sind, die Feuer haben und Sensibilität … zum Beispiel Lil John Roberts, Rex Hardy, Aaron Spears, Black Dynamite, Thomas Lang, Omar Hakim, Mike Reed … die Liste ist unendlich!

Brian Frasier-Moore(Bild: Okwa Andrew)

Wer sich als Profidrummer einen Namen machen will, braucht eine spielerische Persönlichkeit, ein gewisses Charisma. Wie schätzt du dies ein?

Brian Frasier-Moore: Es ist wichtig, sich in die Vision eines Künstlers hineinversetzen zu können, um seine Musik zu verstehen. Expressivität, Emotionalität und auch eine gewisse Portion Verrücktheit sind die Komponenten, die mir helfen, meinen Sound zu definieren. Egal ob als Spieler oder als Person. Wer auf diesem hohen Level mit Top-Artists arbeiten will, der muss als Player nicht nur funktionieren, sondern auch einen Standpunkt vertreten.

Wie sieht denn deine persönliche Herangehensweise aus, wenn du von einem Topact für eine Tour gebucht wirst?

Brian Frasier-Moore: Ich begebe ich mich tief in die Musik des Künstlers, noch bevor es irgendwelche Verabredungen oder Ansagen zu Arrangements gibt. Bei Madonna z. B. hab ich mir den kompletten Katalog an Alben gekauft und mir tagelang alle Songs angehört. Ich wollte die Künstlerin Madonna begreifen. Dann habe ich die Drumsounds auf ihren Alben gecheckt und die Drummer studiert, die für sie getrommelt haben. Das vermittelt Informationen über einen Approach und eine Absicht, warum man einen bestimmten Groove mit einem bestimmten Sound und Drummer besetzt. Gleichzeitig spreche ich mit meinem Drumtech Okwa Andrew die Sounds und alle technischen Belange ab. Okwa sorgt dafür, dass im Vorfeld der Produktionsproben alle Sounds und Routings funktionieren. Außerdem schreibe ich während dieser Vorbereitungsphase ein persönliches Kompositionsbuch und notiere mir die Arrangements der Studioversionen mit allen Details: Tempi, Taktarten, Intros, Pausen etc. Wenn dann die Band-Proben beginnen, kenne ich alle Details jedes einzelnen Songs aus jedem Blickwinkel.

Wie war es mit der Vorbereitung auf die Tour von Justin Timberlake? Läuft das immer ähnlich ab, oder gibt es auch mal Überraschungen?

Brian Frasier-Moore: Für die „Man Of The Woods“-Tour gab es lediglich eine Setlist, die mir von unserem Musical-Director Adam Blackstone ausgehändigt wurde. Überraschend war nur, dass es verschiedene alternative Set-Listen gab. Welche nun letztlich aktuell war, das stellte sich dann erst im Verlauf der Produktion heraus. Auch gab es im Vorfeld keinerlei Arrangements bezüglich der Songs. Insofern war alles extrem offen, und ich wusste tatsächlich nicht, wohin die Reise führen würde. So muss man auf alle Eventualitäten gefasst sein. Daher haben mein Drumtech und ich wie immer alle erdenklichen und für die Timberlake-Shows relevanten Drumsounds vorbereitet. Inzwischen weiß ich, was da in der Regel gefragt ist und worauf es ankommt.

Nämlich?

Brian Frasier-Moore: Das Gerüst ist immer Kick und Snare. Also hab‘ ich mir von den Produktionsleuten die entsprechenden Sounds geholt. So was funktioniert z. B. mit einem Memory-Stick problemlos. Nun konnten wir das Roland TD-50 und das drumKat mit den erforderlichen Sounds füttern, die dann über die Kick- und Snare-Trigger angesteuert werden. Die Elektronik funktioniert eigentlich immer auf eine ähnliche Weise. Der größere Teil der Arbeit ist das Stimmen und Experimentieren mit den Akustik-Drums. Wir haben verschiedene Fellbestückungen gecheckt und so lange geschraubt, bis der Sound für meinen Geschmack perfekt war. Ich mag kräftige Tom-Sounds und ein Tuning mit einem möglichst weiten Panorama von Attack-reichen hohen Toms bis tiefen, mächtigen Floor-Toms. Bei den Bandproben geht man dann Song für Song durch die Setlist. Und da ich ja mein Kompositionsbuch vorbereitet hatte, war es für mich ein leichtes Spiel, etwaige Änderungen der Arrangements kurzerhand zu notieren.

