Produkt: Sticks 05-06/2019
Sticks 05-06/2019
Interviews: BEN GORDON – Breakdowns & Double-Kicks des Parkway Drivers +++ MIGUEL LAMAS – Acoustic Electronic Jazz Fusion +++ Test: MAPEX BLACK PANTHER Design Lab Versatus Drums
Kompromisslose Beats für Long Distance Calling

Janosch Rathmer im Interview

Janosch Rathmer(Bild: Tom Schäfer)

Der magische Puls eines mächtigen Drum-Groove schraubt sich durch den Raum. Eingefangen von grellweißen Irrlichtern. Und durchzogen von sphärischen Gitarrenklängen, die bald mit tiefwuchtigen Metal-Riffs in den Groove des Schlagzeugs einfallen. Das ist der Style von Long Distance Calling, einer Band, die in den Klangtiefen Pink Floyds genauso zuhause ist wie im raffinierten Soundkosmos à la Porcupine Tree. Am Schlagzeug: Janosch Rathmer.

Janosch ist der Motor der Band und ein Drummer, der in der Dringlichkeit zielgerichteter Beats ein unmissverständliches Statement setzt.

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>> Das ganze Interview gibt’s in STICKS 03-04/2019 <<

Janosch, dein Live-Drumsound hat eine unglaubliche Transparenz und Durchsetzungskraft. Mit welchen Tricks arbeitest du? Das Live- Sound-Design klingt regelrecht produziert!

Janosch Rathmer: Was man hört ist die Summe aus den Geschicken unseres extrem guten Tonmanns Florian Steppke und der Art wie ich dieses Schlagzeug spiele. Es gibt keinen doppelten Boden. Wir arbeiten nicht mit Samples, weder bei Kick noch Snare und auch nicht bei den Toms. Es ist also der reine akustische Drumsound. Natürlich liegt ein EQ vom Mischpult drauf, aber ansonsten ist das der Sound, der durch meine Spielart entsteht. Florian Steppke und ich arbeiten schon viele Jahre zusammen. Er betreut auch meine andere Band Zodiac, wir haben mehrfach zusammen aufgenommen und er weiß, wie ich spiele und wie das Set klingt. Zudem haben wir eine ähnliche Vorstellung davon, wie der Drumsound zu sein hat.

Und zwar?

Janosch Rathmer: Bei Long Distance Calling muss der Drumsound druckvoll, klar, aufgeräumt und präzise sein. Gerade bei unserer instrumentalen Musik macht es viel aus, wenn das Schlagzeug einen guten Schub erzeugt, um Energie entstehen zu lassen. So wird das Schlagzeug zum gleichwertigen Instrument neben Bass und Gitarren.

Deine Drums formulieren ein klares Statement. Das Schlagzeug hat selbst in der Dichte des LDC-Klangkosmos eine gute Dominanz.

Janosch Rathmer: Das Schlagzeug ist hier kein Beiwerk. Ich höre gerne Musik, wo das Schlagzeug eine tragende Rolle spielt. Damit meine ich nicht diese Viel-Spielerei. Ich bin kein Fan von Schlagzeug-Überdosis. Wenn einer total richtig gut in the pocket spielt, dann ist es das geilste was es gibt.

Das Statement erstaunt ein wenig hinsichtlich deines Backgrounds. Metal und dichtes Drum-Gepflüge zählen doch zu deinen Wurzeln, oder?

Janosch Rathmer: Das ist wohl wahr, aber …

>> Das ganze Interview gibt’s in STICKS 03-04/2019 <<

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