KISS Catman

KISS Drummer Eric Singer im Interview


Schlagzeuger bei KISS zu sein ist nicht irgendein Job. KISS ist Kult. Harter Glamrock in Leder, tonnenweise Pyro, feuerspeiende Gitarren und den Rock’n’Roll-Pegel auf Vollanschlag. Seit 2004 sitzt Eric Singer im wahrsten Sinne auf dem Feuerstuhl der amerikanischen Rockstars, die mit extravaganten Bühnenshows die Lust am theatralischen Schock zelebrieren.

Eric Singer: KISS-Drummer, das ist genau der richtige Job für Eric Singer, der mit Hardrock im Blut seine Spielklasse schon bei Acts wie Black Sabbath, Lita Ford und Alice Cooper bewiesen hat. Wir trafen den „Catman“ kurz vor der KISS-Show in der Frankfurter Festhalle.

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Eric, entgegen deiner Show-style KISS-Drumkits mit oft schrillen Designs hast du diesmal ein altes Pearl GLX aus den 1980er-Jahren für die KISSWORLD-Tour ausgewählt. Warum gerade dieses Set?

Eric Singer: Diese Kits wurden in dieser Form nur wenige Jahre gebaut und sie gehören zu den eher seltenen Pearl Drums. Aber sie haben einen bestimmten Sound, denn das Piano-Lack-Finish ist nicht nur außen, sondern auch in den Ahornkesseln aufgetragen. Und das hat viel mit dem eigenständigen Charakter dieser Pearl GLX Drums zu tun.

Liefern die Kessel dadurch mehr Attack?

Eric Singer: Ganz genau! Diese Pearl GLX sind sehr laute Rockdrums. Natürlich eignet sich dieses Set auch für andere Arten von Musik – es hängt selbstverständlich davon ab, wie du es spielst, wie du es stimmst, welche Drumsticks du verwendest, welche Felle drauf sind und so weiter. Aber gerade im Rock machen sich die GLX Drums wegen ihres Attackstarken Verhaltens besonders gut.

Bisher hattest du zu jeder KISS-Tour immer wieder ein anderes Drumset auf die Bühne gebracht. Und das meist mit besonders auffälligen, spektakulären Designs. Ist das die Lust an der Show?

Eric Singer: Because it’s KISS! Ich denke da auch visuell. KISS ist eine Showband. Bei uns geht es um Musik und Darstellung gleichermaßen. Schon als kleiner Junge fand ich gerade solche Bands toll, deren Schlagzeuger ein cooles Drumset hatte. Für mich muss ein Schlagzeug ein Hin – gucker sein. Musik machen und Songs spielen ist die eine Sache, aber wir wollen die Musik auch präsentieren und bedienen uns dazu einer starken visuellen Ebene. Musik und Show – das gehört bei KISS zusammen. Auch das Auge muss Spaß haben!

Das Pearl GLX-Set ist jetzt allerdings weniger showmäßig gestylt, sondern eben bloß schwarz.

Eric Singer: Es sieht wohl optisch eher simpel aus, aber mit Schwarz kann man grundsätzlich keinen Fehler machen. Auch nicht mit Weiß oder Silver sparkle oder Chrome. Diese Farben sehen unter Scheinwerferlicht immer gut aus. Ich denke, dass gerade Schwarz oder Chrom zum KISS-Look besonders gut passen. Das Pearl GLX war das erste Kit, das ich zu Beginn meines Endorsements mit Pearl spielte. Ein schwarzes Kit mit 24″ Bassdrums. Und nun dachte ich, dass es an der Zeit wäre, das Schwarze mal wieder an den Start zu bringen.

Das vollständige Interview findest du hier zum Download!

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