Der Drumsound ist schließlich ein elementarer Teil der gesamten Live-Produktion.

Brian Frasier-Moore: Stimmt! Und ich will den besten Drumsound!

Das komplette Drumsound-Design liegt in deiner Hand?

Brian Frasier-Moore: Ich gestalte den Sound der Akustik Drums so, wie er nach meinem Geschmack sein sollte. Natürlich immer zielgerichtet auf die jeweilige Produktion bzw. den Artist. Die produzierten Klangelemente mit Originalsounds aus den Albumproduktionen muss ich natürlich berücksichtigen. Aber das gesamte Klang-Outfit der Drums liegt in der Regel komplett in meiner Hand. Wenn du einen schlechten Drumsound hast, ziehen die FOH-Typen die Fader runter. Hast du einen coolen Sound, dann wirst du auch gefeatured. Ich will, dass man mich und die Drums hört! Ich muss mich also selber darum kümmern, den besten Drumsound anzubieten, damit ich den FOH-Mixer überzeuge.

Wie interpretierst du die Groove-Tracks von Justin Timberlake? Musst du die Studioversionen kopieren, oder gibt es Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen?

Brian Frasier-Moore: Unser Musical-Director will, dass ich die Tracks zunächst 1:1 reproduziere. Aber das bezieht sich hauptsächlich auf die Beat-Schwerpunkte mit Kick und Snare. Wenn diese Basis steht, kann ich eigene Ideen addieren. In dem Moment beginnt die kreative Welt, wenn meine Persönlichkeit mit ins Spiel kommt. Seit meiner Zeit mit Usher genieße ich das Privileg, dass die Künstler mir alle Freiheiten geben und sagen: „Brian, play whatever you want!“ Natürlich muss ich den Song bedienen, und ich bin auch nicht dazu da, einen Remix draus zu machen. (lacht) Und manchmal kommen auch Fragen von den Artists, ob ich nicht dieses oder jenes vielleicht anders angehen könnte. Ich bin da sehr offen und gehe immer darauf ein. Janet Jackson wollte z. B., dass ich an manchen Punkten bestimmte Hits spiele, weil diese die Tanzchoreografie akzentuieren. Es geht immer um den Support und das Highlighting eines Songs!

Man sollte sich also gut im Griff haben, um die eigenen persönlichen Extras nicht zu sehr in den Vordergrund zu stellen?

Brian Frasier-Moore: Man muss sich immer im Klaren darüber sein, was den Kern eines Songs ausmacht und was der Artist rüberbringen will. Ich kann hier kein Ego fahren. Trotzdem bin ich der Chef in Sachen Drumming. Ich bin in der Lage, alles zu spielen, was auch immer gefragt ist. Aber ich werde mir immer die Freiheit erhalten, meiner Kreativität Raum zu geben. Manchmal überrasche ich die Band und den Artist mit irgendwelchen Chops. Und wenn ich spüre, dass Justin Timberlake meinen Ideen vertraut, dann ist das die große Nummer für mich! Ich will ihn soweit kitzeln, dass er geradezu darauf wartet, in welchen Song ich ihn mit welchem Drum-Highlight überraschen werde.

(Bild: Okwa Andrew)

Auf dem Timberlake-Album „Man Of The Woods“ sind die Drum-Tracks zu hundert Prozent programmiert. Wie adaptierst du die Beats für die echte Live-Umsetzung?

Brian Frasier-Moore: Das ist der magische Part! Es geht darum, diese Tracks mit Leben zu füllen. Bloß die Studiofassung zu übernehmen wäre mir zu schwach. Aber man muss auch stets das Original mit der Live-Version vergleichen, um sicher zu gehen, dass man auf dem richtigen Weg ist und sich nicht zu weit entfernt. Trotzdem kann der Kontrast zwischen Original und live extrem groß sein. Solange es den Fans gefällt, ist das völlig okay. Die Live-Versionen werden auch nicht notenmäßig fixiert. Live braucht eine gewisse Spontaneität, damit es aufregend bleibt. Beim Song „Montana“ z. B. gibt es im Original einen simplen Two-and-Four-Backbeat mit Kick auf 1 und 3. Mehr nicht. In diesem Song benutze ich dann die Toms und meine Hi-Hat als Speaking Areas. Somit erweitere ich den Basic-Backbeat durch akzentuierte Achtel- und Sechzehntel-Hats und einige Tom-Akzente. Dann fängt es an zu leben.

