Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums
Cover-Story STICKS 11/12:2018

Das STICKS-Interview: Brian Frasier-Moore

 

Brian Frasier-Moore(Bild: Okwa Andrew)

Schon immer faszinierte ihn das Musikmachen im Kontext einer Band. Schlagzeugspielen hat er daher on stage gelernt. Seine Wurzeln sind in der Gospel-Szene verankert, Rockstar wollte er eigentlich nicht werden. Und doch gilt Brian Frasier-Moore aktuell als einer der bedeutenden Pop-Drummer.

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Der Groove-Athlet aus Philadelphia gehört zu den „First Call“-Musikern der Superstars. Janet Jackson, Madonna, Usher, Christina Aguilera und aktuell Justin Timberlake setzen auf den betriebssicheren Groove-Motor jenes Mannes, der mit seinem Drumsound-Konzept die Welt der Popstars beglückt. Wir trafen Brian Frasier-Moore während der „Man Of The Woods“ Worldtour von Justin Timberlake zu einem Gespräch in einem Kölner Nobelhotel.

>> Das ganze Interview gibt es in der aktuellen STICKS <<

Brian, deine Wurzeln als Schlagzeuger liegen in der afro-amerikanischen Tradition der Gospel-Musik und damit auch im Gospel Drumming?

Brian Frasier-Moore: Richtig, damit bin ich groß geworden.

Was genau verstehst du unter Gospel Drumming? Das ist ja kein Style wie Rock, Latin oder Fusion. Was ist das Geheimnis?

Brian Frasier-Moore: Gospel Drumming hat eine eigene Sprache, die sich in einer ausdrucksstarken Form des Spielens widerspiegelt. Der Begriff Gospel Drummer vereint unterschiedliche Schlagzeuger, die alle ihren Style entwickelt haben. Da gibt es die Straight Ahead Cats, die Fusion Cats, Reggae Cats oder Go-Go Cats. All die Typen haben ihr eigenes Profil, aber sie sprechen dieselbe Sprache. Gospel ist eine gemeinsame Welt, die verschiedene Dinge miteinander verbindet. Doch jeder Drummer muss seine Erfahrung machen. Denn nur über das Ausprobieren und Lernen findet man zur Expressivität. Allerdings gibt es die Bandleader, die dich anweisen und dir zeigen, was zu tun ist.

Du bist also mehr oder weniger Autodidakt am Schlagzeug?

Brian Frasier-Moore: Ich habe nie eine Schlagzeugschule besucht. Mit vier Jahren saß ich zum ersten Mal hinter einem Drumkit. Ich spielte mit den Gospel-Chören. Später gab es auch die Midnight Musicals. Ich höre jetzt noch, wie meine Mutter mich mitten in der Nacht weckte und sagte: „Wake up Brian, come on we’re going to play in church.“ Da war ich sieben Jahre alt. (lacht) Das war meine Schule.

Siehst du es als Vorteil an, Autodidakt zu sein? Konntest du so deinen eigenen Style entwickeln und wurdest nicht von einem Lehrer in Form gepresst?

Brian Frasier-Moore: Nun, jeder Mensch ist anders. Das kann man nicht verallgemeinern. Es sind unterschiedliche Lernansätze. Von einem Lehrer wirst du gelenkt und geleitet. Bei mir war es die unmittelbare Erfahrung beim Tun. Ich kann nicht sagen, ob das eine besser ist als das andere. Ich musste plötzlich Charts lesen, um als Drummer in der Kirche weiterzukommen. Der Bandleader erklärte mir, wie man diese Charts liest. So verstand ich nach und nach, worauf es ankam.

Gospel-Drumming wird oft im selben Atemzug mit virtuosen Gospel-Chops genannt. Bist du ein Freund dieser teils brisanten Phrasierungen?

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>> Das ganze Interview gibt es in der aktuellen STICKS <<

STICKS 11/2018


(Aus STICKS 11/2018)

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