(Bild: Okwa Andrew)

Kann es sein, dass du ein Hi-Hat-Fan bist? Du hast da jede Menge tricky Grooves und Stickings drauf. Vielleicht ist dies eine Brian-Frasier-Moore-Signature?

Brian Frasier-Moore: Hi-Hats können den Charakter eines Grooves extrem beeinflussen … ja, sie können im Prinzip den kompletten Gig verändern! (lacht) Was ich mit Hi-Hats mache oder mit Stacksounds, wie ich sie anspiele und wann ich sie einsetze, das ist Teil meiner Spielart, die aber immer auch einen Bezug zur Show hat. Ich toure jetzt 26 Jahre mit den größten Acts um die Welt. Und die Art, wie ich spiele, definiert mich als Drummer. Bei diesem Job geht es um mentale Festigkeit, um Groove-Sicherheit und um den richtigen Beat. Die Leute sehen mich mit den Pop-Artists da oben auf den Big Stages und denken, Brian Frasier-Moore ist DER Drummer der Popstars. Die wenigsten wissen, dass ich aus der Kirche komme und dass Fusion mich aus der Kirche gelockt hat. Ich möchte nicht als derjenige gelabelt werden, der als Dienstleister für Popstars spielt. Gospel und Fusion vereint definieren mich als Drummer. Als Schlagzeuger in diesem Big Business brauchst du die absolute Selbstsicherheit und mentale Standfestigkeit. Und du musst eine felsenfeste Bodyclock haben.

Ein sicheres Timefeel ist ja gerade bei einer solchen Megashows „lebenswichtig“, die ja meistens komplett Timecode gesteuert sind.

Brian Frasier-Moore: Bei den modernen Produktionstechniken laufen Clicks, Rechnerprogramme und jede Menge Timecode-relevante Signale zusammen. Aber der Beat bin immer noch ich. Der Click ist kein Gesetz, sondern nur eine Information. Prinzipiell bin ich der Driver, und die Band folgt meinem Tempo auch in Situationen, in denen ich den Click verlasse und aus dramaturgisch musikalischen Gründen dem Flow des Gesangs folge. Im Song „Cry Me A River“ performt Justin Timberlake zum Beispiel eine Beatbox. Aber Beatboxing funktioniert unmöglich zum Click. Also ist Justin mit seiner Performance immer irgendwo, nur nicht auf dem Click. Für mich heißt dies, dass ich in dem Moment unbedingt zu seinem Beatboxing spiele und den Click ausblende. Sonst bricht alles zusammen.

(Bild: Okwa Andrew)

Gibt es auch schon mal Überraschungen? Man kann ja nicht auf alles vorbereitet sein, oder?

Brian Frasier-Moore: Klar gibt es so was, und da muss man sehr cool und souverän reagieren. Bei Madonna stand einmal die Idee einer kleinen Latin-Einlage im Raum, und sie selber kam zu mir und fragte, ob ich in diesem Part Bongos und Djembe oder was Ähnliches spielen könne. „Klar!“ sagte ich, „Mach ich gerne!“ Ich meine, Madonna, Justin … das sind alles Superstars. Und wenn der Künstler den Wunsch eines bestimmten Sounds äußert, dann musst du sofort signalisieren, dass das kein Problem sei. Gleichzeitig hast du nur extrem kurze Zeit, um die Sachen spielfertig auf die Bühne zu bringen. Das funktioniert nur mit guten Endorsement-Partnern, die dir zur Not über Nacht noch Equipment anliefern. Oder du musst selber in den nächsten Musikladen in der Stadt. Pearl hatte damals bei Madonna sofort reagiert. Wir montierten die Percussion-Sachen in Racks und hatten auch schnell das passende Design am Start. Normalerweise gibt es vor den finalen Produktionsproben unglaublich viele Tests und Optionen, auf die man vorbereitet sein muss. Das ganze Equipment, die Checks mit Elektronik, Drumsounds, Trigger ja oder nein … das ist echt viel Arbeit. Das Spielen hinterher ist im Vergleich ein Kinderspiel. Da geht’s dann endlich los, und es ist nur noch Fun!

(Bild: Okwa Andrew)

Gibt es Dinge bei der Timberlake-Show, die besonders tricky zu spielen sind?

Brian Frasier-Moore: Die große Herausforderung, besonders am Anfang einer Tour, ist die Muscle-Memory und die Einteilung der Energie. Wenn die Tour dann läuft, hat man die Songs und den gesamten Ablauf der Show verinnerlicht. Man hat das richtige Feel und den dynamischen Bogen entwickelt. Die trickreichste Geschichte bei der Show ist das Feature von mir und Percussionist Terral Santiel. Wir spielen in viertaktigen Parts hin und her, werfen uns die Bälle zu, und am Ende gibt es einen Synchron-Part. Das ist einerseits Fun, aber auch immer von der Befürchtung begleitet, dass man den Click verliert und im Chaos landet! (lacht) 

Brian Frasier-Moore Drumset(Bild: Okwa Andrew)

Equipment

Drums: Pearl Masterworks Sonic Select

  • Shell Recipe: Urban Kit
  • Finish: Black Sparkle w/Rainbow Halo Flake (Custom Matte Black Hardware)
  • Kessel: Kick und Toms 6ply Birch/Gumwood plus 4ply Maple Rings
  • 22″ x 18″ Bassdrum
  • 16″ x 16″ Floor-Tom
  • 15″ x 13″ Floor-Tom
  • 12″ x 8″ Tom
  • 10″ x 7″ Tom
  • 8″ x 7″ Tom

Snaredrums: Pearl Reference 20ply Maple

  • 14″ x 6,5″
  • 14″ x 5″
  • 12″ x 5″

Hardware: Pearl (Custom Matte Black)

  • Icon Rack, Stands, Clamps
  • Kick Pedal: P 2050 C
  • Aux Kick Pedal: P 2052 C
  • Hi-Hat: H 2050
  • Throne: D 2500 BR

Cymbals: Sabian (all Brilliant Finish)

  • 22″ HH Liquid Ride
  • 18″ HHX Evolution Crash
  • 18″ HHX Legacy Crash
  • 18″ HHX Evolution O-Zone Crash
  • 17″ HHX Legacy Crash
  • 14″ HHX Evolution Hats
  • 13″/17″ XSR Stax
  • 12″ AAX Areo Splash
  • 12″ AA Holy China
  • 10″ AAX Areo Splash
  • 10″ AA Holy China
  • 10″ HHX Evolution Splash

Felle: Evans

  • Kick: Onyx EMAD, Onyx Resonance
  • (mit Drumtastic Custom Logo)
  • Toms: G2 Clear (Top), G1 Clear (Bottom)
  • Floor-Toms: Hydraulic clear (Top), G1 clear (Bottom)
  • 12″ x 5″ und 14″ x 5″ Snaredrums: Onyx (Top), Resonance 500 (Bottom)
  • 14″ x 6,5″ Snaredrum: Hybrid (Top), Resonate 500 (Bottom)

Sticks: Vater

  • BFM Signature Modell
  • T7 Mallets

Elektronik:

  • Roland TD-50 (Drum Module)
  • Roland RT-30K Kick Trigger
  • Roland RT-30H Snare Trigger
  • Roland PD-108-BC Trigger Pad
  • Alternate Mode drumKat Turbo Controller Pad
  • Dauz 6″ Custom Trigger Pad
  • Boss FS-5U/FS-5L Foot Switch
  • Maser Dynamic MH-40 Headphones

Media/Audio:

  • Roland M-200i Audio Mixer
  • Roland V-800 HD MKII Video Switcher
  • Zoom Q2N Handy Video Recorder
  • Zoom H6 Handy Recorder
  • GoPro Hero 6 Black Action Camera
  • DrumLite DL-GX Global DMX Controller
  • Moogami Gold Series Kabelverbindungen

Accessories:

  • Vater VBUZZ Kill Muting Jells + Kill Xtra Dry
  • Muting Jells
  • Pearl Ultra Grip Tambourines

Akustik-Abschirmung des Schlagzeugs:

4x 28″ Shy Baffles

Website

bfmworld.com


(aus STICKS 11-12/2018)

// [6794]

Produkt: Sticks 11-12/2019
Sticks 11-12/2019
MARK SCHULMAN – Stadion-Rock mit Pink! +++ Nicholas Collins +++ Richie Gajate-Garcia +++ REPORT: Dresdner Drum & Bass Festival 2019 +++ LUDWIG Heirloom Anniversary Snaredrum +++ UFIP Experience Balst Cymbals +++ MAPEX Design Lab Cherry Bomb Drums 2470

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren